ASH Berlin / Profil / Innovation und Qualität in Studium und Lehre (ASH-IQ) / Aktivitäten & Angebote / Hochschultag

Hochschultag am 18.06.2014: Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung - Studium und Lehre gestalten

Im Zentrum des Hochschultages steht die Frage, wie die ASH Berlin derzeit und in Zukunft Studium und Lehre gestaltet bzw. gestalten will und kann, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Hierbei sind 3 Schwerpunktbereiche im Fokus:

  1. Hochschul-Binnen-Perspektive: Hier richtet sich der Blick nach Innen, wenn es darum geht Studieren für alle zu ermöglichen und unter Berücksichtung der Diversität von Student_innen Lehre und Unterstützungsangebote bedarfsgerecht zu gestalten.
  2. Hochschule und Gesellschaft: Hier richtet sich der Blick nach Außen, wenn es darum geht, Lehre und Studium nach aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auszurichten und den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Gesellschaft/Praxis zu befördern. 
  3. Partizipation und Teilhabe von Student_innen: Hier richtet sich der Blick auf die Frage, wie Studium und Lehre von Student_innen aktiv mitgestaltet und wie gesellschaftliches Engagement im Rahmen des Studiums ermöglicht werden kann. 

Diese Schwerpunktthemen ziehen sich durch das gesamte Programm des Hochschultags und können hinterfragt werden nach dem jeweiligen Ist-Zustand, den Formaten und Strukturen, die hierfür in Studium und Lehre anzudenken, zu erproben und zu implementieren sind, sowie nach Hindernissen und Möglichkeiten gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme der ASH für die Zukunft. 

Die aktive Teilnahme und das Einbringen von Ideen und Erfahrungen in die Diskussionen durch Student_innen, Mitarbeiter_innen und Lehrende der Hochschule ist willkommen, um so gemeinsam in einem hochschulweiten Dialog die jeweiligen Themen weiter voranbringen zu können. 

Üblicherweise findet am Hochschultag keine Lehre statt, um allen Hochschulangehörigen eine aktive Teilnahme zu ermöglichen.

Programm

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

10.00 – 12.30 Uhr: Plenum (Audimax)

10.00 – 10.15 Uhr:
Einstieg durch Improtheater „Empathische Anteilnahme“

10.15 – 10.35 Uhr:
Begrüßung durch Nils Lehmann-Franßen (Prorektor für Studium und Lehre)

Einleitende Worte durch Susanne Viernickel
 

10.35 - 11.45 Uhr:
Kurzinputs zum Thema „Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung: Welche Wege geht die ASH?“

 

  • Iris Nentwig-Gesemann und Michael Brodowski: „Professionsentwicklung in der Kindheitspädagogik als Spiegel gesellschaftlicher Verantwortung“
  • Hedwig Griesehop und Anne Betting: „Bildungsaufstieg durch Vereinbarkeit von Studium und Beruf ermöglichen: BASA-Online“
  • Heinz Stapf-Finé: „Soziale Arbeit ist politisch!“
  •  Heidi Höppner: „Professionalisierung durch Akademisierung der Gesundheitsfachberufe: Systemisch denken und handeln lernen“
  • Sabine Toppe: „Im Spannungsfeld von Fachwissen und Theoriebildung: Diskurse, Visionen und Umsetzungen gesellschaftlicher Verantwortung im Master-Studiengang PSP
  • Fabian Enders und Timo Siwek: „Perspektive des Studierenden Parlaments“
  •  Barbara Hubig: „Wissenschaft als Beruf in Hellersdorf“
  • Heinz Cornel: „Das Zentrum für Weiterbildung der Alice Salomon Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung“

11.45– 12.30 Uhr: Open Mic Session – Offene Austauschrunde

 

12.30 – 13.30 Uhr: Aktive Mittagspause

ab 12.00 Uhr: Interaktive Illustration mit Jeroen de Boer (Eingangsbereich)

ab 12.45 Uhr: Moderierte Poster Session (Audimax)

ab 13:00 Uhr: Informationsveranstaltung: Projekt Yoo Wee Doo (Minimax)

 


13.30 – 15.30 Uhr: Parallel stattfindende Workshops

Workshop 1: Übergänge gestalten: Gut ins und durchs Studium (Raum 115)

Kurzbeschreibung:
Wie können junge Erwachsene und Personen, die bereits berufstätig waren, die verschiedenen Übergänge an die Hochschule bewältigen und welchen Beitrag kann die Alice Salomon Hochschule leisten, um unterschiedliche Zugänge ins Studium zu fördern? Die Schritte von der Entscheidung für ein Studium bis hin zur tatsächlichen Studienwahl und dem Ankommen und Einfinden in das System Hochschule sind herausfordernd. Genau diesen Schritten und den Möglichkeiten diese zu unterstützen, geht dieser Workshop nach. Gemeinsam wird der Status Quo an unterstützenden Maßnahmen unter die Lupe genommen, um schließlich Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.

·         Theda Borde: „Offene Hochschule – Hintergründe und Strategien der ASH“

·         Pia Herberg: „Projekt ASH macht Schule – Student_innen informieren und motivieren fürs Studium“

·         Nadja Damm und Gabriele Gäbelein: „Schreibkompetenz entwickeln – für Studium, Forschung und Beruf“

·         Adriana Sava: „Anrechnungsverfahren an der ASH – unterschiedliche Wege führen ans Ziel“

·         Katrin Lux (Universität Göttingen): „Öffnung der Hochschule – Bildungsnetzwerke an der Universität Göttingen“

 

Workshop 2: Bildung durch Verantwortung: Engagiert Lehren und Lernen (Raum 121)

Kurzbeschreibung:
Wie kann es gelingen, die Durchlässigkeit zwischen Hochschule und Gesellschaft zu erhöhen und damit zum einen die Teilhabe gesellschaftlicher Akteur_innen zu ermöglichen und zum anderen Gesellschaft im Rahmen von Studium und Lehre direkt mitzugestalten? Wie können Student_innen dabei unterstützt werden, gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen ihres Studiums zu übernehmen? Welche Struktur bildenden Maßnahmen können zu einer festen Verankerung des Themas gesellschaftliche Verantwortung in Lehrveranstaltungen und Curricula beitragen? Diesen Fragen nachgehend werden in dem Workshop verschiedene bereits existierende Aktivitäten und Projekte vorgestellt, um schließlich Perspektiven und Ansätze für die Zukunft zu entwickeln. 

·         Nivedita Prasad: „Hochschulisches Engagement in einer Asylunterkunft“

·         Erik Lenz und Thomas Renge: „Wie kann man Partizipation und Nutzer_innenorientierung gestalten? Das Psychose-Seminar an der ASH“

·         Bettina Völter: „Das Kooperationsforum ASH – Marzahn Hellersdorf als Brücke zwischen Hochschule und Bezirk Hellersdorf“

·         Oliver Fehren und N.N.: „Strukturbildung für Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung“

·         Christiane Roth (Universität Halle-Wittenberg): „Ausbau von Schlüsselkompetenzen durch Service Learning – „International Engagiert Studiert an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“

 

 

Workshop 3: Auf dem Weg zu einer diversity-gerechten, inklusiven Ausrichtung von Studium und Lehre (Raum 122)

Kurzbeschreibung:
Wo steht die ASH hinsichtlich Inklusion und der diversity-gerechten Gestaltung von Studium und Lehre? Wo gibt es Barrieren bzw. wie lässt sich Barrierefreiheit an der Hochschule weiter entwickeln? Hierbei geht es um das „wie“ einer chancengerechten, diskriminierungs- und barrierefreien Gestaltung von Lernumgebungen und Studienbedingungen an der Hochschule. Diese Fragen werden aus verschiedenen Perspektiven in den Blick gerückt, um gemeinsam darüber nachzudenken, welche Konzepte wie auch Strategien sinnvolle Ansatzpunkte für die weitere Arbeit an diesem Thema bieten können.

·         Juliane Schulz (Kommission für Barrierefreiheit): „Wo steht die ASH in der Umsetzung von Inklusion? Bericht vom Inklusionsworkshop WS 13/14“

·         Swantje Köbsell: „Barrierefreiheit in Hochschule und Lehre“

·         Barbara Schäuble: „Barrierefreiheit und Verlässlichkeit“

·         Verena Meister: „Ein Diversity-Konzept für die ASH – Wo stehen wir, wie gehen wir weiter?“

·         Björn Fisseler (Fernuniversität Hagen): „Universal Design als Umgang mit Diversität in der Hochschule“

 

Workshop 4: Innovative E- und Blended Learning Formate für nicht traditionelle Student_innen zur Erhöhung von Studierbarkeit und Vereinbarkeit (Raum 124)

Kurzbeschreibung:
Es ist häufig zu beobachten, dass sich Verfechter_innen von Präsenz- und Online-Lehre unvereinbar gegenüberstehen. Dabei ist gerade beim integrierten Lernen, dem so genannten „Blended Learning“, eine Stärkung der Vorteile und Kompensation der Nachteile aus beiden Welten möglich. In diesem Workshop sollen innovative Formate vorgestellt und anschließend praxisnah diskutiert werden. Vertreter_innen der Präsenz-, Blended- und E-Lehre sind herzlich dazu eingeladen.

·         Susanne Viernickel: “Portfolioarbeit im Studiengang EBK”

·         Constantin Pirjol: „Wissenschaftlich arbeiten… mal anders. Erfahrungen aus einem Pilotprojekt“

·         Birgit Thoma: „Das virtuelle Klassenzimmer“

·         Albrecht Fortenbacher (HTW Berlin): “Das E-Portfolio – Potenzial für die Lehre”

 

Workshop 5: Berufspolitik an Hochschulen? Verantwortung, Strategien und Chancen von Gewerkschaften an Hochschulen (Raum 126)

Kurzbeschreibung:
Wer trägt die Verantwortung berufspolitisches Handeln voranzutreiben? Die Student_innen, die Dozent_innen oder die Gewerkschaften? Wir möchten den Diskurs aller Statusgruppen voran bringen und laden Euch alle zum gemeinsamen Austausch über die Einbindung berufspolitischen Engagements in der Hochschule ein. Ziel ist es, eine nachhaltige Strategie zu finden, wie Gewerkschaften und Hochschulen sozialer Berufe zusammen kommen und gemeinsam mit den Student_innen die Missstände der sozialen Berufe thematisieren und bearbeiten.

·         Svenja Ketelsen, Laura Sophie Luge und andere Student_innen des interdisziplinären Seminars „Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung“

·         Andre Heinz (Entwickler des Konzepts Campus Office)

·         Kalle Kunkel (Gewerkschaftssekretär ver.di)

·         Gewerkschaftsvertreter_innen von GEW und DSBH

 

Workshop 6: Wissenschaft als Beruf in Hellersdorf (Raum 127)

Kurzbeschreibung:
In diesem Workshop soll die an der Lehrbeauftragtenversammlung begonnene Diskussion um den Status der haupt- und nebenberuflich nicht-professoral Lehrenden fortgeführt werden und zentrale Aspekte des Kurzinputs vom Vormittag zum gleichen Thema aufgegriffen werden. In dem Workshop werden mit dem Fokus auf Teilhabe und Partizipation folgende Ziele verfolgt: Lenkung des Blicks auf den Strukturwandel, der sich vollzogen hat und neue Bedingungen verlangt; Austausch von Perspektiven/ Erfahrungen mit den Strukturveränderungen; Formulierung der individuellen und kollektiven Zielsetzungen in Bezug auf den Status innerhalb des wissenschaftlichen Lehrpersonals; Visionen zur Entwicklung der Hochschule im Sozialraum Hellersdorf

·         Barbara Hubig und Imke Bremer

 

Ab 15.30 Uhr: Abschluss und Empfang

 

Barrierefreiheit: 

Beim Hochschultag stehen Gebärdendolmetscher_innen zur Verfügung. Um die Barrierefreiheit auch in den Workshops gewährleisten zu können, bitten wir Sie, uns Ihre Bedarfe im Vorhinein mitzuteilen.

 

 

 

Ansprechpersonen:

Urte Böhm

030 – 99245 380

 

Silvia Oitner

030 - 99245 186