Hochschulleitung/Beauftragte Dezentrale frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Person für den Fachbereich I

Stellenangebot vom:

Der dezentrale Frauen*-und Gleichstellungsrat des Fachbereichs I der ASH Berlin sucht eine dezentrale frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Person für den Fachbereich I

Ab 01.10.2026 in 25%, Amtszeit 2 Jahre / Studierende 1 Jahr.

Bewerbungsschluss: 31.07.2026

Profil

Der dezentrale Frauen*-und Gleichstellungsrat des Fachbereichs I der ASH Berlin sucht eine dezentrale frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Person für den Fachbereich I

 

Am Fachbereich I der Alice Salomon Hochschule Berlin ist das Amt der dezentralen frauen*- und gleichstellungsbeauftragten Person ausgeschrieben. Die frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Person fördert die Weiterentwicklung der Chancengleichheit von Frauen* und die Gleichstellung der Geschlechter amFachbereich gemäß § 59 Berliner Hochschulgesetz und §§ 16, 17 Landesgleichstellungsgesetz. Die dezentrale frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Person unterstützt die Gremien und Akteur_innen des Fachbereichs bei der geschlechtergerechten Gestaltung von Strukturen und Abläufen und begleitet Berufungsverfahren sowie Personalangelegenheiten. Sie berücksichtigt hierbei die Bedarfe von Menschen unterschiedlicher geschlechtlicher Identitäten und betrachtet mehrdimensionale Zugehörigkeiten und Diskriminierungsformen aus intersektionaler Perspektive. Es erfolgt eine enge, verzahnte Zusammenarbeit mit der zentralen Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte.

Der Frauen*- und Gleichstellungsrat des FB 1 wählt eine dezentrale frauen*-und gleichstellungsbeauftragte Person für zwei Jahre, Studierende für ein Jahr. Jede Frau, transgeschlechtliche, intergeschlechtliche, nicht binäre Person oder Person mit dem Geschlechtseintrag „divers“ oder „ohne Angabe“, die der Alice Salomon Hochschule Berlin angehört, sei es als Studierende_r, Angestellte_r in der Verwaltung, wissenschaftliche Mitarbeiter_in, Lehrbeauftragte_r, Gastdozent_in oder Professor_in, kann sich als dezentrale frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Person zur Wahl stellen.

Aufgaben:

  • Aufbau gleichstellungsorientierter Strukturen und Maßnahmen sowie Begleitung von Personalauswahl- und Berufungsverfahren am Fachbereich

  • Entwicklung gleichstellungsfördernder Projekte und Konzepte am Fachbereich

  • Teilnahme mit Rede- und Antragsrecht an den Gremien des Fachbereiches

  • Abstimmung mit dem dezentralen Frauen*- und Gleichstellungsrat

  • Beratung von FLINTA* aller Mitgliedergruppen am Fachbereich u.a. im Bereich sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (Erst- und Verweisberatung), Studium und Arbeiten an der ASH, Vereinbarkeit, etc. in enger Abstimmung mit der zentralen Frauen*-und Gleichstellungsbeauftragten

  • Enger Austausch mit der zentralen sowie der dezentralen frauen*- und gleichstellungsbeauftragten Person des anderen Fachbereiches

 

Wir wünschen uns (Anforderungen): 

  • tin*klusive und intersektionale Gender- und kritische Diversity - Kompetenz 
  • intersektionales, queer-feministisches Selbstverständnis 
  • Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Team- und Kooperationsfähigkeit 
  • Kenntnisse der Hochschulstrukturen und Erfahrungen in der Hochschulpolitik / Gremienarbeit
  • Interesse an der gleichstellungsorientierten Gestaltung von Strukturen sowie an der geschlechtergerechten Gestaltung von Einstellungs- und Berufungsverfahren
  • Interesse an Bildungs- und Empowermentarbeit und Öffentlichkeitsarbeit 

Bewerbung

Rahmenbedingungen: 

  • Umfang 25% / Freistellung bzw. Aufwandsentschädigung (auf Antrag, ggf. unter Prüfung des individuellen Rahmens):
    • Hochschullehrer_innen und Gastdozent_innen: Freistellung im Umfang von 4,5 SWS
    • Hauptamtlich Beschäftigte: Freistellung in Höhe von 25% einer Vollzeitbeschäftigung
    • Personen ohne Beschäftigungsverhältnis (Studierende und Lehrbeauftragte): Aufwandsentschädigung in Höhe der Vergütung von studentischen Beschäftigten mit einem Beschäftigungsaufwand von 40 Stunden im Monat
  • Amtszeit: zwei Jahre / Studierende ein Jahr
  • Mitnutzung von Räumlichkeiten am Fachbereich nach Absprache
  • frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Personen sind in ihrem Amt weisungsungebunden und unterliegen der Pflicht zur Verschwiegenheit.

Wir freuen uns ganz besonders über Bewerbungen von People of Color, Schwarzen und migrantisch positionierten und / oder intersektionaler Diskriminierung bedrohten oder betroffenen Frauen* sowie trans*, inter und nicht-binären Personen. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Von der Bewerbung der Amts-innehabenden Person ist auszugehen.

Interessierte können sich für ein Vorab-Informationsgespräch und insbesondere auch für Fragen zur Freistellung gerne mit der zentralen Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten Nina Lawrenz in Verbindung setzen: frauenbeauftragte@avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu 

Die vollständige Bewerbung schicken Sie bitte mit Lebenslauf (ohne Foto und ohne Familienstand) sowie einem 1-2 seitigen Anschreiben, in welchem Sie Ihre Eignung und Motivation schildern in einer pdf- Datei bis zum 31.07.2026 an den Frauen*- und Gleichstellungsrat des Fachbereichs I unter BewerbungFB@avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu. Bitte beachten Sie auch den Hinweis zur Selbsterklärung im Anhang 1, falls zutreffend. Die hochschulöffentlichen Anhörungen für die dezentrale frauen*- und gleichstellungsbeauftragte Person für Fachbereich I werden voraussichtlich in der letzten Septemberwoche 2026 an der ASH stattfinden. 

Das Gendersternchen (*) hinter „Frauen“ diente bisweilen als Verweis auf den Konstruktionscharakter von Geschlecht. Dieser Prozess der Sichtbarmachung, der Geschlechter jenseits von einem binären System mit darstellen sollte, wirkt in der hier gewählten Formulierung aber ebenfalls ausgrenzend. Wir verwenden das (*) als Selbstbezeichnung der Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragten und als Frauen*- und Gleichstellungsbüro momentan weiterhin im Titel, um sichtbar zu machen, dass wir für mehr Menschen als „nur“ Frauen ansprechbar sind. 

Über die ASH Berlin als Arbeitgeberin

Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) bietet als die größte staatliche SAGE-Hochschule (Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung) Deutschlands derzeit rund 4.300 Studierenden eine akademische und praxisnahe Bildung und ermöglicht mit ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen vielfältige Berufs- und Weiterbildungsperspektiven. Die ASH Berlin ist eine forschungsaktive und praxisorientierte Hochschule mit derzeit über 70 Professor_innen und 180 hauptamtlich Beschäftigten. Diversity und Gender-Mainstreaming, Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit sowie Kulturarbeit, eine nachhaltige Hochschulentwicklung und der internationale Austausch haben einen hohen Stellenwert in der täglichen Arbeit.

Chancengleichheit!

Die ASH Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Anliegen ist es, die Diversität der Hochschulangehörigen zu erhöhen und sie an die Zusammensetzung der Berliner Stadtgesellschaft, besonders mit Hinblick auf Migrationsgeschichte, anzugleichen.

Die ASH Berlin lädt insbesondere BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Antisemitismus-/Rassismuserfahrungen, Frauen, trans-, intergeschlechtliche, und (andere) nicht-binäre Personen und Menschen mit Behinderung ein, sich zu bewerben. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.