In „Man kann Müttern nicht trauen“ erzählt Andrea Roedig das Leben ihrer Mutter, die stets eine fremde Frau für sie geblieben ist. Es geht um Nachkriegskindheit, finanziellen Aufstieg und Ruin im Düsseldorf der 1970er Jahre, Süchte, eine schöne Mutter, die die Familie verlässt, und Geschwister, die sich queer aus einer nicht ganz einfachen Kindheit herausretten.
Andrea Roedig, geboren in Düsseldorf, ist freie Publizistin in Wien. Sie schreibt für Rundfunk und Printmedien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Etliche ihrer Reportagen und Essays erschienen in Buchform unter den Titeln „Über alles was hakt“ (2013) und „Schluss mit dem Sex“ (2019). „Man kann Müttern nicht trauen“ (2022) ist ihr erstes literarisches Buch.
Es ist eine dunkle Geschichte, die sich Eindeutigkeiten verbittet.
Julia Kospach im „Falter“

