Transfer, Forschung Start der Berliner School for Transformation beim Symposium „campustransformation“

ASH Berlin und TU Berlin gründen gemeinsames Kompetenzzentrum für transdisziplinäres Lernen, Forschen und künstlerische Praxis

Foto von den Gästen der Veranstaltung und vom Redner Uwe Schneidewind
Uwe Schneidewind beim Vortrag zur „Transformation als Kunst gesellschaftlichen Wandels"

Das Projekt Transfer_Hub der ASH Berlin aus dem BMFTR-finanzierten Verbundprojekt Campus Transferale führte in Kooperation mit der TU Berlin am 27. März 2026 das Symposium „campustransformation“ durch. In sechs Panels zu Themen wie Kreativität und Performanz, Nachbarschaft und Neugier oder Zugehörigkeit und Gemeinschaft berichteten viele Expert_innen aus ihren jeweiligen Gebieten. Darunter waren auch Susanna Eder vom ASH-Transfer_Hub, die über ihren körperorientierten Forschungsansatz im Projekt berichtete, und Adam Page, der die Aktivitäten des Anwohner_innenbeirates des Projekts Zwischenräume vorstellte.

Das Symposium beschäftigte sich mit dem transformativen Potenzial von Hochschulstandorten als Orten transdisziplinären Lernens und zugleich Experimentierräumen sozialökologischer Transformation. Insbesondere wurden die Rollen von Wohlbefinden, Zugehörigkeit und Kreativität ausgelotet, gerade auch im Hinblick auf das Verhältnis von Standort und dessen Umgebung und der Menschen, die dort leben.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der „Berliner School for Transformation”. Mit diesem Kompetenzzentrum für transdisziplinäres Lernen, Forschen und künstlerische Praxis wollen die ASH Berlin, die TU Berlin und weitere Partner einen neuen Lern- und Resonanzraum an der Schnittstelle von Hochschule und Gesellschaft entwickeln. Im Rahmen dessen entstehen Zertifikatskurse, die wissenschaftliche, künstlerische und zivilgesellschaftliche Perspektiven verbinden. Sie laden Studierende, Wissenschaftler_innen, Praxisexpert_innen und Bürger_innen ein, gemeinsam an gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. Dabei sind alle Teilnehmer_innen Lehrende und Lernende zugleich. 

Die Keynote hielt Uwe Schneidewind, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal und Transformations-Wissenschaftler, zum Thema „Transformation als Kunst gesellschaftlichen Wandels". ASH-Vizepräsidentin Gesine Bär und die Charlottenburger Bürgermeisterin Kirstin Bauch reflektierten diese Impulse aus ihren Leitungserfahrungen heraus.

Anschließend diskutierten Bengisu Berispek, Heidi Grobbauer, Uwe Schneidewind und Olaf Neumann unter Moderation von Wolfgang Stark die Ideen der „Berliner School for Transformation”, bevor der Abend in lockeren Gesprächen ausklang. Künstlerische Interventionen von Martin Ciesielski und Axxi Oma begleiteten die gesamte Veranstaltung und brachen sie immer wieder kreativ auf.

Eine ausführliche Zusammenfassung des Symposium „campustransformation“ ist auf der Webseite der TU Berlin zu finden.