Stellenangebote, Hochschullehrende Professur für Geschichte der Sozialen Arbeit und Antisemitismuskritik (m/w/d)

Stellenangebot vom:

- Lehre und Forschung

- Profession & Geschichte

– Methoden & Strukturen

– Antisemitismus & Macht

– Soziale Bewegungen

– Kritische Praxis

Ab 01.04.2028 in Vollzeit mit 18 SWS, unbefristet .

Besoldungsgruppe: W2

Kennzahl: 12/2026 (Bitte immer mit angeben)

Bewerbungsschluss: 02.04.2026

Profil

Aufgabengebiet:

Die Professur vertritt das Fachgebiet in Lehre und Forschung in den grundständigen und konsekutiven Studiengängen des Fachbereichs Soziale Arbeit und ggf. in fachbereichsübergreifenden Lehrangeboten.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Stelle gehören insbesondere

  • Geschichte der Profession und Disziplin Sozialer Arbeit, Relevanz der historischen Perspektive für die Soziale Arbeit in der Gegenwart
  • Historische Entwicklung der Arbeitsfelder, Handlungsmethoden, Organisationsstrukturen und der Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit
  • Theorien zu Antisemitismus und Verbindungen mit anderen gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnissen,
  • Zusammenhang zwischen Sozialen Bewegungen und Sozialer Arbeit, insbesondere im Hinblick auf Konzepte und Praxen antisemitismuskritischer Sozialer Arbeit

Voraussetzungen:

Über die Qualifikationsanforderungen des Berliner Hochschulgesetzes (§ 100 BerlHG) hinaus werden von den Bewerber_innen erwartet:

  • abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit / Sozialpädagogik oder vergleichbarer sozialwissenschaftlicher Abschluss
  • einschlägige Promotion
  • einschlägige Forschungsleistungen und Publikationen
  • ausgewiesene Praxiserfahrung in mindestens einem Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit
  • einschlägige Lehrerfahrungen
  • kritische Diversity- und Genderkompetenz in Lehre und Forschung

Erwünscht:

  • Bereitschaft zur wissenschaftlichen Leitung des Alice-Salomon-Archivs
  • Mitwirkung an der Entwicklung und Erprobung neuer Lehr- und Lernformen
  • Fremdsprachenkenntnisse, Fähigkeit in einer anderen Sprache als Deutsch zu lehren
  • internationale Praxis-, Lehr- oder Forschungserfahrung
  • Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln
  • empowernde, solidarische Praxiserfahrung in der Arbeit mit von Antisemitismus betroffenen Menschen, ihren Communities und Selbstorganisationen

Bewerbung

Informationen zu den zwingend erforderlichen Bewerbungsunterlagen finden Sie in dem auf unserer Website: www.ash-berlin.eu/hochschule/job-karriere/jobangebote/hochschullehrende/

 hinterlegten Datenblatt. Bitte senden Sie das ausgefüllte Datenblatt zusammen mit Ihrer Bewerbung unter Angabe der Kennzahl (12_2026) bis zum 02.04.2026 an die Präsidentin der Alice Salomon Hochschule – University for Applied Sciences, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin ausschließlich im PDF-Format und via Mail an: berufungskommission@ash-berlin.eu.

Postalisch eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten im Zusammenhang mit dem Auswahlverfahren und zu Ihren Rechten entnehmen Sie bitte ebenfalls der Website.

Den kompletten Ausschreibungstext finden Sie hier

 

Über die ASH Berlin als Arbeitgeberin

Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) bietet als die größte staatliche SAGE-Hochschule (Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung) Deutschlands derzeit rund 4.300 Studierenden eine akademische und praxisnahe Bildung und ermöglicht mit ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen vielfältige Berufs- und Weiterbildungsperspektiven. Die ASH Berlin ist eine forschungsaktive und praxisorientierte Hochschule mit derzeit über 70 Professor_innen und 180 hauptamtlich Beschäftigten. Diversity und Gender-Mainstreaming, Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit sowie Kulturarbeit, eine nachhaltige Hochschulentwicklung und der internationale Austausch haben einen hohen Stellenwert in der täglichen Arbeit.

Chancengleichheit!

Die ASH Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Anliegen ist es, die Diversität der Hochschulangehörigen zu erhöhen und sie an die Zusammensetzung der Berliner Stadtgesellschaft, besonders mit Hinblick auf Migrationsgeschichte, anzugleichen.

Die ASH Berlin lädt insbesondere BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Antisemitismus-/Rassismuserfahrungen, Frauen, trans-, intergeschlechtliche, und (andere) nicht-binäre Personen und Menschen mit Behinderung ein, sich zu bewerben. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.