TESTIMONY

Sexuelle Gewalt und traumatische Erfahrungen in DDR-Heimen aus Sicht der Betroffenen und medizinischen Akteure

Projektlaufzeit: 01.04.2019 bis 31.03.2022

Projektleitung: Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner (ASH Berlin), Prof. Dr. P.H. Heide Glaesmer (Gesamtleitung Verbund, Universität Leipzig), Prof. Dr. Heiner Fangerau (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Prof. Dr. phil. Birgit Wagner (Medical School Berlin)

Kooperationspartner_innen: 

Zusammenfassung:
Ziel des Verbundprojekts ist es, sexuellen Missbrauch in DDR-Kinderheimen zu untersuchen. Das Teilvorhaben an der ASH Berlin untersucht mit qualitativen Interviews, inwiefern die Ziele des Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949-1989“, der zur konkreten Hilfe bei der Bewältigung  eingerichtet wurde, in Form seiner Therapie und Beratungsleistungen für diese Betroffenengruppe realisiert wurden. Im Zentrum des Interesses steht, welche Unterstützungsmöglichkeiten sich aus subjektiver Sicht der Betroffenen besonders geeignet haben, das erfahrene Leid zu bewältigen. Die Arbeiten des Teilvorhabens sollen über die qualitative Erhebung und Auswertung Aufschluss darüber geben, welche künftigen Unterstützungsbedarfe die Betroffenen mit sexuellen Gewalterfahrungen nach Beendigung des Fonds haben und wie weitere konzeptionelle Schritte zu diesen Unterstützungsbedarfen zu gestalten sind.

Mittelgeber_in: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Schlagworte: Sexuelle Gewalt, ehemalige Heimkinder, Heimerziehung, DDR-Forschung, Trauma

Kontakt:

Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner

Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit, Beratung und Therapie

Raum 506

Sprechzeiten nach Vereinbarung

T +49 30 99245-506
M +49 1752422315

http://www.gahleitner.net

Silke Birgitta Gahleitner