Willkommen auf der Homepage

der WÄPT (Werkstatt für Ästhetische Praxis und Theorie) 

und 

der LÄB (Lernwerkstatt Ästhetische Bildung).

Die WÄPT und die LÄB beschreiben zwei verschiedene und doch miteinander konzeptionell und bildungstheoretisch zusammenhängende und aufeinander bezogene Facetten von Bildungsräumen, die sich in Raum 118 verorten lassen. 

Die LÄB, als Lernwerkstatt für Ästhetische Bildung, ist der zentrale Lern- und Bildungsraum der Module Ästhetische Bildung im Studiengang Erziehung und Bildung in der Kindheit (EBK) und im berufsintegrierten Studiengangs Kindheitspädagogik (KiPäd-BI). 

Die WÄPT, als Werkstatt für Ästhetische Praxis und Theorie versteht sich als räumliche Manifestation mit Impulscharakter für eine ästhetisch fundierte Studiengangs- und Fachbereichsübergreifene Bildungspraxis und Hochschuldidaktik.

Häufige Fragen und deren Antworten:

Das Arbeiten in der LÄB/ WÄPT zeichnet sich grundsätzlich durch eine prozessoffene und kulturell-ästhetische Haltung aus. Arbeiten nach verbreitetem Verständnis im Rahmen einer Anleitungskultur widerspricht einer prozessoffenen Haltung und ist deswegen in der Werkstatt nicht möglich. Die WÄPT als rein funktionalen Raum zu nutzen sowie das Erstellen von Plakaten und Arbeiten die ausschließlich als Mittel zum Zweck dienen (Dinge ausschneiden, aufkleben, anmalen,…), sind in der WÄPT nicht möglich. Zum Zwecke der eben genannten Dinge, händigen wir ebenfalls keine Materialien oder Utensilien fürs Arbeiten außerhalb der Werkstatt aus. 

In der Lernwerkstatt für Ästhetische Bildung (LÄB) sind Studierende des EBK bzw. KiPäd Studienganges im Rahmen des Moduls III/1 bzw. IV/3 (Ästhetische Bildung) eingeladen, auch außerhalb der Seminare vertiefend_ergänzend_weiterführend zu arbeiten. Die LÄB kann als Seminarvorbereitender, und -nachbereitender Ort genutzt werden. Auch steht die LÄB Studierenden für eines der anderen Lernwerkstattseminare bei Bedarf (Material-) ergänzend zur Verfügung.

Über das Angebot der LÄB erweiternd versteht sich die WÄPT als hochschuloffenen Raum, welcher auch von Studierenden und Dozierenden über den EBK/KiPäd Studiengang hinaus in der Offenen Werkstatt und nach Absprache genutzt werden kann. 

Die Offene Werkstatt findet in jeder Vorlesungszeit wöchentlich zu festen Zeiten statt. Die Tutorinnen sind in den Zeiten als Ansprechpersonen vor Ort. 

Die Offene Werkstatt steht Studierenden der beiden kindheitspädagogischen Studiengänge im Rahmen der LÄB-Module, vertiefend und zusätzlich zu den in ihnen stattfindenden Veranstaltungen im Kontext der Ästhetischen Bildung zur Verfügung. Die Offene Werkstatt bietet Raum, Zeit und eine Vielfalt unterschiedlichster Materialien, für forschendes aisthetisch-ästhetisches Arbeiten im erweiterten Kontext von Seminar- und Studienthemen. 

Darüber hinaus kann der Raum in der Offene Werkstatt von Hochschulangehörigen als WÄPT erkundet, kennengelernt und entdeckt werden. Die Werkstatt kann im Kontext der WÄPT, nach einer kurzen Einführung auch im Sinne ästhetischen Arbeitens mit prozessoffener Haltung und Bildungspraktischem Bezug genutzt werden. 

Bei Bedarf können die Tutorinnen gern beratend und impulsgebend unterstützen. 

Die WÄPT kann auch außerhalb der Offenen Werkstatt und unabhängig von den Tutorinnen in Abstimmung mit der Raumbelegung für selbstständiges Arbeiten genutzt werden. Hierfür ist vorab die rechtzeitige Absprache mit den Tutorinnen und eine Schlüsselberechtigung notwendig. Gerne könnt ihr auf die Tutorinnen zukommen, falls ihr unsicher seid ob euer Vorhaben zur WÄPT passt. Meldet euch bitte zeitnah bei Anfragen für (eigenständige) Raumnutzung, kurzfristige Anliegen können wir im Zweifelsfall nur bedingt oder nicht mehr rechtzeitig bearbeiten. 

In Absprache mit den Tutorinnen kann eine Schlüsselberechtigung fürs Arbeiten in der Werkstatt erworben werden. Hierzu bedarf es einer umfangreichen Raumeinführung vor Ort, für die mindestens 30 min eingeplant werden sollten. Eine Schlüsselberechtigung wird für das laufende Semester ausgestellt und verfällt automatisch bei dessen Ende. 

Die Werkstatt für Ästhetische Praxis_Theorie fungiert nicht als hochschuleigene Materialausgabe. Im Sinne der Werkstattarbeit, wie sie in der WÄPT verstanden und umgesetzt wird, leihen wir keine Materialien für Plakat- oder Postergestaltung, und für rein funktionale Tätigkeiten sowie Vorhaben im Sinne des klassischen Bastelns aus. 

Für die Berufsfeldtage und Berufsfeldphasen ermöglichen wir nach Absprache gerne, durch Ausgabe und Ausleihe von Materialien und Werkzeugen, die Umsetzung ästhetisch-bildender Impulse in der Praxis. Auch für diese Anliegen stehen die Tutorinnen für Fragen, Beratung und Anregungen zur Verfügung. 

Bei Anliegen bezüglich eigenständigen ästhetischen Arbeitens außerhalb der WÄPT, sind die Tutorinnen für Absprachen vor Ort während den Zeiten der Offenen Werkstatt und per Mail erreichbar.

Die forschend orientierte Bildungspraxis und Bildungsarbeit im Kontext der LÄB, wird immer wieder in bildungsprozessorientierten Ausstellungen, in der LÄB selbst oder an anderen Örtlichkeiten in der ASH gezeigt, zumeist in räumlicher Nähe um den Raum 118 herum. 

Einzelne Studierende oder Gruppen, die ihre Bildungsprozesse, die im Kontext der LÄB entstanden sind, zeigen möchten, können daher jederzeit unter folgender Emailadresse Kontakt mit der die Ausstellungen an der ASH betreuenden Tutor:in aufnehmen: ausstellungen@avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu.

Lernwerkstatt für Ästhetische Bildung

Zur LÄB

Die Lernwerkstatt für Ästhetische Bildung (LÄB), im Raum 118 im Bestandsgebäude, ist der zentrale Lern- und Bildungsraum für Seminare der Module Ästhetische Bildung im Studiengang Erziehung und Bildung in der Kindheit (EBK) und berufsintegrierten Studiengang Kindheitspädagogik (KiPäd-BI).

Die LÄB ermöglicht in ihrer räumlichen Ausgestaltung eine forschende ästhetisch ausgerichtete Bildungspraxis in ihren Bezügen zu einer entsprechenden Elementar- und Hochschuldidatik. Die Veranstaltung in der LÄB bewegen sich im Spektrum von seminaristische Vorlesungen, Seminare mit Praxisanteilen, sowie Werkstattseminare mit einem Praxisschwerpunkt. Besondere Bedeutung haben in diesem Kontext Ansätze ästhetisch-künstlerischer Forschung als Impulsgeber als transdissziplinäre Bildungsprojekt.

Allen Veranstaltungen der LÄB ist gemeinsam, dass sie sich in ihren praktisch-konzeptionellen und theoretisch-reflexiven Anteilen mit einer ästhetischen Bildungspraxis und einem Verständnis auseinandersetzen, in dem ein leib_sinnliche Zugang zur Welt (Aisthesis) eine zentrale Rolle spielt.

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Einblicke in Prozesswerke, die in der LÄB entstanden sind

Zu sehen ist ein gefüllter roter Netzschlauch mit ausgeschnittenen gedrucktem Text
Klara Weiss
Zu sehen sind, auf einem Teller liegende, verschrumpelte verschiedene Früchte; eine Bananeschale, Trauben und Zitrusfrüchte
Klara Weiss
Es ist ein Glas-Körper zu sehen, in dem goldene Folie liegt und um diesen herum roter Faden in Kombination mit blauer Farbe gelegt wurde.
Klara Weiss
Zu sehen ist ein an einem Faden hängendes Werk aus Kohl, Folie und Papier.
Klara Weiss
Zu sehen sind verschiedene zusammengebundene rot-orangene Kugeln, die neben einer texturierten braunen Fläche liegen.
Klara Weiss
Auf dem Bild ist ein negativ Abdruck von einem Kohlblatt in Tonerde sowie ein Farbabdruck eines Kohlblattes auf Papier zu sehen
Klara Weiss
Zu sehen ist sind zwei hintereinander, auf einem schwarzen Tuch stehende, Wesen aus schwarzem bzw. silbernen Draht
Klara Weiss
Zu sehen sind nebeneinander liegende Werke auf dessen blauen Papieruntergrund verschiedene silbern-metallische Materialien liegen.
Klara Weiss

Bildungsverständnis- und Diskurs

Zentrale Dimensionen des Bildungsverständnis sind die Aisthesis (leibsinnliche Wahrnehmung) und die Ästhetische Erfahrung als zentrale Movi für bildende Gestaltungsprozesse, die sich als eigenständige Erkenntnispraxis verstehen. Die Lehre in der LÄB ist eng mit einer ästhetisch-phänomenologisch orientierten Bildungsforschung verbunden. 

Im Kontext des Zusammenhangs von Bildungs-Praxis und Bildungs-Forschung versteht sich die LÄB als elementarer Teil des Hochschul-Lernwerkstatt-Diskurses und vertritt in diesem an der ASH selbst und im Netzwerk NeHle, dem Internationalen Netzwerk der Hochschullernwerkstätten, die für die Kindheit elementare Dimension des Ästhetischen als transdisziplinäre Grundlage von Bildung. Ein zentrales Diskursfeld dabei ist die Frage des Zusammenhangs von Ästhetischer Bildung, Kultureller Bildung und allgemeiner früher Bildung. Eine Publikation, die diesen Zusammenhang mit einer entsprechend ästhetisch ausgerichteten Didaktik verhandelt, findet sich unter diesem Link

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Werkstatt für Ästhetische Praxis_Theorie

Zur WÄPT

Die WÄPT, als Werkstatt für Ästhetische Praxis und Theorie versteht sich als räumliche Manifestation mit Impulscharakter für eine ästhetisch fundierte Studiengangs- und Fachbereichsübergreifende Bildungspraxis und Hochschuldidaktik. 

Zentrale theoretische Bezugspunkte für die WÄPT sind unter anderem post-feministische, neo-materialistische, ästhetisch-leibphänomenologische Bildungsdiskurse, die die Bedeutung von Körper & Materialität, Zeit & Raum, der existentiellen Dimension (subjektiver) von Erfahrung und die leibliche Dimension von Reflexivität (Embodiment) betonen. Dabei steht auch die natur-kultürliche Bezogenheit von Menschen im Zentrum.

Die WÄPT schließt damit an bildungstheoretische Diskurse und Konzeption(en) Ästhetischer Bildung der LÄB an, die in der Kindheit eine besondere Bedeutung haben, eröffnet und weitet diese aber in ihrer grundsätzlichen und allgemeinen bildungs_politischen Dimension und Relevanz für zentrale Fragen von Hochschulkultur, Erwachsenen- und Gesellschaftsbildung.

Im Sinne dieser skizzierten Bildungs_Theorie_Diskurse, die Bildung immer auch als eine implizite und explizite politische Praxis verstehen, ist die Empfehlung der 37. Mitgliederversammlung der Hochschul-Rektor:innen-Konferenz (HRK) ein zentraler konzeptioneller Referenz- und Ankerpunkt der WÄPT, die unter folgendem Link zu lesen ist und aus der im Folgenden in Auszügen zitierte wird. Die Empfehlung der HRK konstatiert und fordert, dass Hochschulen zentrale kulturelle Akteurinnen sind und werden. Denn sie erforschen Wissen, Bedeutungen, Erfahrungen und Wahrnehmungsweisen diverser kultureller Gefüge sowie die Vielfalt von Kulturbegriffen selbst. Hochschulen sind kulturelle Institutionen und gleichzeitig Orte der Bildung, die die Basis für kulturelle Entwicklungen und Transformationen schaffen, indem sie künstlerische Prozesse des Wahrnehmens, Erfassens und Erkennens ermöglichen. So eröffnen sie Räume für multiperspektivische und inter- und transkulturelle Diskurse, die dazu befähigen, eigene Haltungen und Weltbezüge zu bilden und zu befragen und dadurch auch gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu reflektieren und gleichzeitig Perspektiven für Gesellschaftsgestaltung zu entwickeln. Dann sind und dadurch werden Hochschulen zu „Zukunftswerkstätten der Gesellschaft“1

 

1 Vgl. HRK-Empfehlung 

 

Kontakt

Mail: waept@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Telefon: +49 (0)30 99245118

Wissenschaftliche Leitung und Konzeption:
Prof. Dr. Christian Widdascheck & Doz. Marion Kußmaul

Tutorinnen:
Klara Weiss und Louisa Koch

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