Aktuelles

Veröffentlichung des bukof-Positionspapiers "Standpunkte für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik"

Die Standortbestimmung der bukof – 18 Positionen für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik – schließt von der Fachhochschule bis zur Universität und Künstlerischen Hochschule alle Hochschultypen und Statusgruppen ein: Student*innen, Professor*innen, wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter*innen sowie Mitarbeiter*innen in Technik, Service und Verwaltung.

Die Positionen sind in einem intensiven Prozess über zwei Jahre entstanden, in der Mitgliederversammlung der bukof einstimmig verabschiedet worden und stellen damit das gemeinsame Verständnis und die übereinstimmenden Forderungen der Gleichstellungsakteur*innen in der bukof dar.

In alphabetischer Reihenfolge werden Status, Veränderungsbedarfe und Forderungen zu den vordringlichen Themen von Antidiskriminierung bis zu Studienbedingungen behandelt. Damit legt die bukof 18 leitende Positionen, Perspektiven und Handlungsfelder für den notwendigen politischen Diskurs und eine starke und wirkungsvolle Gleichstellungsarbeit auf Bundes-, Landes- und Hochschulebene vor: eine Aufforderung und Einladung zur Veränderung.

PDF-Download “Standpunkte für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik”

Die Printversion der Broschüre kann bei der Geschäftsstelle erfragt werden.

Corona und Büro der Frauen*beauftragten

Seit dem 20. März 2020, 15 Uhr befindet sich die Hochschule im Präsenznotbetrieb. Das Hochschulgebäude ist geschlossen. Alle wichtigen Informationen dazu und weitere wichtige Regelungen für alle Hochschulmitglieder finden Sie unter:

www.ash-berlin.eu/informieren/corona/

Erreichbarkeit des Frauen*büros

Aufgrund der aktuellen Situation können wir bis auf weiteres die Beratungen und Termine nicht vor Ort anbieten. Sie erreichen uns aber weiterhin unter frauenbeauftragte@ash-berlin.eu bzw. über unsere persönlichen E-Mail-Adressen (s.u.). Wir versuchen Ihre Beratungswünsche und Anfragen so schnell wie möglich zu bearbeiten.

Verschiebung aller Seminare auf das Wintersemester 2020/2021

Die Seminare im Rahmen des Frauen*bildungsprogramms wurden in das Wintersemester 2020/2021 verschoben und finden als digitale Angebote statt.

Informationen für Personen mit Familienaufgaben

Im Zusammenhang mit der Corona-Krise gibt es nach und nach neue Regelungen für Beschäftigte und Studierende. Aspekte, die Personen mit Familienaufgaben betreffen, sind auf den Seiten des Familienbüros zusammengefasst: www.ash-berlin.eu/index.php

Aufgaben der Frauen*beauftragten

Die Frauen*beauftragten unterstützen die Alice Salomon Hochschule auf vielfältige Weise, ihrem Anspruch auf Geschlechtergerechtigkeit näherzukommen. Ihre Rechte und Pflichten ergeben sich im wesentlichen aus dem Berliner Hochschulgesetz.                                       Leitbild                                

Das Team der Frauen*beauftragten arbeitet sowohl auf struktureller als auch individueller Ebene gegen Diskriminierung und für Empowerment von Frauen*. Dazu gehört beispielsweise Beratung zu Geschlechterfragen,  Unterstützung bei Diskriminierung und sexueller Belästigung, die Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen zur Frauen*förderung sowie die Beratung und Unterstützung aller Einrichtungen und Gremien der Hochschule in Fragen der Gleichstellungspolitik. Angestrebt wird die Verankerung von Gender- und Diversity-Kompetenzen in Lehre und Hochschulkultur

Denn auch, wenn der Frauen*anteil in allen Mitgliedergruppen der ASH Berlin inzwischen relativ hoch ist,  bedarf es der nachhaltigen Förderung der Chancengleichheit. Die Erfahrung zeigt, dass nur mit gezielten Strategien die Unterrepräsentanz vom Frauen* unter Professuren und Führungskräften aufgehoben werden kann. Auch zeigt es, dass nach wie vor die Barrieren für manche Gruppen von Frauen* besonders hoch sind. Die ASH Berlin setzt sich auch gesellschaftspolitisch dafür ein, die ehemaligen ‚Frauenberufe‘ in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Erziehung und Bildung (SAGE), zu akademisieren. Ziel ist es, die Berufe mit mehr Berufsautonomie, höheren Gehältern, einem höheren gesellschaftlichen Status, Aufstiegsmöglichkeiten sowie mit fachspezifischer Forschung aufzuwerten. Dafür muss Frauen*, die in der Praxis tätig sind, der Weg in die Wissenschaft ermöglicht werden.

Das Team der Frauen*beauftragten arbeitet mit und für alle Hochschulangehörigen: Studierende, Beschäftigte, Lehrende. Es erkennt Unterschiede unter Frauen* an und ist bestrebt, komplexe Lebensrealitäten, mehrdimensionale Diskriminierungserfahrungen und das Ineinandergreifen von Machtungleichheiten in der Arbeit miteinzubeziehen.

Unsere Angebote:

  •  Beratung und Unterstützung von Individuen und Einrichtungen der Hochschule zu allen Fragen rund um Geschlecht, z.B. Diskriminierung und sexualisierte Belästigung und Gewalt, Trans*beratung, Förderung von Geschlechterforschung, Vernetzung mit Frauen*projekten und queeren/LSBTI* Initiativen, geschlechtergerechte Sprache, Hochschulpolitik, etc. etc.

  • Bildungsprogramm - Manche Veranstaltungen sind für alle Menschen offen, andere sind ausschließlich für Frauen* oder für Trans*personen.

  • Gender Magazin „Quer!“ – aktuelle Debatten rund um Gender und Feminismus. Ausgaben liegen im Eingangsbereich der Hochschule aus und sind auch online erhältlich. Es besteht die Möglichkeit, selber Artikel zu verfassen und/oder im Redaktionsteam mitzuwirken.

  • E-Mail-Newsletter mit aktuellen Terminen, Veranstaltungshinweisen, Stellenausschreibungen und anderen Infos zu Genderfragen und Gleichstellungspolitik. Anmeldung online

  • Verschiedenste Veranstaltungen, z.B. Aktionen zum Tag gegen Gewalt an Frauen*, Vorträge zu Genderthemen – oft in Zusammenarbeit mit internen und externen Partner_innen

  • Bücher-Fächer für Student_innen, die aufgrund von unterschiedlichen Einschränkungen durch einen Ablageplatz entlastet werden können.

Für Fragen zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Familie ist das Familienbüro Ansprechpartner.

Erste Anlaufstellen und Informationen bei Diskriminierung allgemein

Das Gendersternchen (*) hinter "Frauen" dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht", d.h. geschlechtliche Identität ist nichts naturgegeben Festes. Es soll verdeutlichen, dass sich der Begriff „Frau*“ hier auf alle Personen bezieht, die sich unter der Bezeichnung "Frau" definieren, definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Im Hinblick auf Benachteiligung und Diskriminierung gegenüber Menschen, die sich nicht in der Norm von Zweigeschlechtlichkeit verorten können oder wollen, sieht das Team der Frauen*beauftragten der ASH Berlin auch ihre Verantwortung gegenüber trans*, inter* und nicht-binären Menschen. Dabei ist klar, dass bereits die Einordnung geschlechtlicher Vielfalt unter dem Begriff "Frauen*" eine Wiederholung von Ausschlüssen ist und somit nicht als Lösung, sondern nur als Prozess verstanden werden kann.

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Quer - Das Gendermagazin der ASH Berlin

Frontalansicht der Zeitschrift "Quer"
© ASH Berlin

Die Quer wird von den Frauen*beauftragten herausgegeben und bietet einen intersektionalen Blick aus unterschiedlichen Perspektiven auf die aktuellen Debatten rund um Gender und Feminismus. 

Das Magazin erscheint einmal im Jahr. Es ist online im pdf-Format und als Printausgabe an der ASH Berlin erhältlich.

Gendermagazin Quer – Überblick über alle Ausgaben  

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Newsletter des Frauen*büros

Über die E-Mail-Mailingliste des Frauen*büros erhalten Sie unseren monatlichen Newsletter und somit spannende Infos rund um gender- und gleichstellungspolitische Veranstaltungen, Jobangebote oder Initiativen.

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Gender in Forschung und Lehre

Mit Kreide ist an eine Hauswand geschrieben "Gender ist überall"
© ASH Berlin

Gender spielt in der Lehre und Forschung an der ASH Berlin, aber auch darüber hinaus eine große Rolle. Hier erhalten Sie Informationen zu Professuren mit  Gender-Schwerpunkt an der ASH und an anderen Berliner Hochschulen, zu aktuellen Forschungsprojekten und Zugang zur Mailingliste Genderforschung: Gender in Forschung und Lehre

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Ansprechpartnerinnen

Das Büro der Frauen*beauftragten der ASH Berlin

Alice-Salomon-Platz 5

12627 Berlin

E-Mail: frauenbeauftragte@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Fax:     030 / 99245 245

 

 

Frauen*beauftragte

Josephine Bürgel

Frauen*beauftragte, Erstberaterin bei (sexualisierter) Diskriminierung und Gewalt

Raum 322

Termine z.Zt. nur nach Vereinbarung per Email über frauenbeauftragte@ash-berlin.eu.

T +49 30 99245 322

Josephine Bürgel

Stellvertretende Frauen*beauftragte

Savira Pervaiz

Stellvertretende Frauen*beauftragte, Erstberaterin bei (sexualisierter) Diskriminierung und Gewalt

Raum 322

T +49 30 99245 321

Simone Wibbeke

Stellvertretende Frauen*beauftragte, Referentin für Gleichstellung

Raum 320

Arbeitszeiten Montag bis Donnerstag

T +49 30 99245 321

Referentin der Frauen*beauftragten

Simone Wibbeke

Stellvertretende Frauen*beauftragte, Referentin für Gleichstellung

Raum 320

Arbeitszeiten Montag bis Donnerstag

T +49 30 99245 321

Projektmitarbeiter_in Berater_innen-Netzwerk

Peps Gutsche

Projektmitarbeit Berater_innen-Netzwerk

Raum 320

T +49 30 99245 321

Mitarbeiterin im Büro der Frauen*beauftragten

Gianna Faust

Verwaltung Büro Frauen*beauftragte

Raum 320

Arbeitszeiten Montag, Dienstag und Donnerstag

T +49 30 99245 322