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Gender Mainstreaming an der ASH Berlin

Mit Gender Mainstreaming wird eine Strategie bezeichnet, bei der gemäß bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Männer*n und Frauen* systematisch berücksichtigt werden.

Am 11.02.2003 fasste der Akademische Senat den Beschluss zur Umsetzung von Gender Mainstreaming als Projekt der Hochschule.

Ziel des Gender Mainstreamings an der ASH Berlin ist es, gleiche Chancen für Frauen* und Männer*n in allen Lebensbereichen herzustellen. Kennzeichen dieser Gleichstellungspolitik ist es, bei allen Maßnahmen die ganze Vielfalt von Frauen*- und Männer*leben, wie sie sich heute in Deutschland darstellt, zu betrachten. Es geht um gleiche Chancen von Frauen* und Männer*n mit und ohne Kinder, in allen Altersstufen und Lebensphasen ebenso wie in besonderen Lebenssituationen.

Geschlechtergerechte Sprache

Unsere Sprache ist ein Spiegelbild unseres Zusammenlebens: Wie wir studieren, arbeiten, lehren oder forschen, was wir wichtig finden und was wir übersehen – das alles findet seinen Ausdruck in der Sprache. Sprache ist ein sehr feines Instrument, das Bedürfnisse nach Mitteilung und Verständigung erfüllt. Sprache ist aber auch ein Instrument der Machtausübung und des Ausschlusses. Die Sprache, die an einer Hochschule geschrieben und gesprochen wird, muss jedoch eine Sprache der Demokratie und der Gleichberechtigung sein.

Deshalb gibt es an der ASH Berlin verschiedene Regelungen, die eine gendersensible Sprache festlegen. Diese Regelungen sind jedoch uneinheitlich und zum Teil widersprüchlich. Ursache hierfür ist, dass die Beschlüsse aus verschiedenen Zeiten stammen.  Die Frauen*beauftragten streben an, im Rahmen der neuen Grundordnung,  eine einheitliche geschlechtergerechte Sprachregelung festzulegen. So lange dies nicht der Fall ist, finden Sie hier die aktuell gültigen Beschlüsse zur geschlechtergerechten Sprache an der ASH Berlin. 

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Geschlechtersensible Zeugnisse und Bescheide

Am 16.07.2013 wurde im Akademischen Senat der ASH Berlin beschlossen, zukünftig alle Zeugnisse und Bescheide in geschlechtersensibler Form auszustellen. Begründung: Alle Bescheide und Zeugnisse der Hochschule wurden bisher mit der Anrede „Frau“ oder „Herr“ ausgestellt. Es gibt aber Menschen, die weder das eine noch das andere sind oder die sich von diesen zwei Geschlechtszuschreibungen eingeengt fühlen. Diese Menschen wurden durch die Anrede in den bisherigen Bescheiden und Zeugnissen diskriminiert. Die neue Regelung gilt ab dem 01.10.2013. Hier finden Sie alternative Formulierungsvorschläge für Zeugnisse und Bescheide an der ASH Berlin.

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Frauen* ausdrücklich nennen

Laut § 6 Frauenförderrichtlinien sollen Formulare, Schriftstücke, Richtlinien, Ausweise etc. der ASH Berlin so formuliert werden, dass darin ausdrücklich Frauen* genannt werden.

Weibliche Form für Ordnungen, Satzungen und Richtlinien an der ASH Berlin

Am 24.01.2017 wurde im Akademischen Senat der ASH Berlin beschlossen, in allen neuen Satzungen und Ordnungen der ASH Berlin den  sogenannten statistischen Gender-Gap (z. B. Mitarbeiter_innen) zu verwenden.  Zusätzlich wurde beschlossen, bei Begriffen wie Frauen, Männer, weiblich, männlich etc. zukünftig das sogenannte Gendersternchen (*) im Schriftbild anzufügen (z. B. Frauen*).

Hinweise und Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Sprache an der ASH Berlin

Diese Empfehlungen bieten eine Orientierung für alle Mitglieder der ASH Berlin, also Studierende, Lehrende sowie Mitarbeiter/-innen und Mitarbeiter. Mit weiteren Anregungen oder Fragen zu fairen Formulierungen sowie mit Bestellungen der „Hinweise und Empfehlungen“ zum Verteilen in einem Seminar können Sie sich gern an die Frauen*beauftragten der ASH Berlin wenden.

Gendergerechte Schreibweise

Am 24.01.2017 wurde im Akademischen Senat der ASH Berlin beschlossen, in allen neuen Satzungen und Ordnungen der ASH Berlin den  sogenannten statistischen Gender-Gap (z. B. Mitarbeiter_innen) zu verwenden.  Zusätzlich wurde beschlossen, bei Begriffen wie Frauen, Männer, weiblich, männlich etc. zukünftig das sogenannte Gendersternchen (*) im Schriftbild anzufügen (z. B. Frauen*).

 

 

*Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Das Sternchen hinter "Frauen" soll verdeutlichen, dass es sich auf alle Personen bezieht, die sich unter der Bezeichnung "Frau" definieren, definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Im Hinblick auf Benachteiligung und sexistische Diskriminierung gegenüber Menschen, die sich nicht in der Norm von Zweigeschlechtlichkeit verorten können oder wollen, sieht das Team der Frauen*beauftragten der ASH Berlin hier auch ihre Verantwortung gegenüber trans*, inter* und nicht-binären Menschen. Dabei sind wir uns bewusst, dass bereits die Einordnung geschlechtlicher Vielfalt unter dem Begriff "Frauen*" eine Wiederholung diskriminierender Gewalt ist und somit nicht als Lösung, sondern nur als Prozess verstanden werden kann. 

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Sprachleitfaden der AG Feministisch Sprachhandeln der Humboldt-Universität zu Berlin

Sprachleitfaden "Was tun? Sprachhandeln – aber wie? W_Ortungen statt Tatenlosigkeit"

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