Die Ausstellung stellt ein Denkmodell vor für eine solidarische lokale Ökonomie in der neu erdachten Region ›Kreuzberg–Hellersdorf–Ostbrandenburg‹: Öffentliche Institutionen tätigen ihre Ausgaben nur lokal. Ihre Aufträge generieren Einkommen für regionale Produzent_innen. Inspiriert von den Bewegungen ›Buen vivir‹ (dt. gutes Leben) und ›Community Wealth Building‹ (dt. Gemeinwohl-Ökonomie) fordert das Modell mehr lokale Souveränität und weniger Bestimmung durch den globalen freien Markt.
Die Idee wird anhand eines großen künstlerischen Tischmodells der Region mit ihrem Netzwerk von Institutionen und Produzent_innen visualisiert. Das Modell wird ergänzt mit Beiträgen zum Weltsozialforumsprozess und zu den Sozialen Bewegungen für Klimagerechtigkeit und für ein gutes Leben für alle. Im Eigenauftrag soll es Impulse geben für das Senatsfördergebiet ›Lebendiges Zentrum Helle Mitte 2026–2037‹ und die IBA Berlin 2034–2037 in der ›Metropolregion Berlin-Brandenburg‹.
mit Beiträgen von Afrique-Europe-Interact & timecode e.V.; AG Re:Mensa – solidarisch, fair, lokal; Anwohner_innenbeirat ›Zwischenräume‹; Bamenda Film Association; Forum für nachhaltige Stadtentwicklung Marzahn-Hellersdorf; Antonio Pacor / Focuspuller; Schulgärten aus Kreuzberg, Hellersdorf, Ostbrandenburg.

