Vita

Abschlüsse & Auszeichnungen

  • Diplompolitologin
  • Doktorin der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • Auszeichnung mit dem Gustav Heinemann Preis für das Engagement in der Initiative „Dritte Generation Ostdeutschland“
  • Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung

Kurzvita

seit 2014 Dozentin im Masterstudiengang "Netzwerkmanagement Bildung für eine nachhaltige Entwicklung - Schwerpunkt Kindheitspädagogik" an der ASH
2009-2012 Nachhaltigkeitsforschung am "Institute for Advanced Sustainability Studies" in Potsdam
2007 Promotion am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel zu "Wissensnetzwerken in der Klimapolitik"
2004 Forschungsaufenthalt in New York und der Rutgers University (Newark), USA
2001 Diplom Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin

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Interessen

  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung
  • Politische Theorie und Ideengeschichte
  • Wissenssoziologie
  • Nachhaltigkeitsstudien
  • feministische Studien und Mütterlichkeitsforschung

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Lehre

Schwerpunkte

  • Politikwissenschaft
  • politische Ökonomie
  • Umwelt- und Klimapolitik
  • feministische Philosophie und Theorie
  • Ideengeschichte

Aktuelle Lehrveranstaltungen 

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    Forschung

    Interessen und Schwerpunkte

    • Theorien der Nachhaltigkeit
    • Klima- und Energiepolitik
    • feministische Studien
    • Ostdeutschlandforschung
    • qualitative Methoden der Sozialwissenschaften

    Aktuelle Forschungsprojekte

    Artikel erschienen:
    Enders, J.; Schulze, Mandy (erscheint 2016): Feministische Mutterbilder? - Eine Verständigung von Feminismus und Mutter-Sein vor dem Hintergrund ost- und westdeutscher Entwicklungen. I2015-2016

    Beschreibung:
    Es ist bekannt, das sich die Situation der Frauen nach 1945 in Ost und West unterschiedlich entwickelt hat. Es gibt verschiedene Frauen- und Männerbilder (vgl. Dölling 1993), es gibt andere Ansichten zur Mutterschaft, es gibt eine abweichende Haltung zur Erwerbstätigkeit von Frauen (vgl. Heß 2010), es gibt einen differenziertes Verständnis von Ehe und Familie, es gab im Westen eine Frauenbewegung, im Osten ist man/frau sich in dem Punkt nicht ganz sicher (frühestens seit den 1980er Jahren, vgl. Nave-Herz 1993), es gibt andere (Frauen-) Vorbilder (vgl. Enders 2009) und andere Ansichten zu der Rolle von Frauen in Führungspositionen, es gibt ein unterschiedliches Selbstverständnis von Frauen in der Politik (vgl. Hampele 1993). All diese Aspekte sind mehr oder weniger ausführlich diskutiert und untersucht worden (vgl. Helwig/ Nickel 1993). Doch was ist mit den Frauen, die zur Zeit der Wende in Deutschland Kinder oder Jugendliche waren. Frauen, die im Ost oder West als Mädchen sozialisiert worden sind, und als junge Frauen im vereinigten Deutschland erste Ausbildungs- und Berufserfahrungen machten, Frauen und Männer mit „Ost- oder Westsozialisation“ kennen und vielleicht auch lieben lernten, sich an das bundesrepublikanische Frauenbild anpassen oder dem widersprechen lernten, westdeutsche Feministinnen und Chefs oder andere männliche Autoritäten kennen lernten und selbst ein eigenes Rollenbild finden mussten. Dies alles vor dem Hintergrund, dass ihnen ihre Mütter ein west- oder ostdeutsches Rollenbild vorgelebt hatten, die Eltern vielleicht in ihren „besten Jahren“ von einer starken Verunsicherung, zum Teil von einer Lebenskrise durch die Umbrüche von 1989 ergriffen worden waren, sowie alte Sozial- und Familienmuster und Gesellschaftsstrukturen sich auflösten. Was zeichnet also die Frauen dieser Generation aus, die solche Umbrüche in der wichtigen Phase der Adoleszenz erlebten, und genau in dieser Lebensphase mit unterschiedlichen Geschlechterbildern und Rollenerwartungen konfrontiert wurden? Wir wollen die Erfahrungen und Vorstellungen von und mit Mütterlichkeit in Ost und West biographisch bearbeiten, um eine theoretische Auseinadersetzung anzuregen und zu ermöglichen.

    Publikation im September 2016 erschienen:
    Enders, Schulze, Ely (2016): Ch. Links Verlag2013-2016

    Beschreibung:
    25 Jahre nach dem Mauerfall ist die Dritte Generation Ost erwachsen geworden. Die Kindheit in der DDR ist fern, Viele sind inzwischen selbst Eltern. Häufig geht damit die Motivation einher, sich mit Eltern-Kind-Beziehungen auseinanderzusetzen und besonders prägende Erlebnisse aus der eigenen Kindheit und Jugend zu reflektieren. Der unterdessen wachsende zeitliche Abstand erlaubt – so die Hoffnung, einen differenzierten Umgang mit emotional herausfordernden Themen. Die Dritte Generation Ost nimmt neuen Anlauf, mit ihrer Elterngeneration ins Gespräch zu kommen.

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