Verwaltung und Technik Antidiskriminierungs-und diversitätsbeauftragte Person (mit Schwerpunkt Rassismuskritik) (m/w/d)

Stellenangebot vom:

Die Tätigkeit umfasst die Umsetzung der „Hochschule der Vielfalt“ sowie der Antidiskriminierungssatzung der Hochschule und fokussiert mit einem intersektionalen Ansatz den Schwerpunkt Rassismuskritik.

Ab 01.05.2026 in Teilzeit 75 % (29,55 Std/Woche), unbefristet.

Entgeltgruppe nach TVL Berliner Hochschulen: 13

Kennzahl: 08_2026 (Bitte immer mit angeben)

Bewerbungsschluss: 19.03.2026

Profil

Wesentliche Aufgaben umfassen dabei u.a.:

  • Förderung diskriminierungsarmer Arbeits- und Lehr-/Lernumgebungen für alle Mitgliedergruppen der Hochschule (diversitätssensiblen Entwicklung von Studien- und Prüfungsordnungen, Planung und Organisation von Lehr- und Studienbedingungen für die Mitglieder, Beratung der Mitarbeiter_innen der Hochschule in der Herstellung diskriminierungsarmer Lern-, Lehr- und Arbeitsbedingungen)
  • Entwicklung von tragfähigen, vielfältigen und strukturverändernden Lösungsansätzen und Steuerungsinstrumenten bei Exklusionsprozessen in Zusammenarbeit mit den dezentralen Ansprechpersonen für Diversität in den Fachbereichen und Verwaltungsinstanzen
  • Diversitätssensible und rassismuskritische Beratung von Mitgliedern von Berufungs- und Personalauswahlverfahren sowie des Personalbüros
  • Co-Leitung des Arbeitsbereiches Intersektionale Praxis und Transformation (InPuT) gemeinsam mit der Frauen*-und Gleichstellungsbeauftragten
  • Beratung der Hochschulleitung zur Entwicklung einer diversitätssensiblen und diskriminierungsarmen Organisationskultur in Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Rassismuskritik
  • Erst-und Verweisberatung für Hochschulangehörige mit Diskriminierungserfahrungen
  • Entwicklung von Weiterbildungsangeboten und Beantragung von Fördergeldern im Bereich Diversity, Antidiskriminierung und Social Justice

Sie bringen mit:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einer sozial-, geistes-, rechts- oder kulturwissenschaftlichen Disziplin im In- oder Ausland
  • Sie stärken strukturell und institutionell benachteiligte, rassifizierte Positionen und bringen eigene Erfahrungsexpertise mit.
  • Fundierte Kenntnisse zu Diskriminierungsdimensionen und –Kategorien sowie deren intersektionalen Verschränkungen
  • umfangreiches Wissen zum Umgang mit rassistischer Diskriminierung und Beratung von Betroffenen von rassistischer Diskriminierung
  • Erfahrung mit antirassistischen und diskriminierungsarmen Strukturentwicklungsprozessen
  • Kenntnisse und Erfahrung in der Beantragung, Entwicklung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie der Strategieentwicklung
  • Beratungs-und Entscheidungskompetenz
  • Kommunikations-, Konflikt- und Teamfähigkeit sowie Organisationstalent und Leitungserfahrung
  • Englischkenntnisse oder Kenntnisse einer Sprache, die relevant für die deutsche Migrationsgesellschaft ist
  • Wünschenswert sind zudem Kenntnisse rechtlicher Grundlagen der Antidiskriminierungsarbeit (z.B. AGG, LADG, PartMigG, BerlHG, LGG)

Bewerbung

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der o.g. Kennzahl ausschließlich per E-Mail an personalbuero@avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu (1 PDF-Dateianhang mit max. 3 MB mit folgendem Dateinamen: Name_Kennzahl 08_2026) bis zum 19.03.2026 an: ASH Berlin, Bereich Personal, Alices-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin

Über die ASH Berlin als Arbeitgeberin

Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) bietet als die größte staatliche SAGE-Hochschule (Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung) Deutschlands derzeit rund 4.300 Studierenden eine akademische und praxisnahe Bildung und ermöglicht mit ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen vielfältige Berufs- und Weiterbildungsperspektiven. Die ASH Berlin ist eine forschungsaktive und praxisorientierte Hochschule mit derzeit über 70 Professor_innen und 180 hauptamtlich Beschäftigten. Diversity und Gender-Mainstreaming, Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit sowie Kulturarbeit, eine nachhaltige Hochschulentwicklung und der internationale Austausch haben einen hohen Stellenwert in der täglichen Arbeit.

Chancengleichheit!

Die ASH Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Anliegen ist es, die Diversität der Hochschulangehörigen zu erhöhen und sie an die Zusammensetzung der Berliner Stadtgesellschaft, besonders mit Hinblick auf Migrationsgeschichte, anzugleichen.

Die ASH Berlin lädt insbesondere BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Antisemitismus-/Rassismuserfahrungen, Frauen, trans-, intergeschlechtliche, und (andere) nicht-binäre Personen und Menschen mit Behinderung ein, sich zu bewerben. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.