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Abschlüsse & Auszeichnungen

  • Studium der Sozialen Arbeit
  • Promotion in Klinischer Psychologie
  • Habilitation in Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Psychosoziale Arbeit

Kurzvita

2015 Habilitation in Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Psychosoziale Arbeit an der Technischen Universität Dresden
2012-2015 Professur an der Donau-Universität Krems (DUK) für Integrative Therapie und Psychosoziale Interventionen (Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit)
seit 2006 Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin), Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Sozialarbeit
2005 Professorin an der Evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen (EFH LU) sowie Gastdozentin an der ASFH Berlin
2000-2004 Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie (Wissenschaftsbereich Psychologie, Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie) an der Freien Universität Berlin
2000-2004 Lehrbeauftragte in Berlin an der ASFH, der FU, der TU sowie der FHTW
2000-2004 Psychotherapeutin in der sozialtherapeutischen Wohngruppe 'Myrrha' des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes
seit 1999 Psychotherapeutin in freier Praxis
1997-1999 Anstellung als Sozialarbeiterin im Mädchenwohnprojekt 'Verein zur Entwicklung neuer Lebensqualitäten' Berlin
1991-1996 Studium der Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin (Diplom 1996, staatliche Anerkennung 1997)

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Lehre

Schwerpunkte

Bachelorstudiengang Soziale Arbeit: 

  • Psychologische Grundlagen Sozialer Arbeit VL und Seminar 
  • Projekte zum Thema Klinische Sozialarbeit und Traumapädagogik 

Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit: 

  • Psychosoziale Diagnostik 
  • Psychosoziale Beratung
  • Bindung, Beziehung und soziale Einbettung

Aktuelle Lehrveranstaltungen 

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    Forschung

    zur gesamten Forschungsliste

    Interessen und Schwerpunkte

    • Psychosoziale Diagnostik und Intervention
    • Bindung, Beziehung und soziale Einbettung
    • Traumapädagogik und -beratung
    • Jugendhilfe

    Aktuelle Forschungsprojekte

    Kooperationsprojekt mit: Betroffeneninitiative Missbrauch in DDR-Heimen, Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung, Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Zentrum für Familie, Bildung und Engagement, Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP), Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder, Designagentur Kocmoc

    Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Ziel des Verbundprojekts ist es, Erfahrungen in DDR-Kinderheimen zu untersuchen. Das Teilvorhaben an der ASH Berlin untersucht mit qualitativen Interviews, inwiefern die Ziele des Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949-1989“, der zur konkreten Hilfe bei der Bewältigung eingerichtet wurde, in Form seiner Therapie und Beratungsleistungen für Betroffene mit sexuellen Gewalterfahrungen realisiert wurden. Im Zentrum des Interesses steht, welche Unterstützungsmöglichkeiten sich aus subjektiver Sicht der Betroffenen besonders geeignet haben, das erfahrene Leid zu bewältigen. Die Arbeiten des Teilvorhabens sollen über die qualitative Erhebung und Auswertung Aufschluss darüber geben, welche künftigen Unterstützungsbedarfe die Betroffenen mit sexuellen Gewalterfahrungen nach Beendigung des Fonds haben und wie weitere konzeptionelle Schritte zu diesen Unterstützungsbedarfen zu gestalten sind.

    Kooperationsprojekt mit: Rheinische Fachhochschule, Hochschule Niederrhein, Hochschule für Medien Kommunikation, Wirtschaft

    Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Viele Menschen aus bedrohten Regionen suchen Zuflucht in Deutschland. Insbesondere minderjährige (unbegleitete) Geflüchtete (MG) stellen eine vulnerable Gruppe dar. Viele von ihnen haben kritische Lebensereignisse und traumatische Erfahrungen erlebt. Daher werden gerade von MG Unterstützungsleistungen und Ressourcen benötigt um eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen. Als Unterstützungsform für MG plant das Konsortium die Entwicklung eines niedrigschwelligen und dennoch tragfähigen dreistufigen Screening-, Unterstützungs- und Diagnostikkonzepts. Die erste Stufe beinhaltet eine Sensibilisierung der minderjährigen Geflüchteten mit interaktiven Inhalten sowie eine begleitende Identifizierung von psychischen Auffälligkeiten. Diese (Früh-)Identifizierung erfolgt mittels Affective Computing Verfahren der KI, die auf Endgerät-gestützter Audio-Videoanalyse basieren. Dieser Schritt soll einen datenschutzrechtlich ethisch geprüften, niedrigschwelligen Einstieg in Hilfsangebote sicherstellen (Screening). Die zweite Stufe eröffnet den minderjährigen Geflüchteten die Kontaktaufnahme im Peerbereich, die innerhalb einer Online-Plattform videochat-basiert beratende Unterstützungsleistungen anbietet. Das Zusammenführen der Jugendlichen (Geflüchtete und geeignete Peers), der anschließende Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den AkteurInnen sowie die Darbietung von psychosozialen Hilfestellungen bilden eine zentrale Säule dieses Unterstützungsportals. Die dritte Stufe ist eine bedarfsgerechte Weiterleitung in das psychosoziale Versorgungssystem über das Portal. Entlang des Grundkonzepts des „Diagnostischen Fallverstehens“ soll das Modell gemeinsam mit den Betroffenen und PraktikerInnen vor Ort empirisch basiert entwickelt werden und im Anschluss daran einsatzfertig und übertragbar auf andere Regionen vorliegen.

    Kooperationsprojekt mit: ajb GmbH, Leben mit Tieren e.V., Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin (PFH), Koralle – Therapeutische Wohngruppen, Pfefferwerk, TWG Cayenne 1055, Prowo e.V., EJF – Dr. Janusz Korczak-Haus am Tierpark

    Mittelgeber: Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF Berlin)

    Tiergestützte Interventionen haben in den letzten Jahren in der psychosozialen Arbeit stark an Gewicht gewonnen, die wissenschaftliche Fundierung jedoch steckt noch in den Kinderschuhen. Eine Ausformulierung einzelner Interventionsformen, Settings und Zielgruppen steht nach wie vor aus. Dies gilt insbesondere für das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe, obwohl gerade dort bereits eine Reihe von anspornenden Praxiserfahrungen vorliegt. Im Zentrum des Projekts steht die Frage nach der Wirkung und den Effekten hundegestützter Interventionen in Therapeutischen Wohngruppen für Jugendliche unter besonderer Berücksichtigung geschlechterdifferenzierender Aspekte. Dabei soll auch die Dimension der Gelingensbedingungen sowie der Barrieren ‚erfolgreicher‘ tiergestützter Arbeit mit dieser spezifischen Zielgruppe und in diesem Setting Berücksichtigung erfahren. Das methodische Vorgehen orientiert sich ent­sprechend der mehrdimensionalen Fragestellung an den Kriterien einer Mixed-method-Studie, mit der adressat_innenorientiert, entlang der Bedarfe tiergestützter Arbeit, qualitativ wie quantitativ Gelingensbedingungen für hundegestützte Interventionen in Therapeutischen Wohngruppen herausgearbeitet werden. Neben den Jugendlichen selbst werden dabei auch die Betreuer_innen der Jugendlichen, Leitungskräfte, die Expert_innen tiergestützter Interventionen sowie weitere ausgewiesene Expert_innen einbezogen. Zielsetzung des Projekts ist, Vorschläge zu erarbeiten, wie ein gendersensibles hundegestütztes Interventionsprogramm (im Kleingruppensetting) für Therapeutische Jugendwohngruppen gestaltet und erfolgreich durchgeführt werden kann. Es sollen u.a. Empfehlungen und Best-Practice-Beispiele zu tiergestützter Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe abgeleitet und veröffentlicht sowie ein differenziertes Manual zur Durchführung des hundegestützten Programms fertiggestellt werden.

    Publikationen zum Forschungsprojekt:

    Wesenberg, Sandra (2019). Heimtierhaltung und persönliche Mensch-Tier-Beziehungen. Sozialmagazin, 44(11-12), 22-29.

    Bredereck, Conny Martina & Eckloff, Anett (2019). Hundgestützte Interventionen in der stationären Jugendhilfe. Sozialmagazin, 44(11-12), 30-37.

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    Auswahlbibliografie

    2017

    Gahleitner, Silke Birgitta (2017). Das pädagogisch-therapeutische Milieu in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Trauma- und Beziehungsarbeit in stationären Einrichtungen (2., überarb. u. akt. Aufl.). Köln: Psychiatrie-Verlag.

    Gahleitner, Silke Birgitta (2017). Soziale Arbeit als Beziehungsprofession. Bindung, Beziehung und Einbettung professionell ermöglichen. Weinheim: Beltz Juventa.

    Gahleitner, Silke Birgitta, Zimmermann, Dorothea & Zito, Dima (2017). Psychosoziale und traumpädagogische Arbeit mit geflüchteten Menschen (Reihe: Fluchtaspekte, Bd. 1). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

    2016

    Weiß, Wilma, Kessler, Tanja & Gahleitner, Silke Birgitta (Hrsg.) (2016). Handbuch Traumapädagogik. Weinheim: Beltz.

    2014

    Gahleitner, Silke Birgitta, Hahn, Gernot & Glemser, Rolf (Hrsg.) (2014). Psychosoziale Interventionen (Reihe: Klinische Sozialarbeit. Beiträge zur psychosozialen Praxis und Forschung, Band 6). Köln: Psy­chiatrie-Verlag.

    Gahleitner, Silke Birgitta, Hensel, Thomas, Baierl, Martin, Kühn, Martin & Schmid, Marc (Hrsg.) (2014). Trau­­mapädagogik in psychosozialen Handlungsfeldern. Ein Handbuch für Jugendhilfe, Schule und Kli­nik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

    Gahleitner, Silke Birgitta, Reichel, René, Schigl, Brigitte & Leitner, Anton (Hrsg.) (2014). Wann sind wir gut genug? Selbstreflexion, Selbsterfahrung und Selbstsorge in Psychotherapie, Beratung und Super­vision. Weinheim: Beltz Juventa.

    Gahleitner, Silke Birgitta, Schmitt, Rudolf & Gerlich, Katharina (Hrsg.) (2014). Qualitative und quan­titative Forschungsmethoden für EinsteigerInnen aus den Arbeitsfeldern Beratung, Psychotherapie und Supervision (Reihe: Schriften zur psycho-sozialen Gesundheit). Coburg: ZKS.

    Köttig, Michaela, Effinger, Herbert, Borrmann, Stefan, Gahleitner, Silke Birgitta, Kraus, Björn & Stöve­sand, Sabine (Hrsg.) (2014). Wahrnehmen – analysieren – intervenieren. Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten in der Sozialen Arbeit (Reihe: Theorie, Forschung und Praxis Sozialer Arbeit, Bd. 9). Opladen: Budrich.

    2013

    Gahleitner, Silke Birgitta, Hahn, Gernot & Glemser, Rolf (Hrsg.) (2013). Psychosoziale Diagnostik (Reihe: Klinische Sozialarbeit. Beiträge zur psychosozialen Praxis und Forschung, Band 5). Köln: Psy­chiatrie-Verlag.

    Gahleitner, Silke Birgitta, Maurer, Ingmar, Ploil, Eleonore Oja & Straumann, Ursula (Hrsg.) (2013). Per­son­zentriert beraten: alles Rogers? Theoretische und praktische Weiterentwicklungen Personzentrierter Beratung. Weinheim: Beltz Juventa.

    Gahleitner, Silke Birgitta, Wahlen, Karl, Bilke-Hentsch, Oliver & Hillenbrand, Dorothee (Hrsg.) (2013). Biopsychosoziale Diagnostik in der Kinder- und Jugendhilfe. Interprofessionelle und interdisziplinäre Perspektiven. Stuttgart: Kohlhammer.

    Kindler, Marie-Luise, Krebs, Luise, Wachsmuth, Iris & Gahleitner, Silke Birgitta (Hrsg.) (2013). „Das ist einfach unsere Geschichte“. Lebenswege der „zweiten Generation“ nach dem Nationalsozialismus. Gießen: Haland & Wirth im Psychosozial-Verlag.

    2012

    Borg-Laufs, Michael, Gahleitner, Silke Birgitta & Hungerige, Heiko (2012). Schwierige Situationen in Therapie und Beratung mit Kindern und Jugendlichen. Weinheim: Beltz Psychologie Verlags Union.

    Gahleitner, Silke Birgitta & Hahn, Gernot (Hrsg.) (2012). Übergänge gestalten, Lebenskrisen begleiten (Reihe: Klinische Sozialarbeit. Beiträge zur psychosozialen Praxis und Forschung, Bd. 4). Bonn: Psychiatrie-Verlag.

    Gahleitner, Silke Birgitta & Homfeldt, Hans Günther (Hrsg.) (2012). Kinder und Jugendliche mit speziellem Versorgungsbedarf. Beispiele und Lösungswege für Kooperation der sozialen Dienste (Reihe: Studien und Praxishilfen zum Kinderschutz). Weinheim: Beltz Juventa.

    Gahleitner, Silke Birgitta, Kraus, Björn & Schmitt, Rudolf (Hrsg.) (2012). Über Soziale Arbeit und über Soziale Arbeit hinaus. Ein Blick auf zwei Jahrzehnte Wissenschaftsentwicklung, Forschung und Promotionsförderung. Lage: Jacobs.

    Schulze, Heidrun, Loch, Ulrike & Gahleitner, Silke Birgitta (Hrsg.) (2012). Soziale Arbeit mit traumatisierten Menschen – Plädoyer für eine Psychosoziale Traumatologie (Reihe: Grundlagen der Sozialen Arbeit, Bd. 28). Baltmannsweiler: Schneider.

    2011

    Gahleitner, Silke Birgitta (2011). Das Therapeutische Milieu in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Trauma- und Beziehungsarbeit in stationären Einrichtungen. Bonn: Psychiatrie-Verlag. (2. Aufl. 2012.)

    Gahleitner, Silke Birgitta, Fröhlich-Gildhoff, Klaus, Schwarz, Marion & Wetzorke, Friederike  (Hrsg.) (2011). Ich sehe was, was Du nicht siehst... Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Perspektiven in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Stuttgart: Kohlhammer.

    Kraus, Björn, Effinger, Herbert, Gahleitner, Silke Birgitta, Miethe, Ingrid & Stövesand, Sabine (Hrsg.) (2011). Soziale Arbeit zwischen Generalisierung und Spezialisierung. Das Ganze und seine Teile (Reihe: Theorie, Forschung und Praxis Sozialer Arbeit, Bd. 4). Opladen: Budrich.

    Tucker, Stan, Martyn, Madeline, Bejenaru, Anca, Brotherton, Graham, Gahleitner, Silke Birgitta, Gunderson, Connie Lee & Rusu, Horatiu (2011). Violence, exploitation and trafficking: Service user perspectives. Daphne Project III. Birmingham, UK: Newman University College. Online verfügbar: www.newman.ac.uk/files/w3/Research/pdf/DAPHNE%202009-10%20E%20version.pdf [06.07.2017].

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