Forschung an der ASH Berlin

Forschung ist integraler Bestandteil der Entwicklung der ASH Berlin. Die anwendungsbezogene Forschung hat die Entwicklung bzw. wissenschaftliche Begleitung neuer Angebote in der sozialen, gesundheitsorientierten und pädagogischen Praxis zum Ziel und ist zugleich unverzichtbar für die Aktualität von Lehre und Weiterbildung.

Im Rahmen des wechselseitigen Transfers zwischen Hochschule und Praxis geht es vor allem um die Implementierung neuer Handlungsansätze, Verfahren oder Problemlösungen, die in der engen Verbindung von Praxisentwicklung und wissenschaftlicher Reflexion vorangebracht werden.

Die ASH Berlin stellt ihren Professor_innen Eigenmittel zur Verfügung, unterstützt die Einwerbung von Drittmitteln sowie regionale und internationale Forschungskooperationen. 

Diese Strategie war und ist erfolgreich: Die forschungsbezogenen Drittmittelausgaben konnten von 486.000 € im Jahr 2008 auf 1.421.000 € im Jahr 2014 gesteigert werden. Diese Entwicklung ist u.a. begünstigt durch die Einwerbung von einigen großen Projekten mit entsprechendem Drittmittelvolumen, Kooperationen in Forschungsverbünden mit Universitäten und Praxispartnern sowie durch die Förderung des fachhochschulübergreifenden Instituts für angewandte Forschung (IFAF Berlin).

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Gesundheits- und Versorgungsforschung

Gesundheits- und Versorgungsforschung schaffen wissenschaftliche Grundlagen für die innovative Weiterentwicklung, ressourcenbewusste Organisation und Patienten_innen- bzw. Nutzer_innenorientierung des Gesundheitswesens. Dieser Forschungsschwerpunkt analysiert sowohl Strukturen als auch alltagsbezogene Probleme und trägt so zu qualitativ hochwertiger Versorgung der gesamten Bevölkerung bei. Eine Vielzahl der Forschungsansätze ist interdisziplinär und/oder interprofessionell.

Wie können schwer erreichbare Gruppen besser angesprochen werden? Was steigert die Autonomie von mehrfach erkrankten Menschen? Welche Wohn- und Pflegeformen sichern die Lebensqualität von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen? Welche Versorgungslücken lassen sich bei neuen Therapieformen erkennen? Diese und weitere Fragen veranschaulichen die Gegenstandsbereiche der hier angesiedelten Forschungsprojekte.

  • ÄiM-R - Ärztinnen und Ärzte in Migration - Integration in deutsche Reha-Einrichtunge
  • CALOHEE - Measuring and Comparing Achievements of Learning Outcomes in Higher Education in Europe
  • CompCare - Kompetenzbasiertes Personalmanagement zur Bewältigung des demografischen Wandels - Einführung von Kompetenzmanagment in Unternehmen der Altenpflege
  • EMES-BB - Economic Models for Evaluation of sample value in biobanking
  • INTER-M-E-P-P Berlin II -Interprofessionelles Lernen und Lehren Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege (INTER-M-E-P-P Berlin II) im Programm Operation Team (RBS)
  • InterTUT– kooperativ lernen, lehren
  • AOPTherapiebedingte Versorgungsbedarfe ambulant behandelter onkologischer PatientInnen im häuslichen Umfeld und deren ökonomische Implikationen
  • Daphne III - comparative study of community focused initiatives aimed at supporting women, children and young people who have been the victims of violence, exploitation or trafficking in three regions of the UK, Germany and Romania
  • DemNet-D - Multizentrische, interdisziplinäre Evaluationsstudie von Demenznetzwerken in Deutschland
  • DeWeGe - Berliner Studie zur outcomebezogenen Evaluation der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Demenz in ambulant betreuten Wohngemeinschaften
  • dig-TEMA - Entwicklung eines digitalen Test- und Evaluierungssystems für Manuelle Aktionen
  • Duale Studiengänge
  • EyeTrack4all - Vergrößerung der Anwender_innengruppen für augengesteuerte Unterstützte Kommunikation durch Entwicklung neuer Verfahren für die Blickverfolgung
  • FapP- Berliner Forum ambulanter privater Pflegedienste - Unternehmerische Akteure im Gesundheitssektor zwischen Wirtschaftlichkeit und guter Pflege
  • Gendersensible Therapie und Beratung bei Trauma
  • Gesundheit und Krankheit obdachloser Jugendlicher
  • GLEPA - Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Pflege im Alter
  • GLESA - Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Selbstbestimmung im Alter
  • INDIKA - Indikationsspezifische regional koordinierte nachstationäre Langzeitversorgung von Menschen mit Schlaganfall und Menschen mit Demenz nach Schlaganfall in Berlin-Pankow
  • InKoMi - Analyse der Akzeptanz und Wirkung sowie des Entwicklungsbedarfs interaktiver Fremdsprachen-Kommunikationstechnik in der Arzt-Patient-Interation mit Migrant_innen und ausländischen Patienten_innen
  • Insomnia - Schlafstörungen und Multimorbidität in der stationären Langzeitpflege von alten Menschen
  • INSOMNIA II - Schlafstörung und Multimorbidität - Interventionen zur Förderung von Schlafqualität und Autonomie im Pflegeheim
  • INTER-M-E-P-P BerlinInterprofessionelles Lernen und Lehren Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege
  • Kammer-Studie - Studie zur Akzeptanz einer Pflegekammer im Land Berlin
  • Kammer-Studie_Schüler/-innen - Online-Befragung der Schüler/-innen der Kranken- und Altenpflegeschulen zur Pflegekammer in Berlin 
  • KATA-TWG - Katamnesestudie Therapeutische Wohngruppen Berlin
  • KuA - Krebs und Armut - Einfluss von sozioökonomischen Faktoren auf den Versorgungsprozess bei Krebspatienten
  • LedeMitH - Lebenswelten von demenziell erkrankten Migrantinnen und Migranten türkischer Herkunft und ihren Familien. Untersuchung zu Ressourcen und Belastungen
  • MAAL - Entwicklung eines berufsbegleitenden, interdisziplinären Masterstudiengangs im Bereich Ambient Assisted Living
  • MADRIC - IT-gestütztes Monitoring von unerwünschten Arzneimittelwirkungen in der stationären Altenpflege
  • Märchen+Demenz+Studie - Wissenschaftliche Begleitstudie zum Modellprojekt „Es war einmal... MÄRCHEN UND DEMENZ“
  • Märchen+Studie+Sachsen - Wissenschaftliche Begleitstudie der Märchenstunden in Flüchtlingsunterkünften des Landes Sachsen
  • MPV Krebs - Medizinisch-pflegerische Versorgungsmuster ambulanter onkologischer Patienten im Stadt-Land-Vergleich
  • Palliativpflege -Schulung, Implementierung und Evaluation im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende
  • PerinatBerlin - Perinataldaten von Migrantinnen und deutschen Frauen im Vergleich
  • PflegeLanG - Häusliche Pflege in langlebiger Gesellschaft
  • Psychosoziale Versorgung von TumorpatientInnen
  • QPM-Pflege - Qualitätsmanagement in Pflegeeinrichtungen unter besonderer Berücksichtigung der Altersstruktur und Arbeitsfähigkeit zur nachhaltigen Bewältigung zukünftiger Herausforderungen
  • RUSMUB - Inanspruchnahmeverhalten junger russischsprachiger Migranten/-innen mit intensivem Alkohol- und/oder Drogengebrauch und (drohender) Hepatitis
  • Schreibcoaching - Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Schreibcoachingsprogramms für Studierende der ASH
  • STEGE - Studie zu Strukturqualität und ErzieherInnengesundheit in Kindertageseinrichtungen
  • Begleitevaluation einer Traumapädagogikschulung bei der Tabaluga Kinder- und Jugendhilfe
  • WGQual - Forschungsbasierte Qualitätsentwicklung zur Stärkung von Lebensqualität und präventiven Potenzialen in ambulant betreuten Wohngemeinschaften für pflegebedürftige ältere Menschen
  • QuAK - Qualitätsstandards der Adipositas-Prävention bei Kindern - Eine Bestandsaufnahme
  • ZukunftPflege - Zukunftsportal für gesunde, qualifizierte häusliche Pflege

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Sozialarbeitsforschung

Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen, so etwa zu betreuten Wohngemeinschaften älterer Menschen mit Pflegebedarf oder zum Übergang vom stationären Dauerwohnen zum Wohnen mit Intensivbetreuung von Menschen mit Behinderungen, zum Qualitätsmanagement im Kinderschutz oder zu den Folgen von Krieg und Nationalsozialismus. Ebenfalls werden die Folgen von Ausgrenzungs- und/oder Gewalterfahrungen für individuelle Lebenssituationen erforscht. Des Weiteren sind Konzepte wie Biografie, Identität, Lebenswelt und Transkulturalität (als Kernkonzepte der Moderne) Ausgangspunkt zahlreicher empirisch-rekonstruktiver Studien. 

Im Schwerpunkt Sozialarbeitsforschung geht es auch um die grundlagentheoretische Weiterentwicklung der Disziplin und Profession: in den Forschungen werden Ansprüche und Standards verglichen, Möglichkeiten von Fremdverstehen, Inklusion und Partizipation untersucht und nicht zuletzt wird an professionsethisch fundierten Positionen und Methoden der (Selbst-)Reflexion gearbeitet.

  • ElfE - Eltern fragen Eltern: Wege in die Kita

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Bildungsforschung

Dieser Forschungsschwerpunkt widmet sich einerseits bildungstheoretischen und grundlagenorientierten Fragestellungen, andererseits anwendungsorientierten Problemstellungen.

So werden z.B. unter dem Fokus der Qualitätsentwicklung von Bildungseinrichtungen Fragen der Betreuungsrelation sowie der Kooperation zwischen Eltern, Kindertagesstätten, Grundschulen und außerschulischen Lernorten bearbeitet. Bei der Erforschung von Lern- und Bildungsprozessen werden grundlegende Fragen von Erfahrung, Wissen und Kompetenzentwicklung in verschiedenen Lebensaltern und informellen sowie institutionellen Kontexten in den Blick genommen. Bei der Erforschung der Hochschulbildung geht es um generelle Fragen der Kompetenzorientierung sowie im Speziellen um die Akademisierung von bisherigen Ausbildungsberufen.

Im Bereich der international vergleichenden Bildungsforschung werden u.a. Entwicklungen in der frühkindlichen Bildung sowie in der Ausbildung der Pädagog_innen im internationalen Kontext untersucht.

  • aesth paideia
  • GuT - Gute gesunde Kindertagespflege
  • HCP - Health Care Professionals - Bachelor Interprofessionelle Versorgung und Management
  • InterTUT – kooperativ lernen, lehren
  • Lernkünste - Spartenübergreifende Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende mit biografischem und partizipativem Ansatz
  • Passkontrolle! - Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart. Ein kollaboratives Forschungs- und Ausstellungsprojekt
  • Pro-KomMa - Professionalisierung des frühpädagogischen Studiums: Konvergente, diskriminante und prognostische Validierung der KomMa-Modelle und -Instrumente
  • StimtS - Stimulation oder Stress? Der Einfluss von Gruppenkonzepten auf Verhalten und Wohlbefinden junger Kinder in Kindertageseinrichtungen
  • Viel*Bar - Vielfältige geschlechtliche und sexuelle Lebensweisen in der Bildungsarbeit - Didaktische Potenziale und Herausforderungen museumspädagogischer Zugänge
  • AnKom - Anrechnung beruflicher Kompetenzen von Erzieher/innen auf ein Hochschulstudium
  • ARTPAED - Entwicklung und Evaluation einer erziehungswissenschaftlich fundierten und praxisorientierten interdisziplinären Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende
  • Berlin-Haifa - Growing up with German and Israeli parents who lived through the disasters of the National Socialism – Explorations of identity issues
  • EEE4all - Euro-Education: employability for all
  • KK6 - Verstärkung und Entwicklung des didaktischen Potentials der Universität durch Erarbeiten eines innovativen Lifelong-Learning-Modells
  • INTER-M-E-P-P BerlinInterprofessionelles Lernen und Lehren Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege
  • Leitungsqualität und Leitungskompetenz - Erfahrungen und Orientierungen von Leitungskräften in deutschen Kindertageseinrichtungen
  • Lernwerkstatt - Naturwissenschaftliches Lernen im Kontext von Lernwerkstattarbeit – physikalische Experimente in Schule, Kita und Freizeitbereich für den Berliner Kiez
  • NaWiLT - Naturwissenschaftliches Lernen im Kinderforscherzentrum Helleum – Transferwirkung in die Region
  • Professionalisierung von Erzieher/-innen - Vernetzung von Weiterbildungsangeboten für Erzieher/-innen
  • Profis für Krippen - Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften für die Arbeit in den ersten drei Lebensjahren
  • Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung
  • STEGE - Studie zu Strukturqualität und ErzieherInnengesundheit in Kindertageseinrichtungen
  • Übergänge - Übergänge erfolgreich gestalten: Übergangsmanagement im Übergangsraum zwischen Schule und Ausbildung sowie Studium

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Alice Salomon - Leben und Werk

Leben und Werk von Alice Salomon (1872-1948), der Gründerin einer der weltweit ersten Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit, die die Entwicklung der Sozialen Arbeit in Praxis, Forschung, Theorie und Ausbildung bis zum Ende der Weimarer Republik maßgeblich geprägt hat. 

Die wissenschaftliche Bedeutung ihres Werkes erfährt zunehmend allgemeine Anerkennung, was sich insbesondere in Forschungen seit Ende der 1990er Jahre niederschlägt. Das Alice Salomon Archiv der ASH Berlin befindet sich in den ehemaligen Arbeitsräumen von Alice Salomon in Berlin-Schöneberg und widmet sich diesem Forschungsschwerpunkt.

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IFAF Berlin

Berliner Fachhochschulen forschen gemeinsam

Forschung an den Berliner Fachhochschulen stärken und den Wissens- und Technologietransfer in die Praxis zu fördern: das ist das Ziel des  Instituts für angewandte Forschung (IFAF Berlin). Das gemeinsame Institut der vier staatlichen Berliner Hochschulen bündelt anwendungsorientierte Forschungskompetenz, um Verbundprojekte der Hochschulen mit Partner_innen aus der Region Berlin-Brandenburg zu fördern. Das Kompetenzzentrum Integration und Gesundheit an der ASH Berlin koordiniert und unterstützt Verbundprojekte zu den Schwerpunkten transkulturelle sowie Migrationsforschung, Versorgungsforschung bis hin zu naturwissenschaftlichem Lernen und Erziehung.

Logo des IFAF Berlin: Ein großes weißes F auf schwarzem Grund, daneben die Buchstaben IFAF, wobei das I orange erscheint.

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Forschungsberichte

Die Forschungsberichte der ASH Berlin informieren über die vielfältigen Forschungsaktivitäten an der Hochschule. Es werden Daten und Fakten zu Forschungsprojekten sowie zu den Publikationstätigkeiten der Wissenschaftler_innen der ASH Berlin dokumentiert. Darüber hinaus werden Einblicke in internationale Forschungs- und Entwicklungskooperationen gegeben. 

Der aktuelle Forschungsbericht der ASH Berlin informiert über die Forschungsaktivitäten in den Jahren 2008 bis 2012 und stellt ausgewählte Forschungsergebnisse, nicht nur aus Drittmittelprojekten, vor. 

Bisher erschienen:

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Publikationsserver der ASH Berlin

Der Publikationsserver der ASH Berlin präsentiert verschiedenste Publikationen von Hochschulangehörigen wie Aufsätze, Forschungs- und Projektberichte.

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