Queer-feministische Perspektiven auf Sorgearbeit

Nr 42.20
Kursformat: Einzelseminar
Kursbeginn: 22.04.2020
Seminarzeiten: Mi/Do: 22.04. bis 23.04.2020 (10.00-17.00 Uhr)
Seminarort: ASH
Anmeldefrist: 30.03.2020
Teilnahmegebühr: 168,00 €

Kursbeschreibung

Leitidee
Menschen, die nicht in die Zweigeschlechternorm und das Schema von Heterosexualität passen, wie lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und queere Menschen (LSBTQ), erleben in vielen Lebensbereichen Ausschlüsse, Unsichtbarkeit und Diskriminierungen. Im Bereich von Fürsorge-Arbeit (Care) ist das leider nicht anders. Im Seminar wird es darum gehen, wie geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Kontext Care thematisiert werden kann. Was braucht es, um eine LSBTQ-sensible Care umzusetzen, und welche aktuellen Vorbilder gibt es bereits? Wie können queere und feministische Perspektiven auf Care sich ergänzen?

Themen
- Queere und feministische Perspektiven auf Sorgearbeit/Care
- Die Geschichte feministischer Care-Kämpfe (Lohn für Hausarbeit, feministische Streiks etc.)
- Care/Fürsorge-Krise aus feministischer und queerer Perspektive
- Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Kontext Care/Fürsorge
- Intersektionale Perspektive
- Entwicklung von Care/Fürsorge-Utopien
- Intersektionale Perspektiven auf Klassismus
- Auseinandersetzung mit den eigenen Care-Biografien

Methoden
Reflexion eigener Lebenserfahrung, Austausch in der Gruppe, Inputs und Visualisierungen, Perspektivwechsel

12 Stunden

Dozent_innen Francis Seeck (M. A.) Europäische Ethnologie, Kulturwissenschaften (B. A.), Antidiskriminierungstrainerin (Leitung)
Seminarzeiten Mi/Do: 22.04. bis 23.04.2020 (10.00-17.00 Uhr)
Ansprechpartner_in Adrian Werner
einzelseminare@ash-berlin.eu
Tel: 030/99 245 - 391

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Anmeldung

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