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Stimulation oder Stress? Der Einfluss von Gruppenkonzepten auf Verhalten und Wohlbefinden junger Kinder in Kindertageseinrichtungen

Projektlaufzeit: 01.04.2016 - 31.03.2018

Projektleitung: Prof. Dr. Susanne Viernickel (ASH Berlin), Prof. Dr. Rahel Dreyer (ASH Berlin), Prof. Dr. Rainer Senz (Beuth Hochschule für Technik Berlin)   

Projektmitarbeiter/-innen: Kristin Stammer M.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin, ASH Berlin), Mine Kaya B.Eng. (technische Angestellte, Beuth HS), Lisa Vestring B.A., Elena Wiens und Ulrike Wieland (1. Staatsexamen) (stud. Hilfskräfte, ASH Berlin), Mohamed Haji B.Eng. (stud. Hilfskraft, Beuth HS)

Kooperationspartner: 

Dokumente/Downloads:

Projektexposé StimtS
Projektposter StimtS

Zusammenfassung:

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, empirisch zu untersuchen, welche Bedingungen das Spiel-, Interaktions- und Bindungsverhalten sowie das emotionale Wohlbefinden von ein- und zweijährigen Kindern in Kindertagesbetreuung beeinflussen. Verhalten und Wohlbefinden sind Indikatoren dafür, ob sich ein Kind in der Kindertageseinrichtung emotional sicher fühlt und sich auf die vielfältigen Bildungsimpulse einlassen und von ihnen profitieren kann. Bei der Analyse der Bedingungsfaktoren wird ein besonderer Fokus auf die Auswirkungen unterschiedlicher Gruppenorganisationskonzepte bzw. -konstellationen gelegt, die aktuell in Kindertageseinrichtungen zu finden sind (altershomogene vs. altersgemischte Gruppen, kleine Gruppen vs. offene Arbeit in größeren Gruppenstrukturen), da bisher noch nicht hinreichend wissenschaftlich unterlegt ist, welche Vor- und Nachteile diese unterschiedlichen Gruppenorganisationsformen für das kindliche Wohlbefinden und die kindliche Entwicklung insbesondere bei ein-und zweijährigen Kindern haben können.

Für das Vorhaben werden aus 45 Berliner Kindertageseinrichtungen jeweils vier Zielkinder im Alter zwischen 13 und 35 Monaten ausgewählt. Die Erhebungen sind multimethodal und mehrperspektivisch angelegt: Schriftliche und mündliche Befragungen der Eltern und pädagogischen Fachkräfte werden miteinander kombiniert, es erfolgen video- und feldgestützte Beobachtungen der Zielkinder, Dokumentenanalyse und die Messung physikalischer und physiologischer Parameter.

Die geplante Studie zielt darauf ab, empirisch fundierte Erkenntnisse über diesbezügliche Stärken und Schwächen unterschiedlicher Gruppenorganisationskonzepte - unter Berücksichtigung möglicher weiterer Einflussvariablen (wie z.B. Alter, Persönlichkeitsmerkmale, Kita-Erfahrung und Bindungsstatus) – zu generieren und für träger- und einrichtungsseitige Entscheidungen nutzbar zu machen.

Mittelgeber: Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin)  

Kontakt:
Prof. Dr. Susanne Viernickel, viernickel@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 
Prof. Dr. Rahel Dreyer, dreyer@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 
Kristin Stammer, kristin.stammer@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu   

stimts@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

SchlagworteGruppenorganisationskonzepte / Spiel-, Interaktions- und Bindungsverhalten / emotionales Wohlbefinden / kindliches Stresserleben / Beziehungsqualität zur pädagogischen Fachkraft (oder allgemein pädagogische Qualität) / ein- und zweijährige Kinder in Kindertageseinrichtungen