Einladung 3. Alumnitag und Workshopinhalte
Dritter Alumnitag an der ASH Berlin
Sehr geehrte Alumni der ASH Berlin,
wir veranstalten am 2. Juli 2026 den dritten Alumnitag der Alice Salomon Hochschule. An diesem Tag findet auch das Sommerfest statt. Heute möchten wir Sie bitten, mit uns gemeinsam das Programm festzulegen.
In unseren Vernetzungsrunden haben Alumni uns drei Themen vorgeschlagen, die für Sie interessant wären. Wir haben sie zu kleinen Workshopangeboten ausformuliert, die wir heute gerne zur Abstimmung stellen: Bitte stimmen Sie mit ab! Welches Thema würden Sie gerne auf dem Alumnitag besuchen? Wir freuen uns über Ihr Votum bis zum 29.03.2026.
Nach diesem Datum legen wir das Programm fest und versenden dann die Anmeldemöglichkeit. Den Alumnitag bestätigen wir sehr gerne als Weiterbildungstag, falls gewünscht. Über den ersten und zweiten Alumnitag an der ASH Berlin können Sie sich im Übrigen auf der Internetseite des Alumninetzwerks der ASH informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Gesine Bär, 1. Vizepräsidentin für Forschung, Kooperationen und Weiterbildung, und
Kerstin Miersch, Alumnimanagement
Auswahloptionen Workshopthemen am Alumnitag '26
1. Ethik und Verantwortung in den Gesundheitswissenschaften, der Sozialen Arbeit und Pädagogik – was heißt das im Berufsalltag?
Moderation: Prof. Dr. Claudia Winkelmann und Petra Kühnast – ASH Berlin
Zwischen Zeitdruck, hohen fachlichen Anforderungen und menschlicher Nähe treffen wir täglich Entscheidungen, die mehr sind als reine Routine. Wo beginnt Verantwortung – und wo endet sie?
Wie gehen wir mit moralischen Herausforderungen oder gar Dilemmata um, wenn es keine einfachen Antworten gUnser Workshop „Ethik und Verantwortung in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften“ lädt Studierende, Alumni und Fachkolleg_innen dazu ein, genau hier anzusetzen: praxisnah, interdisziplinär und im offenen Austausch.
Gemeinsam beleuchten wir ethische Herausforderungen aus Studium, Praxis und Forschung, diskutieren reale Fallbeispiele und kontroverse Perspektiven und stärken die eigene professionelle Haltung zwischen Anspruch, System und Mensch.
Der Workshop bietet einen Raum zum Nachdenken, Diskutieren und Weiterentwickeln. Wir richten uns an alle, die Verantwortung nicht nur tragen, sondern bewusst gestalten wollen.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann seien Sie dabei und bringen Sie gern Ihre Perspektive ein. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt.
2. (Profession)alisierung unter Druck - Kürzungen, Arbeitsverdichtung & wachsende Ansprüche: Herausforderungen für Professionen und Disziplinen in der Care-Branche
Moderation: Prof. Dr. Eichinger – ASH Berlin
Seit längerem sprechen wir über und protestieren gegen Kürzungen in der Berufspraxis und der Hochschule, gegen Arbeitsverdichtung, Ressourcenmangel und wachsende Herausforderungen in Studium und Lehre in der Stadt Berlin. Am 6. Juni 2025 haben wir zu diesen Herausforderungen in der Stadt auch einen Fachbereichstag (Fachbereich 1: Soziale Arbeit) realisiert. Wir möchten dieses Thema erneut auf die Agenda setzen. Was macht uns Druck? Wie lassen sich unsere Fragen und Aktivitäten verbinden und unsere Perspektiven verschränken? Und wo können wir gemeinsam Druck machen? Das sind die Fragen, die wir gerne gemeinsam mit Ihnen in den Vordergrund des Workshops stellen möchten.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Absolvierenden der Hochschule, auch an Alumni aus dem Fachbereich 2. Angestrebt wird ein Präsenzveranstaltung, eine hybride Veranstaltung ist auch möglich.
3. KI in der Pädagogik, der Sozialen Arbeit und in den Gesundheitswissenschaften
Moderation: Dr. Holger Braun-Thürmann – ASH Berlin
Generative künstliche Intelligenz hält mit hoher Geschwindigkeit Einzug in das Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen – von der Dokumentation über die Fallarbeit bis hin zur Pflegeplanung. Doch was bedeutet diese Entwicklung für die professionelle Praxis, für fachliche Standards und für das Selbstverständnis der beteiligten Berufe?
Der Workshop lädt dazu ein, generative künstliche Intelligenz nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als strukturverändernde Kraft professioneller Arbeit zu betrachten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich administrative Tätigkeiten und wissensbasierte Praktiken in Sozialer Arbeit, Pflege, Gesundheitsmanagement und Kindheitspädagogik durch KI verändern – und welche neuen Anforderungen an Qualifikation, Verantwortung und ethische Urteilsbildung damit einhergehen.
Ausgehend von konkreten Praxisbeispielen und Erfahrungen der Teilnehmenden werden Chancen und Risiken des KI-Einsatzes diskutiert: Entlastung oder Arbeitsverdichtung? Unterstützung professioneller Entscheidungen oder neue Formen der Standardisierung und Kontrolle? Humanisierung der Arbeit oder weitere Technisierung? Der Workshop bietet Raum für Austausch, Reflexion und kritische Einordnung und richtet sich an alle, die die Transformation ihrer Profession aktiv mitdenken und mitgestalten wollen. Die Veranstaltung kann auch online angeboten werden.
