InQueeryEmancipation
Kritische Analyse von Ermöglichungsbedingungen sexualisierter Gewalt in Emanzipationsbewegungen. Theorie- und empiriefundierte Weiterentwicklung von Aufarbeitung und Prävention
Projektlaufzeit: 01.04.2026 bis 31.03.2030
Projektleitung: Prof. Dr. Mart Busche (ASH Berlin), Prof. Dr. Susan Kamel (HTW Berlin)
Projektmitarbeiter_innen: Dr. Volker Woltersdorff, Dr. Eugen Januschke, Bela Bartels, Romain Pinteaux, Ute Koop
Kooperationspartner_innen:
- Schwules Museum (SMU)
- Archiv der Deutschen Jugendbewegung (AdJB)
Steuerungskreis: Dr. Birgit Bosold (SMU), Nataly Han (Museum der Trostfrauen), Daniel René Hartmann (Traumasensibles Lernen e. V.), Prof. Dr. Jutta Hartmann (ASH Berlin), Angela Marquardt (Betroffenenrat), Saideh Saadat-Lendle (Diversity-Trainerin; ehemals LesMigraS), Annemarie Selzer (FAX Kassel)
Zusammenfassung:
Das Verbundprojekt untersucht, unter welchen Bedingungen sexualisierte Gewalt in emanzipatorischen Bewegungen ermöglicht, legitimiert oder verdeckt wurde. Ziel ist eine kritische Aufarbeitung sowie die Entwicklung von Ansätzen für Prävention und (sexual-)pädagogische Praxis. Methodisch werden Archivbestände, Diskursmaterialien und Interviews mit Zeitzeug_innen und Betroffenen miteinander verschränkt. In partizipativen Formaten werden Ergebnisse gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt. Erwartet werden neue Erkenntnisse zu Macht- und Legitimationsmechanismen, Beiträge zur Theorieentwicklung sowie konkrete Transferprodukte wie Bildungsformate, Materialien und Ausstellungen.
Mittelgeber_in: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Schlagworte: sexualisierte Gewalt, Queer, Jugendbewegung, homosexuell, betroffenenzentriert
Kontakt:
Prof. Dr. Mart Busche
Professur für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit
Raum 207
nach Vereinbarung