Bildungsprogramm der Frauen*beauftragten

Die Frauen*beauftragten entwickeln in jedem Semester auf Grundlage der Interessen und Vorschläge der Frauen* der ASH Berlin ein vielseitiges Bildungsprogramm. Das Frauen*bildungsprogramm bietet dabei drei verschiedene Komponenten:

  • Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für Frauen*
  • Vermittlung von Gender-Inhalten und Gender-Kompetenzen
  • Empowerment-Workshops

Die Veranstaltungen sind offen für ASH-Angehörige aller Statusgruppen sowie für externe Interessierte.

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Gender2Go

Die Veranstaltungsreihe Gender2Go bietet Grundlagenwissen zu Gender-Themen in einem besonderen Format. Gender2Go kann jeden zweiten Mittwoch im Monat während der Mittagspause (12.00 bis 13.00 Uhr) genossen werden.

Die jeweils vier Veranstaltungen pro Semester richten sich an alle Angehörige der ASH Berlin, die schon immer etwas über Gender und verwandte Themen wissen wollten. Die Reihe verfolgt das Ziel Grundlagenwissen, aber auch aktuelle Fachdiskussionen um Gender-Themen leicht verständlich zu vermitteln. Damit soll allen Menschen an der ASH Berlin die Möglichkeit gegeben werden, sich mit wenig zeitlichem Aufwand über das Thema zu informieren. Die Vorträge sind kostenfrei.

Am Ende des Semesters besteht die Möglichkeit das Zertifikat „Basiswissen Gender“ zu erlangen. Dazu müssen mindestens drei der vier Veranstaltungen pro Semester besucht werden.

Termine im Sommersemester 2017 (jeweils 12:00 - 13:00 Uhr )

Mittwoch, 05.04.2017, "Was ist Gender?" mit Debora Antmann, Raum 301
Mittwoch, 10.05.2017, "Was ist Queeer?" mit Carolina Tamayo Rojas, Raum 301
Mittwoch, 14.06.2017, "Was sind trans* und cis?" mit René_, Raum 301
Mittwoch, 12.07.2017, "Was sind Intersektionalität und Diversity?" mit Nivedita Prasad, Raum 225

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Vermittlung von Gender-Inhalten und Gender-Kompetenz

Leitidee:

I-PÄD ist ein Projekt, das die Anerkennung der Komplexität von Identitäten in der Pädagogik fördern soll. Dabei geht es um die Identitäten von Kindern und Jugendlichen, sowie auch die Identitäten der Sozialarbeiter_innen, Erzieher_innen und alle anderen Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten.

Themen:

In Workshops erarbeiten wir gemeinsam mit den Teilnehmer_innen, was es für Identitäts­merkmale gibt, auf Grund derer Menschen Ausschlüsse beziehungsweise gesellschaftliche Bevorzugung erfahren können. Dazu zählen z.B. das Geschlecht eines Menschen, die (ver­mutete) Herkunft und/oder Religion, die sexuelle Orientierung, die Geschlechtsidentität (ob Menschen in dem Geschlecht leben wollen, das sie bei der Geburt zugewiesen bekommen haben, oder nicht), der soziale Status, das Alter, das Aussehen, körperliche und geistige Befähigungen. In unserem Ansatz gehen wir davon aus, dass all diese Merkmale für alle Menschen relevant und unterschiedlich sind. Oft werden sie uns aber dann erst bewusst, wenn wir Abwertung und Ausschlüsse erfahren. Um die Lebenswelten aller Kinder und Ju­gendlichen mit Respekt behandeln zu können und gegen Abwertung zu arbeiten, ist es die Aufgabe der Lehrer_innen, Pädagog_innen etc. sich der Ausschlüsse bewusst zu werden und sie zu verhindern. Dies ist auch Ziel unserer Arbeit.

Methoden:
Intensive Selbstreflexion in der Auseinandersetzung mit u.a. den eigenen Privilegien, me­dienpädagogische Inhalte und Theaterpädagogik.

Lernziele:

Sensibilisierung zu (Mehrfach-)Diskriminierung, Reflexion der eigenen Privilegien und Rolle im pädagogischen Kontext. Auswirkungen von Ausschlüssen durch Fachkräfte im pädago­gischen Alltag, Wie kann ich Kinder und Jugendliche empowern. Sensibilisierung für (auch strukturelle) Diskriminierung, Unterdrückung und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen im Berufsfeld der Sozialen Arbeit

Literatur:

Broschüre zu intersektionaler Pädagogik (online abzurufen unter: www.i-paed-berlin.de/de/Downloads/)

Informationen:
Seminarzeitraum: Fr, 17.11.2017 (9.00 - 16.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 20

Dozent_in: Tuğba Tanyılmaz, Erzieherin und Sozialarbeiterin. Geschäftsführerin des Migrationsrates Berlin Brandenburg. Sven Woytek, Erzieher und Sozialarbeiter im Bereich der machtkritischen Bildung. Beide Mitbegründer_in der Initiative Intersektionale Pädagogik und langjährige Berufserfahrung im Bereich der Jugendhilfe/ Psychiatrie und Empowermentarbeit.

Zielgruppe: Alle Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind oder es wollen.

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 5,00 €,Externe Teilnehmer_innen 15,00 €, Studierende anderer Hochschulen oder Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage eines entsprechenden Beleges) 7,50 €

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

Leitidee:

Wie kann ich gut für mich sorgen, während ich andere unterstütze und/oder mich mit schweren gesellschaftlichen Themen beschäftige? In dem Seminar wird Selbstfürsorge im Mittelpunkt stehen. Dafür werden wir uns zunächst austauschen, welche (potentiellen) Belastungen es in der Sozialen Arbeit gibt. Den Großteil der Zeit werden wir aber damit verbringen, verschiedene Ansätze von Selbstfürsorge kennenzulernen und in kleinen Übungen auszuprobieren. Dabei entscheidet jede Person selbst, was ihr gut tut und worauf sie sich einlassen möchte. Am Ende des Seminars werden wir uns noch mit kollektiver Fürsorge beschäftigen und unsere Vision einer fürsorglichen sozialen Einrichtung kreieren.

 

Themen:

  • Selbstfürsorge und kollektive Fürsorge

  • Umgang mit Belastungen in der Sozialen Arbeit

  • Konzepte von Belastungen in der Sozialen Arbeit: Burnout, Mitgefühlserschöpfung, Sekundärtraumatisierung

Methoden:

  • Input

  • Einzel- und Gruppenübungen: kreativ, Körperwahrnehmung, Schreiben

  • Austausch in Kleingruppen und Plenum

Lernziele:

  • Fähigkeit, eigene (potentielle) Belastungen in der Sozialen Arbeit zu erkennen

  • Präventive und reaktive Selbstfürsorge-Kompetenzen

Literatur:

-Jeffrey A. Kottler (2011): Therapie-Tools Selbstfürsorge.
- Laura van Dernoot Lipsky (2009): Trauma Stewardship. An Everyday Guide to Caring for Self While Caring for Others.
- Webseite: http://be-here-now.eu/


Informationen:

Seminarzeitraum: Mo, 16.10.2017 (10.00 - 17.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 15

Dozentin: Jay Keim, Magister Gender Studies, Europäische Ethnologie, Systemische Supervisor_in, Traumapädagogik

Zielgruppe: Interessierte aus allen Bereichen

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 5,00 €,Externe Teilnehmer_innen 15,00 €, Studierende anderer Hochschulen oder Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage eines entsprechenden Beleges) 7,50 €

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

Leitidee:
Dicke Kinder bekommen bereits früh das Gefühl vermittelt, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Auf ihrem Bauch lastet der sorgenvolle Blick der Eltern und der Strenge des Kinderarztes. Mit der Idee von gutem Essen, schlechtem Essen und Selbstkontrolle werden sie vertraut gemacht, bevor sie lesen und schreiben können. Auf Basis der Annahme, dass der schlanke Körper der gesunde Körper ist, sind wir der festen Überzeugung, dies diene dem Kindeswohl. Im Workshop werden wir das aus der Perspektive des dicken Kindes und anhand aktueller Forschungsergebnisse kritisch hinterfragen.

Themen:

Wir werden einen Blick darauf werfen, welche Faktoren in den Lebensbereichen Familie, Freizeit, Bildung und Gesundheit zur gesellschaftlichen Ausgrenzung von dicken Kindern und Jugendlichen beitragen. Gängige Vorurteile wollen wir gemeinsam als solche identifizieren und darüber diskutieren, welchen Beitrag wir leisten können, um diese abzubauen. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer_innen für die Diskriminierung aufgrund von Gewicht zu sensibilisieren, um dicken Kindern einen möglichst unbeschwerten Start ins Leben zu ermöglichen.

Methoden:
Brainstorming, Buzz-Groups, Advocatus Diaboli, Graffiti, Moderation mit Metaplan

Lernziele:
Sensibilisierung für die unterschiedlichen Formen von Gewichtsdiskriminierung

Literatur:

Die Teilnehmer_innen erhalten im Workshop Literaturempfehlungen für die Vertiefung der Inhalte.

Informationen:
Seminarzeitraum: Sa, 07.10.2017 (11.00 - 18.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 20

Dozent_in: Natalie Rosenke, Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung (GgG) e.V. und freischaffende Künstlerin - Ziel der gesellschaftspolitischen Initiative, die 2005 gegründet wurde, ist die Anerkennung von dicken Menschen als gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft.

Zielgruppe: Fachkräfte der Sozialen Arbeit und in pädagogischen Berufen, die mit dicken Kindern und Jugendlichen arbeiten

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 5,00 €,Externe Teilnehmer_innen 15,00 €, Studierende anderer Hochschulen oder Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage eines entsprechenden Beleges) 7,50 €

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für Frauen*

Leitidee

Die meisten FrauenLesbenTrans*Inter*-Personen haben Grenzüberschreitung,
Diskriminierung und Gewalt in unterschiedlichster Form erlebt. Oft tragen wir körperliche und
psychische Verletzungen davon, ein Gefühl von Schwäche und Ohnmacht. Was wir dadurch
oft vergessen ist, dass wir alle stark sind! Da möchte ich gerne mit euch ansetzen: an
unserer inneren Stärke, Widerstandskraft und unserem Überlebenswillen.
Die Vermittlung von Techniken möchte ich deshalb einbetten in eine Auseinandersetzung um
erfahrene Grenzverletzungen. Wer mag hat hier Raum um über unangenehme Situationen
zu reden. Wir könnten gemeinsam Handlungsmöglichkeiten überlegen und sie in
Rollenspielen ausprobieren und üben.

Themen

-Wir üben selbstbewusstes Auftreten, geschärfte Wahrnehmung, klare Äußerungen,
Grenzziehung und gezieltes Wehren.
Wir wollen uns darin bestärken unsere Gefühle wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Denn
das ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns selbst und die Situation, in der wir uns mit
anderen Personen befinden, einschätzen können und handeln können, falls sie bedrohlich
wird.

Methoden

Wir können kräftig Dampf ablassen und unsere eigene Stärke fühlen, wenn wir gegenSchlagpolster boxen und treten. Ich zeige gezieltes Schlagen und Treten, die Befreiung aus Festhaltegriffen, die Schwachpunkte des Gegners und Verteidigungsmöglichkeiten am Boden. Dazu möchte ich mit euch unsere Stimme und Körpersprache trainieren um deutlich unsere Grenzen zu zeigen und NEIN zu sagen.

Keine Übung muss mitgemacht werden! Du kannst dich jederzeit zu Tee und Schokolade an
den Rand setzen und einmal durchschnaufen, wenn dir danach ist :-)

Lernziele

Stärkeres Selbstbewusstsein, Wahrnehmung und Verteidigung von Grenzen,Selbstverteidigungstechniken, keine Vorerfahrung notwendigWer mag, kann bequeme Kleidung mitbringen.

Informationen

Seminarzeitraum: Mo/Di 04./05.12.2017 (18.00 - 21.00 Uhr)

Ort: Bewegungsraum an der ASH Berlin

Teilnahmezahl: 12

Dozent/-in: Bâo-Ling, Kampfkünstler*in of Colour

Zielgruppe: Frauen* Lesben* Trans* Inter*

Teilnahmegebühr: Angehörige der ASH 5,00 €, externe Teilnehmer_innen 15,00 €,
Studierende anderer Hochschulen oder
Leistungsbezieher_innen nach SGB II und XII (bei Vorlage
eines entsprechenden Beleges) 7,50 €

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Empowerment-Workshops

Leitidee:
Wendo heißt „Weg der Frauen*“. Es wurde in den 70er Jahren für Frauen* und Mädchen* in Kanada entwickelt. Von dort brachten es Feministinnen* nach Europa, und seitdem wird esimmer weitergegeben und gemeinsam weiterentwickelt. Es geht nicht nur um körperlicheGewaltsituationen auf der Straße, sondern vielmehr um psychologische Komponenten – angefangen bei kleinen „Alltagssituationen“ – in denen wir z.B. respektlos behandelt werden.

Themen:
Wo beginnen für mich Grenzverletzungen? Wo sind meine Grenzen? Welche Techniken halte ich für mich für anwendbar und passend und welche mag ich nicht einsetzen? Wie kann ich mein Handeln und Erleben bestimmen? Ein Workshop voller Austausch über Erfahrungen, Erlebnisse und Strategien, sich selbst zu schützen und zu wehren. Wir können über bedrohliche Situationen reden und uns ausprobieren. Wie wir uns selbst behaupten und verteidigen und unsere eigenen Grenzen erkennen und setzen können, steht im Vordergrund des Workshops. Ihr bestimmt einen Teil des Workshop-Inhalts mit. Wir möchten einen respektvollen Umgang miteinander in einem geschützten Raum schaffen. 

Methoden:
Wir wenden Techniken zur Atmung, dem Stand, dem Einsatz der Stimme, der Wahrnehmung, der Körpersprache und der Entspannung an. Außerdem probieren wir uns in Rollenspielen, Spielen, Schlag-, Tritt- und Befreiungstechniken aus und lernen Angriffsziele kennen.

Lernziele:
Voraussetzungen: keine Sportlichkeit oder Vorerfahrung nötig, der Workshop soll es allen
Frauen* ermöglichen teilzunehmen.
Bringt bequeme Kleidung und Verpflegung mit.

Informationen
Seminarzeitraum: Sa/So 22./23.04.2017 (9.00 - 16.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 16

Dozent_in Elise: Trainerin für Wendo – Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen Mädchen Lesben Trans* Inter; Kickboxen; Wirbelsäulentraining im Verein, an Schulen, an Hochschulen, in Workshops

Zielgruppe: Frauen* aller Mitgliedergruppen aller Hochschulen

Teilnahmegebühr: Entfällt

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

Leitidee:
Studierende of Color/Schwarze Studierende leben, denken und forschen an deutschenHochschulen. Doch die Probleme einer durch Rassismus geprägten Hochschullandschaftwerden allzu oft auf uns abgeladen. Welche Umgangsstrategien gibt es? Gemeinsamerarbeiten wir uns einen Werkzeugkoffer verschiedener Methoden im Umgang mit dieser Umgebung.

Themen:

  • Diversify vs Decolonize
  • Ungewollte Vertreter*innenrolle
  • Lehren ohne Bezahlung oder „Dann mach du doch mal ein Input dazu, wenn es dir sowichtig ist“
  • Verwehren, ertragen, Ansprechen, aufbrauchen
  • Was ist wann richtig für wen?
  • Ein_ander Raum geben - solidarisch miteinander ohne Handlungszwang - geht das?-
  • Interdependente, Interdisziplinäre Lebensrealitäten – Privilegien innerhalb de rCommunity(s)

Methoden:
Die Methodiken sind immer freiwillig, das Auswählen der richtigen Methode für das Selbst ist nicht nur erlaubt, sondern sehr gewünscht!

  • Gruppen und Einzelarbeiten
  • Austausch
  • Körperarbeit
  • Schreibübungen

Lernziele:

  • Vernetzung
  • liebevolleren Umgang mit dem Selbst
  • Wertschätzen der eigenen Kompetenzen

Literatur:
Christiane Hutson: mehrdimensional verletzbar – Eine Schwarze Perspektive aufVerwobenheiten zwischen Ableism und Sexismus.

Informationen:
Seminarzeitraum: Do 27.04.2017 (9.00 - 16.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 20

Dozent_in:
SchwarzRund, Student*in (Kulturwissenschaft, Gender), Selbstständige und positioniert sich als cis, queer, pan, fat ,Black, latin@, disabled und neurodivers. Sie bloggt unter schwarzrund.de, schreibt für das Missy Magazine, Politisch Schreiben, MSO inklusiv und die Uni. 2015 veröffentlichte sie ihre erste Novelle „Quasi“, 2016 folgt(e) schwarzer Frost, eine queere afropolitane Erzählung. Sie gibt intersektionale Empowermentworkshops und ist die Leitung des Projektes WeSchwarzePoesie auf Reisen.

Zielgruppe: Für Schwarze f*l*t*i*q* und f*l*t*i*q* of Color

Teilnahmegebühr: Entfällt

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Leitidee:

Der Workshop soll einen Raum bieten für Menschen, die Klassismus-Erfahrungen gemacht haben. Es ist wichtig, eine "Safe Space" zu haben, um über Klassismus zu sprechen und um Diskussionen über den Zusammenhang von Klasse, Race und Gender zu ermöglichen, diesen sichtbar zu machen und zu thematisieren. Wichtig dabei ist, einen Space zu kreieren, wo es die Möglichkeit zur kritischen Selbstreflektion, z.B. über die eigenen Privilegien gibt und sich dennoch gegenseitig zu empowern.
Daher wird von den Teilnehmenden eine gewisse Bereitschaft und Offenheit erwartet, sich auf die Thematik einzulassen.

Es bleibt dennoch genügend Raum für eigene Themenschwerpunkte.

Themen:

Klassismus bezeichnet strukturelle Benachteiligungen in Bezug auf Geld, Bildung, Arbeit, Wohnen - also in Bezug auf alle Lebensbereiche. Diese Diskriminierungen aufgrund der sozialen Klasse zieht unter anderem Gewalt, Ausgrenzung und Ausschluss nach sich.

Methoden:
Sprache, Schriftausdruck

Lernziele:

Empowerment und Bewusstseinserweiterung über soziale Hierarchie

Informationen
Seminarzeitraum: Do 06.07.2017 (11.00 - 17.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 15

Dozent_in: Natalia Lizama Larraín, wurde im linken Arbeiter_innenmilieu in Santiago de Chile geboren. Seit ihrem 18. Lebensjahr hat sie sich für lesbisch-feministische politische Arbeit engagiert. Sie hat einen Realschulabschluss, hat Audiovisuelle Kommunikation studiert (ohne Diplom) und hat dann eine Umschulung als Tischlerin

Zielgruppe: Menschen mit Klassismus-Erfahrungen

Teilnahmegebühr: Entfällt

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

Leitidee:

Dieser Workshop soll schreibkreative Methoden aufzeigen, Experimentierfreudigkeit schaffen und eine Unterstützung zur Selbst_Ermächtigung sein. Das Vertrauen in die Fähigkeit eines jeden Menschen zu Selbstaktualisierung und personalem Wachstum wird im Vordergrund gestellt, sowie die Achtung vor der Autonomie der Teilnehmenden und der Respekt vor unkonventionellen Lebensentwürfen.

Themen:

In diesem praxisorientierten Workshop sollen die Teilnehmenden erste Übungen des Kreativen Schreibens kennenlernen, das Werkzeug zum Verfassen und Vortragen eigener Texte in die Hand nehmen, Worte für die eigenen Erfahrungen und Realitäten finden oder erschaffen und den Weg zur Zurück_Eroberung der eigenen Stimme ebnen.

Methoden:

- Freewriting, Clustering

- Methoden der Textproduktion und Textgestaltung

- Gezielter Einsatz von Stimme, Atmung und Körperhaltung

 - Umgang mit Lampenfieber und mit dem Mikrofon

Lernziele:

Schreibfluss anregen
Methoden gegen Schreibblockaden kennenlernen
Fantasie und Assoziieren fördern
Performance-Methoden ausprobieren

Keine Schreib- oder Bühnenerfahrung nötig.

Informationen
Seminarzeitraum: Sa/So 01/.02.07.2017 (11.00 - 17.00 Uhr)

Ort: Seminarraum an der ASH, wird noch bekannt gegeben

Teilnahmezahl: 15

Dozent_in: Jayrôme C. Robinet, Freier Autor, Spoken Word Künstler und Schreib-Coach. M.A.      Biografisches und Kreatives Schreiben an der Alice-Salomon Hochschule – Masterarbeit: Planung und Durchführung von Spoken Word-Workshops in Queeren Kontexten. www.jayrome-c-robinet.com

 

Zielgruppe: trans* Menschen oder Menschen mit Fehlzuweisungserfahrung in Bezug auf Geschlecht

Teilnahmegebühr: Entfällt

Anmeldung: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

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Allgemeine Hinweise

Für Angehörige der ASH Berlin beträgt die Kostenpauschale für eintägige Veranstaltungen 5,00 Euro und für zweitägige Veranstaltungen 10,00 Euro.

Externe Teilnehmer/-innen zahlen eine Kostenpauschale von 15,00 Euro für eintägige Veranstaltungen und für zweitägige Veranstaltungen 30,00 Euro.

Leistungsbezieher/-innen nach SGB II und XII sowie Studierende anderer Hochschulen zahlen für eintägige Veranstaltungen 7,50 Euro und für zweitägige Veranstaltungen 15,00 Euro bei Vorlage eines entsprechenden Beleges, der der Anmeldung beizufügen ist. Bitte die Kostenpauschale zusammen mit der Anmeldung bezahlen.

Die Empowerment-Workshops sind kostenfrei.

In begründeten Ausnahmefällen kann die Kostenpauschale für die Veranstaltungen erlassen werden. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Büro der Frauen*beauftragten.

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Ansprechpartnerin

Jana Meincke

Mitarbeiterin im Büro der Frauen*beauftragten

Raum 320

Montag und Mittwoch an der ASH Berlin, Dienstags Home Office

T +49 30 99245320
F +49 30 99245245

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