TGI-TWG

Tiergestützte Interventionen in Therapeutischen Jugendwohngruppen

Projektlaufzeit: 01.04.2019 bis 31.03.2021

Projektleitung: Prof. Dr. Silke Gahleitner, Prof. Dr. Sandra Wesenberg (ASH Berlin)
Prof. Dr. Sigrid Betzelt (HWR Berlin)

Kooperationspartner_innen:

Wissenschaftlicher Beirat:

  • PD Dr. Andrea Beetz (Universität Rostock)
  • Christiane Friese (JuLi, Berlin)
  • Dr. Lisa-Maria Glenk (Messerli Forschungsinstitut Wien)
  • Ingeborg Andrea de Hair (AATLA, Halle/Westfalen)
  • Dr. Karin Hediger (Universität Basel)
  • Polli Hornung (Universitätsklinikum Dresden)
  • Dr. Christoph Müller (King's College London)
  • Prof. Dr. Frank Nestmann (TU Dresden)
  • Dr. Kristina Saumweber (ITTP, Grafenau)
  • Dr. Rainer Wohlfarth (Ani.Motion, Sasbachwalden)

Zusammenfassung:

Tiergestützte Interventionen haben in den letzten Jahren in der psychosozialen Arbeit stark an Gewicht gewonnen, die wissenschaftliche Fundierung jedoch steckt noch in den Kinderschuhen. Eine Ausformulierung einzelner Interventionsformen, Settings und Zielgruppen steht nach wie vor aus. Dies gilt insbesondere für das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe, obwohl gerade dort bereits eine Reihe von anspornenden Praxiserfahrungen vorliegt.
Im Zentrum des Projekts steht die Frage nach der Wirkung und den Effekten hundegestützter Interventionen in Therapeutischen Wohngruppen für Jugendliche unter besonderer Berücksichtigung geschlechterdifferenzierender Aspekte. Dabei soll auch die Dimension der Gelingensbedingungen sowie der Barrieren ‚erfolgreicher‘ tiergestützter Arbeit mit dieser spezifischen Zielgruppe und in diesem Setting Berücksichtigung erfahren.
Das methodische Vorgehen orientiert sich ent­sprechend der mehrdimensionalen Fragestellung an den Kriterien einer Mixed-method-Studie, mit der adressat_innenorientiert, entlang der Bedarfe tiergestützter Arbeit, qualitativ wie quantitativ Gelingensbedingungen für hundegestützte Interventionen in Therapeutischen Wohngruppen herausgearbeitet werden. Neben den Jugendlichen selbst werden dabei auch die Betreuer_innen der Jugendlichen, Leitungskräfte, die Expert_innen tiergestützter Interventionen sowie weitere ausgewiesene Expert_innen einbezogen.
Zielsetzung des Projekts ist, Vorschläge zu erarbeiten, wie ein gendersensibles hundegestütztes Interventionsprogramm (im Kleingruppensetting) für Therapeutische Jugendwohngruppen gestaltet und erfolgreich durchgeführt werden kann. Es sollen u.a. Empfehlungen und Best-Practice-Beispiele zu tiergestützter Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe abgeleitet und veröffentlicht sowie ein differenziertes Manual zur Durchführung des hundegestützten Programms fertiggestellt werden.

Mittelgeber_in: Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF Berlin) 

Schlagworte:  Tiergestützte Intervention, Mensch-Tier-Beziehung, Traumapädagogik, Genderforschung, stationäre Jugendhilfe

Kontakt:

Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner

Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit, Beratung und Therapie

Raum 506

Sprechzeiten nach Vereinbarung

T +49 30 99245-506
M +49 1752422315

http://www.gahleitner.net

Silke Birgitta Gahleitner

Prof. Dr. Sandra Wesenberg

Gastprofessorin für Klinische Psychologie mit den Schwerpunkten Beratung und Therapie

Raum 506

nach Vereinbarung