Bildungsprogramm der Frauen*beauftragten

Die Frauen*beauftragten entwickeln in jedem Semester auf Grundlage der Interessen und Vorschläge der Frauen* der ASH Berlin ein vielseitiges Bildungsprogramm. Das Frauen*bildungsprogramm bietet dabei drei verschiedene Komponenten:

  • Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für Frauen*
  • Vermittlung von Gender-Inhalten und Gender-Kompetenzen
  • Empowerment-Workshops

Die Veranstaltungen sind offen für ASH-Angehörige aller Statusgruppen sowie für externe Interessierte.

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Gender2Go

Im Wintersemester 2018/19 findet die Reihe "Gender2Go" nicht statt!

 

 

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Die Veranstaltungsreihe Gender2Go bietet Grundlagenwissen zu Gender-Themen in einem besonderen Format. Gender2Go kann jeden zweiten Mittwoch im Monat während der Mittagspause (12.00 bis 13.00 Uhr) genossen werden.

Die jeweils vier Veranstaltungen pro Semester richten sich an alle Angehörige der ASH Berlin, die schon immer etwas über Gender und verwandte Themen wissen wollten. Die Reihe verfolgt das Ziel Grundlagenwissen, aber auch aktuelle Fachdiskussionen um Gender-Themen leicht verständlich zu vermitteln. Damit soll allen Menschen an der ASH Berlin die Möglichkeit gegeben werden, sich mit wenig zeitlichem Aufwand über das Thema zu informieren. Die Vorträge sind kostenfrei.

Am Ende des Semesters besteht die Möglichkeit das Zertifikat „Basiswissen Gender“ zu erlangen. Dazu müssen mindestens drei der vier Veranstaltungen pro Semester besucht werden.

Vermittlung von Gender-Inhalten und Gender-Kompetenz

Leitidee:

Diskriminierungserfahrungen sind Teil unseres Alltags. Geschlecht, sexuelle Orientierung, Hautfarbe, körperliche Fähigkeiten und andere Markierungen dienen als Raster, um Menschen bestimmten Stereotypen zuzuordnen und ihnen Eigenschaften zuzuschreiben. In dem Workshop setzen wir uns damit auseinander, welche Zuschreibungen in Texten bewusst oder ungewollt reproduziert werden und wie unsere Wahrnehmung davon beeinflusst wird. Es werden beispielhaft aktuelle Zeitungsartikel und Auszüge aus wissenschaftlichen Aufsätzen gelesen und auf ihre Sprache hin untersucht. Welche Begriffe werden verwendet? Wo finden sich stereotype Zuschreibungen, wo gibt es positive Gegenbeispiele? In eigenen kleinen Texten versuchen wir, solche Zuschreibungen und daraus folgende Ausschlüsse zu vermeiden.

Themen:

- Kurzinput zum Themenfeld Diskriminierung/Intersektionalität

- Austausch über eigene Schreiberfahrungen

- verschiedene Ansätze nichtdiskriminierenden Schreibens

- aktuelle Debatten zu Sprachverwendung und alternativen Schreibansätzen

- akademisches Schreiben im Vergleich zu anderen Textsorten

- Reflexion von Themenwahl, Forschungsperspektive, Auswahl von Gesprächspartner*innen etc. in akademischen Texten

- akademisiertes nichtdiskriminierendes Schreiben vs. Leichte Sprache

Methoden:

- Einzel-, Partner*innen-, Kleingruppenübungen

- Kurzinputs

- Diskussion

Lernziele:

- Sensibilisierung für das Themenfeld

- Erweiterung des sprachlichen Repertoires

- Argumentationshilfen bei Diskriminierungserfahrungen

- Übertragung auf eigene Schreib- / Forschungsvorhaben

Literatur:

AK Feministische Sprachpraxis (Hg.): Feminismus schreiben lernen. Ffm 2011, Claire Horst: Alle Geschichten (er)zählen. Aktivierendes kreatives Schreiben gegen Diskriminierung. Opladen 2017, Charlotte Wiedemann, Charlotte: Vom Versuch, nicht weiß zu schreiben. Köln 2012

Informationen:
Seminarzeitraum: Mo/Di: 19./20.11.2018 (10.00 - 17.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 15

Dozent_in: Elisabeth R. Hager, Germanistin, freie Autorin, Teamerin in der politischen Bildungsarbeit mit Schwerpunkt Sprache

Zielgruppe: Frauen* aller Mitgliedergruppen der Hochschule, insbesondere (angehende) Pädagog*innen

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 10,00 €, Externe Teilnehmer_innen 30,00 €, Studierende anderer Hochschulen oder Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage eines entsprechenden Beleges) 15,00 €

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für Frauen*

Leitidee

Rhetorische Fähigkeiten haben für den beruflichen Erfolg häufig eine entscheidende Bedeutung: Können Sie andere von Ihren Ideen überzeugen, sich souverän und doch wertschätzend durchsetzen? Strahlen Sie auch in schwierigen Situationen Kompetenz und Sicherheit aus? Nimmt man Sie so ernst, wie Sie es sich wünschen?
In diesem Seminar lernen Sie, Menschen für Ihre Ideen zu gewinnen und dabei selbstbewusst und professionell zu agieren.

Themen

An diesen beiden Tagen erfahren und üben Sie, wie Sie einen Vortrag, einen Redebeitrag oder Ihre Selbstpräsentation – auch in Jobinterviews – wirkungsvoll gestalten. Sie erwerben Handwerkszeug für überzeugende Argumentationen und Vorträge und trainieren praxisnah. Sie bauen Ängste ab und üben sich in Schlagfertigkeit und Standing. 

Bitte bringen Sie vorhandenes eigenes Material (Referate, Vorträge o.Ä.) mit.

Methoden

Übungspräsentationen, Redeaufgaben, Feedback, Selbstreflexion, Trainerinnen-Input, Praxisbeispiele, Rollenspiele

Lernziele

Grundkenntnisse der Rhetorik werden vorausgesetzt.

- Steigerung der Überzeugungsfähigkeit

- Inhaltliche und sprachliche Einstellung auf die Zuhörenden

- Mehr Selbstsicherheit in Diskussionen

- Mehr Gelassenheit und Souveränität in Redesituationen

Informationen

Seminarzeitraum: Mo/Di 14./15.01.2019 (10.00 - 17.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH Berlin, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 10

Dozent/-in: Jutta Wepler, Trainerin und Coach mit den Schwerpunkten Empowerment von Frauen* in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie Coaching von Führungskräften

Zielgruppe:

Frauen* aller Mitgliedergruppen der Hochschule, berufstätige Frauen*

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 10,00 €, externe Teilnehmer_innen 30,00 €,
Studierende anderer Hochschulen oder
Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage
eines entsprechenden Beleges) 15,00 €

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Leitidee:

Wie kann ich gut für mich sorgen, während ich andere unterstütze und/oder mich mit schweren gesellschaftlichen Themen beschäftige? In dem Seminar wird Selbstfürsorge im Mittelpunkt stehen. Wir werden uns über (potentielle) Belastungen, eigene Glaubenssätze und Motivationen austauschen. Den Großteil der Zeit werden wir damit verbringen, verschiedene Ansätze von Selbstfürsorge kennenzulernen und in kleinen Übungen auszuprobieren. Dabei entscheidet jede Person selbst, was ihr gut tut und worauf sie sich einlassen möchte. Am Ende des Seminars werden wir uns noch mit kollektiver Fürsorge beschäftigen und unsere Vision einer fürsorglichen sozialen Einrichtung kreieren.

Themen:

- Selbstfürsorge und kollektive Fürsorge

- Konzepte von Belastungen in der Sozialen Arbeit: Burnout, Mitgefühlserschöpfung, Sekundärtraumatisierung

- Umgang mit Belastungen in der Sozialen Arbeit

- Motivation und Glaubenssätze

- Grenzen, Nähe und Distanz

Methoden:

- Input

- Einzel- und Gruppenübungen: kreativ, Körperwarnehmung, Schreiben

- Austausch in Kleingruppen und Plenum

Lernziele:

- Fähigkeit, eigene (potentielle) Belastungen in der Sozialen Arbeit zu erkennen

- Präventive und reaktive Selbstfürsorge-Kompetenzen

Literatur:

Jeffrey A. Kottler (2011): Therapie-Tools Selbstfürsorge.

Laura van Dernoot Lipsky (2009): Trauma Stewardship. An Everyday Guide to Caring for Self While Caring for Others.

Webseite: be-here-now.eu

Informationen:
Seminarzeitraum: Fr: 25.01.2019 (10.00 - 17.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 15

Dozentin: Jay Keim, Magister Gender Studies, Europäische Ethnologie, Systemische Supervisor_in, Traumapädagogik

Zielgruppe: Frauen* aller Mitgliedergruppen der Hochschule, insbesondere (angehende) Pädagog_innen

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 5,00 €,Externe Teilnehmer_innen 15,00 €, Studierende anderer Hochschulen oder Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage eines entsprechenden Beleges) 7,50 €

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

Empowerment-Workshops

Leitidee:

Studierende of Color/Schwarze Studierende leben, denken und forschen an deutschen Hochschulen. Doch die Probleme einer durch Rassismus geprägten Hochschullandschaft wird allzu oft auf uns abgeladen. Welche Umgangsstrategien gibt es? Gemeinsam erarbeiten wir uns einen Werkzeugkoffer verschiedener Methoden im Umgang mit dieser Umgebung.

Themen:

- Diversify vs Decolonize

- Ungewollte Vertreter*innenrolle

- Lehren ohne Bezahlung oder „Dann mach du doch mal ein Input dazu wenn es dir so wichtig ist“

- Verwehren, ertragen, Ansprechen, aufbrauchen – was ist wann richtig für wen?

- Ein_ander Raum geben – solidarisch miteinander ohne Handlungszwang-geht das?

- Interdependente, Interdisziplinäre Lebensrealitäten – Privilegien innerhalb der Community(s)

Methoden:

Die Methodiken sind immer freiwillig, das Auswählen der richtigen Methode für das Selbst ist nicht nur erlaubt sondern sehr gewünscht!

- Gruppen und Einzelarbeiten

- Austausch

- Körperarbeit

- Schreibübungen

Lernziele:

- Vernetzung

- liebevolleren Umgang mit dem Selbst

- Wertschätzen der eigenen Kompetenzen

Informationen:
Seminarzeitraum: Mi/Do: 30./31.01.2019 (9.00 - 16.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 12

Dozent_in: SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen. 2015 veröffenlichte sie ihre Novelle QUASI, 2016 folgte ihr afropolitaner Berlin-Roman BISKAYA im Verlag zaglossus.

Zielgruppe:

Für Schwarze f*l*t*i*q* und f*l*t*i*q* of Color und BpoC die mehrfach-Diskriminierungen über_leben (z.B. Behindert und Schwarz, of Color und mit Fluchterfahrung...)

Teilnahmegebühr: Entfällt

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Leitidee:

Wendo heißt „Weg der Frauen*“. Es wurde in den 70er Jahren für Frauen* und Mädchen in Kanada entwickelt. Von dort brachten es Feministinnen* nach Europa, und seitdem wird es immer weitergegeben und gemeinsam weiterentwickelt. Es geht nicht nur um körperliche Gewaltsituationen auf der Straße, sondern auch um psychologische Komponenten - angefangen bei kleinen „Alltagssituationen“ – in denen wir z. B. respektlos behandelt werden.

Themen:

Wo beginnen für mich Grenzverletzungen? Wo sind meine Grenzen? Welche Techniken halte ich für mich für anwendbar und passend und welche mag ich nicht einsetzen? Wie kann ich mein Handeln und Erleben bestimmen?
Ein Workshop voller Austausch über Erfahrungen, Erlebnisse und Strategien, sich selbst zu schützen und zu wehren. Wir können über bedrohliche Situationen reden und uns ausprobieren. Wie wir uns selbst behaupten und verteidigen und unsere eigenen Grenzen erkennen und setzen können, steht im Vordergrund des Workshops. Ihr bestimmt einen Teil des Workshop-Inhalts mit. Wir möchten einen respektvollen Umgang miteinander in einem geschützten Raum schaffen.

Methoden:

Wir wenden Techniken zur Atmung, dem Stand, dem Einsatz der Stimme, der Wahrnehmung, der Körpersprache und der Entspannung an. Außerdem probieren wir uns in Rollenspielen, Spielen, Schlag-, Tritt- und Befreiungstechniken aus und lernen Angriffsziele kennen.

Voraussetzungen: keine Sportlichkeit oder Vorerfahrung nötig, der Workshop soll es allen Frauen* ermöglichen teilzunehmen

Bringt bequeme Kleidung und Verpflegung mit.

Informationen
Seminarzeitraum: Sa/So: 02./03.02.2019 (10.00 - 17.00 Uhr)

Ort: Bewegungsraum an der ASH Berlin

Teilnahmezahl: 16

Dozent_in: Elise, Trainerin für Wendo – Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen Mädchen Lesben Trans* Inter; Kickboxen; Wirbelsäulentraining im Verein, an Schulen, an Hochschulen, in Workshops

Zielgruppe: Frauen* aller Mitgliedergruppen aller Hochschulen

Teilnahmegebühr: Entfällt

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

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Allgemeine Hinweise

Für Angehörige der ASH Berlin beträgt die Kostenpauschale für eintägige Veranstaltungen 5,00 Euro und für zweitägige Veranstaltungen 10,00 Euro.

Externe Teilnehmer/-innen zahlen eine Kostenpauschale von 15,00 Euro für eintägige Veranstaltungen und für zweitägige Veranstaltungen 30,00 Euro.

Leistungsbezieher/-innen nach SGB II und XII sowie Studierende anderer Hochschulen zahlen für eintägige Veranstaltungen 7,50 Euro und für zweitägige Veranstaltungen 15,00 Euro bei Vorlage eines entsprechenden Beleges, der der Anmeldung beizufügen ist. Bitte die Kostenpauschale zusammen mit der Anmeldung bezahlen.

Die Empowerment-Workshops sind kostenfrei.

In begründeten Ausnahmefällen kann die Kostenpauschale für die Veranstaltungen erlassen werden. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Büro der Frauen*beauftragten.

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Ansprechpartnerin

Jana Meincke

Mitarbeiterin im Büro der Frauen*beauftragten

Raum 320

Montag - Mittwoch an der ASH Berlin, Mittwochs Home Office

T +49 30 99245320
F +49 30 99245245

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