Medienwerkstatt

Film, Video, Multimedia – kurz alles was sich mit audiovisuellen Mitteln in Bewegung bringen lässt...

Die Medienwerkstatt dient der Unterstützung von Experimentierfreude und Kreativität.

Das Medium Film erfreut sich immer größerer Beliebtheit in Lehre und Studium. Die Medienwerkstatt an der ASH Berlin ist ein viel genutztes Angebot. So führen nicht nur ein großer Teil der Studierenden im Laufe des Studiums ein kleineres oder größeres Filmprojekt, eine Dokumentation, ein Interview, Trickfilm oder eine videogestützte Beobachtung durch, sondern auch die Dozierenden greifen auf das Film-Archiv der Medienwerkstatt zu.

Wer Unterstützung bei der Durchführung eines Filmprojektes oder geeignetes Material, wie Kamera oder Mikrofon, benötigt ist in der Medienwerkstatt richtig.

Ausstattung

Im Vordergrund der Ausstattung steht die Videotechnik mit unterschiedlichen Kameras, Licht, Ton und anderem Zubehör. Zusätzlich kann mit einer Bluebox experimentiert werden.

An den Schnittplätzen lassen sich von der ganz einfachen Szenenauswahl bis hin zu komplexen Ton-Bildmontagen und Bildverfremdungen eine große Zahl filmischer Nachbearbeitungsmethoden umsetzen.

Alte Filmtechnik ist zwar nicht mehr vorhanden, zu finden aber sind Anregungen zum Basteln von technischen Filmvorgängern, wie Lebensrad und eine Trickbox.

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Ausleihbedingungen für den Videobereich

  • eine Einführung für alle Geräte und Schnittplätze ist Voraussetzung für die Nutzung
  • Verleih und Abgabe zu den Sprechstunden oder nach vorheriger Absprache
  • Verlängerung vor Abgabetag nach Absprache
  • Überprüfung der Ausrüstung vor der Ausleihe (geladene Akkus/Kassette/Linse) und Abgabe (Vollständigkeit des Equipments)

Die Geräte des Verleihs sind nicht versichert, das heißt Sie haften zum Zeitwert!

Informationen für Lehrende
Wir bitten Sie frühzeitig mit den Tutor/-innen der Medienwerkstatt Kontakt aufzunehmen und über ihre Pläne Rücksprache zu halten, wenn Sie mit ihren Studierenden Filmprojekte durchführen wollen oder planen. Die wenigsten Menschen können sich vor Ihrem ersten Filmprojekt vorstellen, welcher Arbeitsaufwand hinter einem kurzen Filmchen steckt und geraten dann während der Arbeit häufig unter Zeitdruck. Die Tutor/-innen der Medienwerkstatt beraten die Studierenden in Ihren Arbeitsprozessen gerne. 

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Audiovisuelle Medien im Studium der Sozialen Arbeit

Soziale Arbeit unterstützt die Menschen, mit denen Sie arbeitet, sich im Austausch mit Anderen die Welt anzueignen und zu gestalten. In modernen Alltagswelten spielen audiovisuelle und computerbasierte Medien eine zunehmend bedeutende Rolle. Die Soziale Arbeit muss die sich beschleunigende Entwicklung dieser technologischen Werkzeuge bewusst wahrnehmen. Aus diesem Grund werden in verschiedenen Modulen Medienpädagogik, Medienkunst und transmediale Kulturarbeit in den Theorie- und Konzeptdiskurs Sozialer Arbeit eingebunden.

Im Zentrum dieses Moduls steht Handelndes Lernen. Je nach Angebot werden auch Seminare mit dem Schwerpunkt Video/Film konzipiert. Hierbei ist die Selbsttätigkeit eine ungeheuer produktive Kraft. Das Gefühl etwas zu bewirken, die Erfahrung der Kreativität, macht Freude und das fördert Motivation. Deshalb werden die Teilnehmer/-nnen dazu aufgefordert, sich auf das vielleicht noch unbekannte Terrain der Sozialen Kulturarbeit vorzuwagen oder sich, je nach ihrer Vorerfahrung, weiter darin auszuprobieren.

Hierfür können kreative Methoden zur Ideenfindung geübt werden und es wird in die unterschiedlichen filmischen Gestaltungsmittel, wie z.B. Kameraeinstellung und Montage eingeführt.

In diesen Veranstaltungen zu Anfang des Studiums nähern sich die Studierenden den Zielgruppen, Arbeitsfeldern und Methoden Sozialer Arbeit an. Dies kann unter anderem auch mit audiovisuellen Mitteln umgesetzt werden. Zum Beispiel entstehen Interviews mit Klient/-innen und Professionellen. Aber auch die Methoden der teilnehmenden Beobachtung und der interpretierenden Reflexion videografischen Materials kann hier auf theoretischer Ebene kennen gelernt und praktisch erprobt werden.

Das Projektseminare an der ASH Berlin ist in der zweiten Hälfte des Studiums zur Vertiefung und Verknüpfung angelegt. Unter vielfältigen Themenstellungen und Schwerpunkten entstehen hier zahlreiche Projektideen, in denen Medienarbeit auf unterschiedlichen Ebenen eine Rolle spielt. Es kann um den forschungsmethodischen Einsatz audiovisueller Medien gehen oder auch um soziokulturelle Praxisforschungsprojekte. Im Bereich der Theater- oder Musikarbeit bieten technische Hör- und Bildmedienbilden heute in vielen Fällen ein integrales Gestaltungsmoment. Aber auch dezidiert medienpädagogische oder mediensoziologische Fragestellungen können zum zentralen Ausgangspunkt für ein Projektseminar werden.

Audiovisuelle Medien sind aus der Sozialen Arbeit als Instrumente zur Evaluation und Qualitätssicherung nicht mehr wegzudenken. Zudem werden sie in der Praxis der Einrichtungen immer häufiger als Träger Ihres institutionellen Gedächtnisses genutzt. Und nicht zuletzt präsentieren sich soziale Projekte der Öffentlichkeit besonders über Videos, Web-Seiten und die sich ständig weiterentwickelnden Kommunikationsmöglichkeiten des Internets. Hierfür kann, mit Hilfe der Medienwerksatt, das nötige Know How und auch das Basiswissen zur Herstellung filmisch, dramaturgisch und graphisch oder audiell ansprechender Produkte z.B. in Projektseminaren oder Vertiefungs- und Wahlveranstaltungen erarbeitet werden.

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Audiovisuelle Medien im Studium der Erziehung und Bildung im Kindesalter

Zu Beginn des Studiums dient die Einführung in die Methoden der Videografie als Wahrnehmungsschule. Die Studierenden lernen, genau hin zu sehen und beginnen, über den Prozess der Beobachtung und der Visualisierung nachzudenken. Sie erfahren, dass die Beobachtung der Kinder immer gleichzeitig zwei Haltungen von ihnen verlangt: Einerseits handelt es sich um ein "in den Blick nehmen". Sie lernen aufmerksam und zugleich offen zu sein, für das was sich entwickelt. Andererseits bringen sie, indem sie das Geschehen "in's Bild bringen", immer auch ihre persönliche Erfahrung in den Beobachtungsprozess mit ein.

Die Interpretation des so gesammelten Materials wird genutzt, um eigene Wahrnehmungsmuster und Einstellungen zu formulieren und zu reflektieren. Damit erschließen sich die Studierenden im Verlaufe ihres Studiums einen kompetenten Umgang mit dem Instrument der videografischen Beobachtung. Gleichzeitig beginnen sie, sich mit dieser Methode eine wertvolle Quelle für Forschungshypothesen zu erschließen.

Nimmt man die Lebenswelt der Kinder ernst, dann erübrigt sich die Frage, wann Kinder mit elektronischen Medien konfrontiert werden sollen. Dem massiven Einfluss elektronischer medialer Angebote können sich weder Kinder noch Erwachsene in modernen Lebenssituationen entziehen. Die Methoden aktiver Auseinandersetzung mit deren Wirkungen und die Frage der Verarbeitungsmöglichkeiten durch die Kinder sind Kern des medienpädagogischen Curriculums. Hier lernen die Studierenden in praktischen Übungen, wie sie Kinder unterstützen können, sich in dieser Medienwelt zurechtzufinden und ihre eigenen Fähigkeiten und Wünsche darin zum Ausdruck zu bringen. Im Rahmen der Praktika werden Kurzfilme, multimediale Experimente, Fotostorys, Bilderbuchgeschichten, Kinobesuche und andere Projekte mit Kindern umgesetzt.

In der Entwicklung des Studiengangs wurde großen Wert auf Interdisziplinarität und die Verbindung zwischen verschiedenen Bildungsbausteinen gelegt. Dies schlägt sich auch in den Lehr-Lernformen des Studiengangs nieder. Im Bildungsbereich Ästhetische Bildung werden die Fächer Bildende Kunst, Musik, Theater, Tanz und Gestalten mit Materialien angeboten. In jedem Fach wird sensibilisiert für die ihm eigene Qualität in Bezug auf Wahrnehmung, Entwicklungsprozesse und Ausdrucksmöglichkeiten. Gleichzeitig wird der ganzheitliche Charakter ästhetischer Bildungsprozesse theoretisch erarbeitet. Aber auch praktisch untersuchen die Studierenden die vielfältigen Impulse ästhetischer Aktivitäten in multimedialen Projekten.

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Kontakt

Mail: v-tutoren@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu
FLTI* (Frauen,Lesben,Trans,Inter*)-Mail: v-flti@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu
Tel. Medienwerkstatt: 030 99245 281
Raum 210

Koordination

Wolfgang Huber

Medienwart für Audio-/Videoproduktion, Geräteausgabe

T +49 30 99 245 108

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