Aktuelles
Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen - ASH tritt der Selbstverpflichtung bei
Ein wichtiger Schritt für mehr Gleichstellung und bessere Repräsentation der Geschlechter auf Professuren: Im Juni 2026 ist die ASH der Selbstverpflichtung “Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen” beigetreten. Die Selbstverpflichtung der deutschen Hochschulen wurde im Mai 2024 von der Hochschulrektorenkonferenz ins Leben gerufen mit dem Ziel, “sich aufgezeigten Ziele zu eigen zu machen und als Institutionen einzuwilligen, weitere Maßnahmen zu ergreifen, die mittel- bis langfristig eine Gleichverteilung aller Geschlechter auf Professuren an deutschen Hochschulen ermöglichen können.”
Wir freuen uns sehr, dass auch die ASH sich zum Beitritt zur Selbstverpflichtung entschlossen hat.
Die Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten der ASH
Die Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten unterstützen die Hochschule dabei, ihrem Anspruch auf Geschlechtergerechtigkeit näherzukommen. Die zentrale Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte ist hauptamtlich angestellt und behält Geschlechterfragen an der gesamten Hochschule im Blick. Sie wird alle 4 Jahre vom zentralen Frauen*rat gewählt und durch zwei Stellvertreterinnen unterstützt. An den beiden Fachbereichen (Fachbereich I: Soziale Arbeit und Fachbereich II: Gesundheit, Erziehung & Bildung) gibt es jeweils eine dezentrale Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte, die daran arbeitet, Gleichstellungsthemen in den Fachbereichen zu verankern.
Die Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten und ihr Team arbeiten gegen Diskriminierung und für das Empowerment von Frauen* bzw. FLINTA*. Wir beraten und unterstützen alle Einrichtungen und Gremien der Hochschule in Fragen der Gleichstellungspolitik, wir erarbeiten Konzepte und Projekte zur Gleichstellung der Geschlechter, tragen zur Verankerung von Gender-Kompetenzen in Lehre und Hochschulkultur bei und beraten in Fällen von (sexueller) Diskriminierung und Gewalt. Gemeinsam mit anderen Akteur*innen bilden wir den Arbeitsbereich Intersektionale Praxis und Transformation (InPuT).
Wir arbeiten mit und für alle Hochschulangehörigen: Studierende, Beschäftigte, Lehrende. Wir erkennen Unterschiede unter Frauen* und FLINTA* an, arbeiten mit einem breiten intersektionalen Ansatz und sind bestrebt, komplexe Lebensrealitäten und Machtungleichheiten in unserer Arbeit miteinzubeziehen.
Die Aufgaben der Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten sind im Wesentlichen im Berliner Hochschulgesetz festgelegt und im Gleichstellungskonzept der ASH ausformuliert.
Denn auch, wenn der Frauen*anteil in allen Mitgliedergruppen der ASH Berlin inzwischen relativ hoch ist, bedarf es der nachhaltigen Förderung der Chancengleichheit. Die Erfahrung zeigt, dass nur mit gezielten Strategien die Unterrepräsentanz vom Frauen* unter Professuren und Führungskräften aufgehoben werden kann. Auch zeigt es, dass nach wie vor die Barrieren für manche Gruppen von Frauen* besonders hoch sind. Die ASH Berlin setzt sich auch gesellschaftspolitisch dafür ein, die ehemaligen ‚Frauenberufe‘ in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Erziehung und Bildung (SAGE), zu akademisieren. Ziel ist es, die Berufe mit mehr Berufsautonomie, höheren Gehältern, einem höheren gesellschaftlichen Status, Aufstiegsmöglichkeiten sowie mit fachspezifischer Forschung aufzuwerten. Dafür muss Frauen*, die in der Praxis tätig sind, der Weg in die Wissenschaft ermöglicht werden.
Unsere Angebote
- Beratung und Unterstützung zu allen Fragen rund um Geschlecht, z.B. Diskriminierung und sexualisierte Belästigung und Gewalt, Änderung von Namen und/oder Geschlechtseintrag, Förderung von Geschlechterforschung, Vernetzung mit Frauen*projekten und queeren/LSBTI* Initiativen, gendersensible Sprache, Hochschulpolitik, etc.
- Newsletter mit aktuellen Terminen, Veranstaltungshinweisen, Stellenausschreibungen und anderen Infos zu Genderfragen und Gleichstellungspolitik
- Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Input, z.B. Aktionen zum Tag gegen Gewalt an Frauen* oder Workshops zu diskriminierungskritischen Themen
- Bücher-Fächer für Studierende, die aufgrund von unterschiedlichen Einschränkungen durch einen Ablageplatz entlastet werden können.
Für Fragen zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Familie ist das Familienbüro Ansprechpartner.
Eine erste Anlaufstelle bei diskriminierenden Vorfällen kann das Erstberater*innennetzwerk sein.
Kostenlose Menstruationsprodukte an der ASH
Auf Initiative des Projekts „Faire Periode ASH“ sind kostenfreie Menstruationsprodukte an folgenden Orten der ASH erhältlich:
Hauptgebäude
- U.G.: im Flur zwischen der Männer- und Frauen*toilette
- 1.O.G.: All Gender Toilette (111)
- 2. O.G. All Gender Toilette (217)
- 3. O.G. Frauen*toilette (352)
Fritz-Lang-Platz
- All Gender: H32b
- Frauen*toilette: H09
Neubau
- EG: barrierefreies WG (K0.05)
- 1. OG: Frauen*toilette (K1.06)
- 2. OG: All Gender Toilette (K2.19)
- 4. OG: All Gender Toilette (K4.05)
Input-Veranstaltungen
Gemeinsam mit dem Arbeitsbereich für Intersektionale Praxis und Transformation (InPuT) bieten wir regelmäßig Veranstaltungen an. Dabei legen wir den Fokus auf diskriminierungskritische Themen, Schlüsselkompetenzen und Empowerment-Angebote.
Die Veranstaltungen sind offen für ASH-Angehörige aller Mitgliedergruppen. Wir freuen uns immer über Anregungen und Themenvorschläge: frauenbeauftragte@ ash-berlin.eu
Die Veranstaltungen finden - sofern nicht anders angegeben - in den Räumen der ASH Berlin statt. Die Räume sind barrierefrei. Falls Sie einen spezifischen Bedarf oder Fragen zur Barrierefreiheit haben, wenden Sie sich bitte an das Büro der Frauen*beauftragten. Laut Berliner Bildungsurlaubsgesetz sind die Veranstaltungen als Bildungsurlaub anerkannt.
Die Workshops finden, sofern nicht anders angegeben, in deutscher Lautsprache statt. Ausgewählte Workshops finden in englischer Lautsprache statt.
The workshops will be held in German spoken language, unless otherwise stated. Selected workshops will be held in English spoken language.
Änderung von Namen und/oder Geschlechtseintrag
An der ASH Berlin können alle Hochschulangehörigen ihren Vornamen und den Geschlechtseintrag auch ohne amtliche Änderung anpassen lassen.
Für Studierende:
Bitte wenden Sie sich mit einem formlosen Antrag an die Immatrikulationsverwaltung. (Wichtig: Für die Anerkennung staatlicher Abschlüsse verlangt die Senatsverwaltung einen dgti*-Ergänzungsausweis oder eine amtliche Namensänderung.)
Für Beschäftigte:
Auch Mitarbeiter_innen können den Namen und Geschlechtseintrag für die interne Kommunikation ohne offiziellen Nachweis ändern lassen. Wenden Sie sich dafür bitte an das Personalbüro.
Wichtig zu wissen:
Nach der Änderung verwenden alle hochschulinternen Unterlagen und Systeme (wie Studierendenausweise, Zeugnisse oder Gehaltsabrechnungen) durchgehend den gewählten Namen.
Tipp fürs Semesterticket:
Bei Fahrscheinkontrollen kann ein amtliches Ausweisdokument verlangt werden. Wenn der amtliche Name noch nicht geändert wurde, ist ein dgti*-Ausweis sehr hilfreich.
Rückwirkende Änderungen:
Bereits ausgestellte Dokumente (z. B. Zeugnisse) können auf Antrag nachträglich angepasst werden.
Hinweis zum Nachnamen:
Wenn der Nachname einen geschlechtsspezifischen Bestandteil enthält (wie in manchen Sprachen üblich), kann auch dieser auf Wunsch geändert werden.
Geschlechtergerechte Sprache
Hier finden Sie einige Hinweise zu gendersensibler Sprache an der ASH.
Gender in Forschung und Lehre
Gender spielt in der Lehre und Forschung an der ASH Berlin, aber auch darüber hinaus eine große Rolle. Hier erhalten Sie Informationen zu Professuren mit Gender-Schwerpunkt an der ASH und an anderen Berliner Hochschulen, zu aktuellen Forschungsprojekten und Zugang zur Mailingliste Genderforschung: Gender in Forschung und Lehre
Newsletter des Frauen*- und Gleichstellungsbüros
Über die E-Mail-Mailingliste des Frauen*- und Gleichstellungsbüros erhalten Sie unseren monatlichen Newsletter und somit spannende Infos rund um gender- und gleichstellungspolitische Veranstaltungen, Jobangebote oder Initiativen.
Bücherfächer
Für Studierende mit unterschiedlichen Einschränkungen kann das Schleppen von Büchern im Studium eine große Belastung sein. Deshalb vergibt die Frauen*beauftragte einige Bücherfächer z.B. für Schwangere, Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder andere, die durch einen zusätzlichen Ablageort entlastet werden können.
Die 24 Bücherfächer im Studierendenraum 119 werden für jeweils ein Semester vergeben und können bei Bedarf verlängert werden.
Wenn Sie ein Bücherfach nutzen möchten, wenden Sie sich bitte mit kurzer Begründung per Mail an frauenbeauftragte@ ash-berlin.eu.
Ausgewählte externe Beratungsstellen
Beratungsnetzwerk. Berufsperspektiven für Frauen
0800/ 45 40 299
hallo@das-beratungsnetzwerk.de
www.das-beratungsnetzwerk.de
Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin
030/ 55 06 59 05
adnb@tbb-berlin.de
www.adnb.de
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
0800/ 546 546 5
beratung@ads.bund.de
www.antidiskriminierungsstelle.de
LADG Ombudsstelle
030/ 9013 3456
beschwerde@ladg-os.berlin.de
www.berlin.de/sen/lads/recht/ladg/ombudsstelle/
LesMigraS
030/ 21 91 50 90
info@lesmigras.de
www.lesmigras.de
FrauSuchtZukunft
030/ 282 41 38
info@frausuchtzukunft.de
www.frausuchtzukunft.de
Dick und Dünn
030/ 854 49 94
info@dick-und-duenn-berlin.de
www.dick-und-duenn-berlin.de
Feministisches FrauenGesundheitsZentrum (FFGZ)
030/ 213 95 97
info@ffgz.de
www.ffgz.de
TransInterQueer (TrIQ)
030/ 76 95 25 15
beratung@transinterqueer.org
www.transinterqueer.org
BIG Hotline
030/ 611 03 00
beratung@big-hotline.de
www.big-hotline.de
Tara (mehrsprachig)
030/ 78 71 83 40
kontakt@frauenberatung-tara.de
www.frauenberatung-tara.de
Frauenkrisentelefon
030/ 615 42 43
info@frauenkrisentelefon.de
www.frauenkrisentelefon.de
Berliner Krisendienst
030/ 39063 – … (je nach Bezirk)
www.berliner-krisendienst.de
Studierendenwerk Berlin
030/ 93939 8401
pbs@stw.berlin
www.stw.berlin/beratung/psychologische-beratung
SUSI Frauenzentrum
030/78 95 93 94
info@susi-frauen-zentrum.com
www.susi-frauen-zentrum.com
EWA Frauenzentrum
030/ 4425542
buero@ewa-frauenzentrum.de
www.ewa-frauenzentrum.de
Frauenzentrum Schokofabrik
030/ 65 48 33 44
beratung@schokofabrik.de
www.schokofabrik.de
LARA Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt
030/ 216 8888
beratung@lara-berlin.de
www.lara-berlin.de
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
116 016
www.hilfetelefon.de
Wildwasser
030/ 693 91 92
selbsthilfe@wildwasser-berlin.de
www.wildwasser-berlin.de
Tauwetter e.V. (Anlaufstelle für Männer* und TIN*)
030 - 693 80 07
mail@tauwetter.de
www.tauwetter.de
Studierendenwerk Berlin
030/ 93939 8423
www.stw.berlin
Frauenzentrum Schokofabrik
030/ 65 48 33 44
beratung@schokofabrik.de
www.schokofabrik.de
Anti-Stalking-Projekt
030/ 24 02 02 21
terminvereinbarung@anti-stalking-projekt.de
www.anti-stalking-projekt.de
Stop-Stalking
030/ 22 19 22 000
info@stop-stalking-berlin.de
www.stop-stalking-berlin.de
Quer - Das Gendermagazin der ASH Berlin
Die Zeitschrift Quer! erschien von 2000 bis 2018 und wurde von den Frauen*beauftragten herausgegeben. Sie bietet aus unterschiedlichen Perspektiven einen Blick auf aktuelle Debatten rund um Gender und Feminismus.
Das Magazin ist online im pdf-Format erhältlich. Printausgaben können im Frauen*büro eingesehen werden. Einige Ausgaben sind dort auch zum Mitnehmen verfügbar.
Ansprechpartner_innen
Das Büro der Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten der ASH Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
E-Mail: frauenbeauftragte@ ash-berlin.eu
Fax: 030 / 99245 245
Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte
Nina Lawrenz
Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte, Erstberaterin bei (sexualisierter) Diskriminierung und Gewalt
Raum 322
Beratung: Persönlich, telefonisch und per E-Mail nach Vereinbarung per Mail an frauenbeauftragte@ash-berlin.eu oder lawrenz@ash-berlin.eu.
También ofrecemos asesoría en español.
English-speaking support available.
Stellvertretende Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte
Simone Wibbeke
Stellvertretende Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte, Referentin für Gleichstellung
Raum 322
Dezentrale Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte
Prof. Dr. Katrin Velten
Professur für Bildung in der Kindheit, dezentrale Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte Fachbereich II
Raum 426
Sprechzeit in der Regel Di 15-16 Uhr (online)
Momo Gröbel
Gleichstellungsbeauftragte*r Fachbereich I
Raum 422
Sprechstunde nach Vereinbarung möglich. Bitte schreiben Sie mir eine Mail mit Ihrem Anliegen und Ihren zeitlichen Möglichkeiten.
Ich bitte um genderneutrale Ansprache.
Referentin für Gleichstellung
Simone Wibbeke
Stellvertretende Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte, Referentin für Gleichstellung
Raum 322
Referent_in für Antidiskriminierung
Peps Gutsche
Referent_in Schutzkonzept
Raum 320
Beratung: persönlich, telefonisch oder online – schreiben Sie mir bitte eine E-Mail mit Ihrem Anliegen und Ihren Erreichbarkeiten.
English-speaking support available.
Ich bitte um genderneutrale Ansprache.
Mitarbeiterin im Büro der Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten
Gianna Faust
Verwaltung Büro Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte
Raum 320
Arbeitszeiten: Montag bis Mittwoch
Downloads und Material
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211214_Aktuelle_Gleichstellungsthemen.pdf
Präsentation der Frauen*beauftragten zu aktuellen Gleichstellungsthemen.
14.12.2021 · 1 MB
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Bieispiele für geschlechtsneutrale Diploma und ToR.
14.12.2021 · 20 KB
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Die_Crux_mit_dem_Sternchen.pdf
14.12.2021 · 71 KB
-
Geschlechtergerechte_Sprache_Hinweise_und_Empfehlungen_an_der_ASH_Berlin.pdf
14.12.2021 · 157 KB
-
Gleichstellungskonzept_ASH_2021-26__1_.pdf
Gleichstellungskonzept der ASH 2021 bis 2026
14.12.2021 · 479 KB
-
ASH_Broschuere_Final_20.01.26.pdf
09.02.2026 · 433 KB
