LEHRPREIS für innovative Hochschullehre 2026 der ASH Berlin – Studierende nominieren Lehrveranstaltungen beider Fachbereiche
Gute Lehre sichtbar machen und gemeinsam weiterentwickeln.
Schwerpunkt: Diversität, Inklusion & Antidiskriminierung in Studium und Lehre.
Der Lehrpreis für innovative Hochschullehre 2026 der ASH Berlin macht gute Lehre sichtbar und versteht sich zugleich als Impuls für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre.
Im Mittelpunkt steht die Perspektive der Studierenden: Sie nominieren Lehrveranstaltungen, die sie als besonders gelungen, innovativ und lernförderlich erlebt haben. Damit wird ihre Perspektive konsequent in die Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre einbezogen.
Schwerpunkt 2026 ist das Thema Diversität, Inklusion und Antidiskriminierung in Studium und Lehre.
Der Lehrpreis setzt das Leitbild „Lernen und Lehren“ der ASH Berlin in die Praxis um und verbindet Anerkennung mit Weiterentwicklung: gute Lehre soll nicht nur ausgezeichnet, sondern gemeinsam reflektiert und weitergedacht werden.
Jetzt nominieren!
Du studierst an der ASH Berlin und hast eine Lehrveranstaltung erlebt, die dich mit Blick auf Diversität, Inklusion oder diskriminierungskritische Lehre überzeugt hat? Dann kannst du sie hier nominieren.
➡️ kurz oder ausführlich ➡️ allein oder als Gruppe
Deine Perspektive zählt – für bessere Lehre an der ASH.
Jetzt nominieren – Online-Formular in Moodle öffnen → ⚠️ Einreichungsfrist: 07.06.2026
Das Nominierungsformular für den Lehrpreis ist im Moodle-Kurs "Lehrpreis ASH 2026" abrufbar und direkt im Moodle-Kurs auszufüllen.
Die Teilnahme erfolgt über Selbsteinschreibung in den Kurs (Kennwort: Lehrpreis 2026).
Titel: Formular für Studierende zur Nominierung
Worum geht es?
Der Lehrpreis zeichnet Lehrveranstaltungen aus, die aus studentischer Sicht besonders gelungen, innovativ und lernförderlich sind.
Im Fokus steht insbesondere die Frage, wie Lehre diversitätssensibel, inklusiv und diskriminierungskritisch gestaltet wird.
Das zeigt sich unter anderem in:
- Inhalten der Lehrveranstaltung
- didaktischer Gestaltung
- Lern- und Beteiligungsformen
➡️ Auch Lehrveranstaltungen ohne expliziten Diversity-Fokus können sehr gut für eine Nominierung geeignet sein.
Der Lehrpreis würdigt Lehrveranstaltungen, die z. B.:
- Perspektivenvielfalt sichtbar machen
- Ungleichheitsverhältnisse reflektierbar machen
- Vielfalt als Ressource verstehen und fördern
- diskriminierungskritische Lehre umsetzen
- inklusive Lernräume schaffen
- eine lernförderliche Atmosphäre schaffen
- barrierearme Materialien bereitstellen
- Studierende aktiv einbeziehen
- vielfältige und niedrigschwellige Feedbackmöglichkeiten schaffen
- innovative Lehr- und Lernformate nutzen
- diversitätsorientierte und inklusive Prüfungsformate umsetzen
- Theorie, Praxis und Forschung verbinden
➡️ Die detaillierten Kritierien finden sich weiter unten.
Ein Verfahren aus studentischer Perspektive
Die Nominierungen erfolgen ausschließlich durch Studierende und können einzeln oder in Gruppen und anonym eingereicht werden.
Nach der Nominierungsphase erstellt jeweils eine Jury aus den beiden Fachbereichen entöang der deifnierten Kritierein eine Shortlist der eingegangenen Vorschläge.
Die für die Shortlist nominierten Lehrenden werden anschließend eingeladen, eine Kurzbewerbung einzureichen, in der sie ihr Lehrkonzept und ihre Ansätze guter Lehre darstellen.
Die Auswahl erfolgt auf Grundlage der studentischen Nominierungen sowie der Kurzbewerbungen der Lehrenden.
Fachbereichsbezogene Jury
Die Entscheidung über die Preisträger_innen trifft jeweils eine fachbereichsbezogene Jury, die multiperspektivisch zusammengesetzt ist aus:
- 2 Studierenden
- 1 Lehrperson
- einer Dekanatsvertretung
- einer Diversitäts- bzw. Gleichstellungsvertretung
Alle Mitglieder haben gleiches Stimmrecht.
Kriterien
Die Bewertung der eingereichten Lehrveranstaltungen erfolgt entlang von folgenden fünf Kriterien:
➡️Welche Perspektiven (z. B. soziale, gesellschaftliche, fachliche und biografische), Wissensformen (z. B. wissenschaftliches, praktisches, erfahrungsbasiertes Wissen) und Ungleichheitsverhältnisse werden in der Lehrveranstaltung sichtbar?
➡️Wie wird gemeinsam gelernt?
➡️Welche beobachtbaren Aspekte und Lehr-/Lernsituationen zeigen sich in der Lehrveranstaltung?
- Werden unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen, Lebensrealitäten und Wissensformen in de Lehrveranstaltung wertgeschätzt?
- Wird die Teilnahme und aktive Beteiligung von Studierenden mit unterschiedlichen Voraussetzungen ermöglicht?
- Wird respektvoll und wertschätzend mit Diversität in der Gruppe umgegangen?
- Werden Lernbedingungen so gestaltet, dass möglichst viele Teilnehmende gut lernen können (z. B. Sprache, Materialien, Struktur, Prüfungsformen)?
Impuls zur Orientierung
Bei diesem Kriterium kann es z. B. um Fragen von Geschlechterverhältnissen, Altersdiskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Klassismus, Ableismus, Migrationserfahrungen sowie Körper- und Sexualitätsnormen gehen – ebenso um Aspekte von Vielfalt, Diversitätsorientierung, Barrierefreiheit und inklusiver Teilhabe sowie darum, welches Wissen über Diversität, Inklusion und Antidiskriminierung im Studium sonst eher unsichtbar bleibt oder marginalisiert wird.
Die Lehrveranstaltung macht soziale Ungleichheiten innerhalb und außerhalb der Hochschule sichtbar und eröffnet Räume, um unterschiedliche Wissensformen, Privilegien und institutionelle Machtverhältnisse kritisch zu reflektieren sowie vielfältige Perspektiven und unterschiedliche Lern- und Lebensvoraussetzungen aktiv einzubeziehen.
➡️ Wie klar, verständlich und lernförderlich ist die Lehrveranstaltung gestaltet?
- Sind Ziele, Inhalte und Anforderungen der Lehrveranstaltung klar und nachvollziehbar?
- Ist die Veranstaltung gut strukturiert und verständlich aufgebaut?
- Werden Inhalte so vermittelt, dass sie gut zugänglich und nachvollziehbar sind?
- Gibt es abwechslungsreiche und aktivierende Lehr- und Lernformen?
- Werden Unterscheide zwischen Lernenden wertgeschätzt und als konstruktiver Bestandteil des Lernumfeldes genutzt?
- Werden unterschiedliche Lernbedürfnisse durch Flexibilität und Methodenvielfalt berücksichtigt?
Impuls zur Orientierung
Hier geht es um die Abstimmung von Lernzielen, Methoden und Prüfungsformen sowie um die verständliche und strukturierte Aufbereitung auch komplexer Inhalte.
➡️ Wie stark können Studierende den Lernprozess mitgestalten und sich einbringen?
- Können Studierende eigene Fragen, Perspektiven oder Themen in die Lehrveranstaltung einbringen?
- Werden studentische Beiträge ernst genommen und in den Lernprozess integriert?
- Gibt es Möglichkeiten, eigene Ergebnisse oder Projekte zu entwickeln?
- Unterstützt Feedback den Lernprozess und die Weiterentwicklung der Veranstaltung?
- Findet eine strukturierte Kommunikation über Lernziele zwischen Lehrenden und Lernenden statt?
- Findet eine Kompetenzorientierung statt, im Sinne von einer Fokussierung auf individuelle Fähigkeiten und nicht auf Defizite?
- Fühlen sich Lehrende für den Lernerfolg von Lernenden verantwortlich?
Impuls zur Orientierung
Hier geht es um Lehre als gemeinsamen Lernprozess, in dem Studierende aktiv beteiligt sind und als Wissensproduzent_innen ernst genommen werden.
➡️ Was ist besonders, neu oder anders an der Lehrveranstaltung?
- Gibt es besondere oder neue Lehr- und Lernformen?
- Wird die Lehre methodenplural gestaltet?
- Gibt es kreative oder überraschende Elemente im Lehrkonzept?
- Wird ein Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen oder beruflichen Fragen hergestellt?
Impuls zur Orientierung
Hier geht es um innovative didaktische Ansätze sowie die Verbindung von Theorie, Praxis und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.
➡️ Welche Wirkung hat die Lehrveranstaltung über den Kurs hinaus?
- Nehmen Studierende Inhalte, Perspektiven oder Kompetenzen mit, die sie nachhaltig einsetzen?
- Werden Lernprozesse im Verlauf der Veranstaltung sichtbar weiterentwickelt?
- Wird Feedback genutzt, um die Lehre zu verbessern?
- Gibt es Verbindungen oder Anknüpfungspunkte zu anderen Lehrveranstaltungen oder Lernkontexten (oder wird dieses Potenzial erkennbar)?
Impuls zur Orientierung
Hier geht es um die nachhaltige Wirkung von Lehre, um Weiterentwicklung durch Reflexion und Feedback sowie um die Anschlussfähigkeit innerhalb des Studiums und darüber hinaus.
Die Kriterien können sich zeigen:
- in den Inhalten der Lehrveranstaltung
- in der Gestaltung des Lernprozesses
➡️ Beide Ebenen sind gleich wichtig und unabhängig voneinander relevant.
Wer kann nominieren?
- Studierende beider Fachbereiche
- Einzel- und Gruppennominierungen möglich
- Mehrfachnennungen werden zusammengeführt
Was kann nominiert werden?
- Alle Lehrveranstaltungen beider Fachbereiche in den grundständigen Bachelor- und konsekutiven Masterstudiengängen, z. B.: Seminare, Vorlesungen, Übungen, Projekte...
- Zeitraum: Lehrveranstaltungen der letzten zwei Jahre (SoSe 2024 - WiSe 2025/2026)
Ablauf
- Nominierung (bis 07.06.2026)
- Vorauswahl (bis 19.06.2026)
- Bewerbungsphase für Lehrende, die für die Shortlist ausgewählt wurden (bis 03.07.2026)
- Entscheidung und Bekanntgabe (bis 24.07.2026)
- Preisverleihung (07.12.2026 – Tag der Lehre)
Rolle der Studierenden
Studierende sind zentrale Akteur_innen im Verfahren. Sie:
- initiieren das Verfahren durch Nominierungen
- bringen ihre Perspektiven in die Juryarbeit ein
- geben Impulse zur Weiterentwicklung der Lehre
➡️ Hinweise und Vorschläge der Studierenden zur Verwendung der Preisgelder werden im Rahmen der Weiterentwicklung der Lehre berücksichtigt.
Preisgelder
je Fachbereich: 1. Preis: 2.000 € | 2. Preis: 1.500 €
➡️ Mittel zur Weiterentwicklung der Lehre.
Mit dem Lehrpreis ist keine persönliche Auszahlung verbunden. Die Preisgelder werden aus dem hochschulweiten Budget zur Umsetzung des Leitbilds „Lernen und Lehren“ bereitgestellt und den Fachbereichen zweckgebunden zur Verfügung gestellt. Die Mittel sind an die ausgezeichnete Lehrperson bzw. das Lehrteam sowie an das in der Bewerbung beschriebene Vorhaben gebunden. Die Bewirtschaftung erfolgt dezentral auf Fachbereichsebene. Sie sind dem Haushaltsjahr 2026 zugeordnet und bis zum voraussichtlichen Kassenschluss am 07.12.2026 zu verausgaben. Da es sich um öffentliche Mittel handelt, gelten die üblichen haushaltswirtschaftlichen Regelungen der Hochschule. Die Mittel können im Rahmen der Weiterentwicklung der Lehre beispielsweise verwendet werden für: studentische Mitarbeit, Lehr- und Lernmaterialien, Dienstleistungen, Honorare.
➡️ Studentische Perspektiven/Vorschläge fließen ein.
Warum mitmachen?
- Du machst gute Lehre sichtbar
- Du beeinflusst die Auswahl direkt
- Deine Perspektive fließt in die Weiterentwicklung der Lehre an der ASH Berlin ein
Studierende sind zentrale Akteur_innen bei der Gestaltung guter Lehre.
➡️ Der Lehrpreis verbindet Anerkennung und Weiterentwicklung von Lehre.
Support
Kontakt: boehm@ash-berlin.eu (Urte Böhm, QME Studium & Lehre)
☎️030-99245-380
franziska.mueller@ash-berlin.eu (Franziska Müller, QME SuL, Stellvertretung in der Zeit 19.5.-01.06.2026)
☎️030-99245-427
Online-Infoveranstaltungen für Studierende:
18.05.2026 | 09:00-10:00 Uhr
02.06.2026 | 17:30-18:30 Uhr
➡️Die Online-Infoveranstaltungen finden über den Videokonferenzraum im Moodle-Kurs “Lehrpreis ASH 2026” (Zugang per Selbsteinschreibung) statt.
Inhalte:
- Ablauf des Verfahrens
- Hinweise zur Nominierung
- Raum für Fragen
Weitere Informationen finden sich in den häufigen Fragen (FAQ)
Preisverleihung
➡️ Tag der Lehre | 07.12.2026
- Präsentation und Sichtbarmachung guter und innovativer Lehre
- Austausch & Diskussion
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Auslobung und Organisation
Der Lehrpreis für innovative Hochschullehre wird gemeinsam von der Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Digitalisierung (VP SLD) sowie der Abteilung Qualitätsmanagement und -entwicklung in Studium und Lehre (QME SuL) ausgelobt.
QME SuL organisiert und begleitet das gesamte Verfahren. Die beiden Fachbereiche begleiten das Verfahren durch die Juryarbeit, die Bewertung der Nominierungen und Bewerbungen sowie die Auswahl der Preisträger_innen.
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Häufige Fragen (FAQ)
Der Lehrpreis „Innovative Lehre 2026“ zeichnet Lehrveranstaltungen aus, die aus studentischer Sicht besonders gelungen, innovativ und lernförderlich sind.
Der Lehrpreis setzt das Leitbild „Lernen und Lehren“ der ASH Berlin in der Praxis um, indem er Lehrveranstaltungen sichtbar macht und auszeichnet, die zentrale Prinzipien des Leitbilds in besonderer Weise umsetzen und weiterentwickeln. Dazu gehören insbesondere Studierendenorientierung sowie innovative Lehr- und Lernformen.
In diesem Jahr liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Diversität, Inklusion und Antidiskriminierung in Studium und Lehre.
Alle Studierenden der Fachbereiche 1 und 2 der ASH Berlin können Lehrveranstaltungen nominieren. Dies ist sowohl einzeln als auch in Gruppen möglich.
Nominiert werden können Lehrveranstaltungen der letzten zwei Jahre (2024–2026), zum Beispiel:
- Seminare
- Vorlesungen
- Projekte
- innovative Lehr- und Lernformate
Entscheidend ist die studentische Perspektive auf gute Lehre.
Die Einreichung erfolgt über Moodle und ist daher nicht vollständig anonym. Die personenbezogenen Daten der nominierenden Person werden jedoch nicht an die Jury weitergegeben.
Die Jury erhält ausschließlich anonymisierte Inhalte. Freitextangaben werden vor der Weitergabe geprüft und ggf. bereinigt.
Die ASH Berlin verarbeitet Daten von nominierenden Personen (Name, E-Mail-Adresse) zur Durchführung des Verfahrens für den „Lehrpreis für innovative Hochschullehre 2026“. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit § 6 Abs. 1 BerlHG (Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben zur Qualitätssicherung von Lehre und Studium). Wenn nominierende Personen sich am Tag der Lehre beteiligen möchten, verarbeiten wir deren Daten für Zwecke der Kontaktaufnahme auf Grundlage ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Ausführliche Informationen zur Verarbeitung der Daten und zu den Rechten sind den Datenschutzhinweisen zu entnehmen.
- Studierende reichen Nominierungen ein (bis 07.06.2026)
- Eine Fachbereichs-Jury erstellt eine Shortlist
- Lehrende ausgewählter Lehrveranstaltungen werden zur kurzen Bewerbung eingeladen (Bewerbungsformular wird bereitgestellt)
- Die Jury bewertet die Beiträge anhand festgelegter Kriterien
- Preisvergabe
- Präsentation beim Tag der Lehre am 07.12.2026
Alle Nominierungen werden gesammelt und gesichtet. Die eingereichten Nominierungen werden anonymisiert an die Jury weitergegeben.
Alle nominierten Lehrenden erhalten spätestens innerhalb eines Monats nach Einreichungsfrist eine Rückmeldung über die Nominierung einschließlich der Information, welche Lehrveranstaltung nominiert wurde.
Eine Jury entscheidet über eine Shortlist. Nur Lehrende auf der Shortlist werden eingeladen, eine Bewerbung einzureichen.
Lehrende auf der Shortlist erhalten zusätzlich den Titel sowie das Durchführungssemester der nominierten Lehrveranstaltung sowie die Vorschläge der Studierenden zur möglichen Verwendung der Preisgelder.
Nominierungen, die nicht in die Shortlist aufgenommen wurden, werden nicht weiter im Verfahren berücksichtigt. Eine Speicherung erfolgt nur im Rahmen der Durchführung des Verfahrens und wird nach Abschluss des Verfahrens gelöscht bzw. anonymisiert.
Eine nachträgliche Änderung ist nicht möglich. Jedoch kann die Nominierung vom Koordinationsteam im Auftrag der nominierenden Person gelöscht werden und dann eine neue Nominierung innerhalb der Frist eingereicht werden. Auch ein Rückzug der Nominierung ist bis zum Ende der Einreichungsfrist möglich. Kontaktiere in beiden Fällen bitte das Koordinationsteam.
Nein. Eine direkte Bewerbung durch Lehrende ist im Verfahren nicht vorgesehen. Lehrveranstaltungen werden ausschließlich durch Studierende nominiert. Auf dieser Grundlage erstellt eine Jury eine Shortlist. Lehrende auf der Shortlist werden dann zu einer Bewerbung eingeladen. Hierfür erhalten sie ein Bewerbungsformular.
Ja. Lehrveranstaltungen dieser Gruppen können nominiert werden.
Lehrveranstaltungen, die von mehreren Lehrpersonen gemeinsam durchgeführt werden, können nominiert werden. Das Lehrteam benennt im weiteren Verfahren eine federführende Ansprechperson, die als Kontakt dient. Eine gemeinsame Nutzung des Preisgeldes durch das Lehrteam ist vorgesehen.
Die Jury auf Fachbereichsebene setzt sich zusammen aus:
- 2 Studierenden
- 1 Mitglied des Dekanats
- 1 Lehrperson
- 1 Diversitäts-/Gleichstellungsvertretung
Im Falle einer Befangenheit – beispielsweise durch eine eigene Nominierung, eine enge persönliche Beziehung oder andere Interessenkonflikte – müssen die betreffenden für die Jury benannten Personen ihre Mitwirkung in der Jury niederlegen und werden durch eine andere Person ersetzt.
Die Bewertung erfolgt anhand von vier Kriterien:
- Diversität & Inklusion (25 %)
- Didaktische Qualität (25 %)
- Studierendenzentrierung (20 %)
- Innovation (15 %)
- Wirksamkeit (15 %)
Die einzelnen Kriterien sind jeweils differenziert ausgearbeitet. Weitere Informationen dazu finden Sie im Bereich Kriterien auf der Website.
Die Bewertungskriterien werden sowohl bei Begutachtung der Nominierungen zur Erstellung der Shortlist als auch im finalen Bewertungsprozess angewendet. Für das Auswahlverfahren wird von der Jury ein Bewertungsbogen mit den festgelegten Kriterien sowie einer Bewertungsskala von 1 (nicht erfüllt) bis 5 (sehr gute erfüllt) verwendet. Anhand dieses Bogens arbeitet die Jury und dokumentiert ihre Entscheidungen im Sinne eines möglichst objektiven und transparenten Verfahrens.
Nein.
Mit dem Lehrpreis ist keine persönliche Auszahlung verbunden. Stattdessen werden die Preisgelder aus dem hochschulweiten Budget zur Umsetzung des Leitbilds „Lernen und Lehren“ bereitgestellt und den Fachbereichen zweckgebunden zur Verfügung gestellt.
Die Mittel sind an die ausgezeichnete Lehrperson bzw. das Lehrteam sowie an das in der Bewerbung beschriebene Vorhaben gebunden. Die Budgetbewirtschaftung erfolgt dezentral auf Fachbereichsebene. Die Preisgelder sind an das Haushaltsjahr 2026 gebunden und daher bis zum voraussichtlichen Kassenschluss am 07.12.2026 zu verausgaben. Da es sich um öffentliche Mittel handelt, ist die Verwendung des Budgets an die üblichen haushaltswirtschaftlichen Regelungen der Hochschule gebunden. Hinweise hierzu finden Sie im Intranet unter: Haushaltswirtschaftliche Regelungen der ASH Berlin. Die Mittel können im Rahmen der Weiterentwicklung der Lehre beispielsweise verwendet werden für: studentische Mitarbeit, Lehr- und Lernmaterialien, Dienstleistungen, Honorare.
Der Lehrpreis wird gemeinsam von der Vizepräsidentin bzw. dem Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Digitalisierung (VP SLD) sowie der Abteilung Qualitätsmanagement und -entwicklung in Studium und Lehre (QME SUL) der ASH Berlin ausgelobt.
Beim Tag der Lehre am 07.12.2026 werden ausgezeichnete Lehrveranstaltungen präsentiert und die Lehrpreise feierlich verliehen. Zusätzlich werden Impulse aus dem Lehrpreis aufgegriffen und in Austausch- und Vernetzungsformate eingebunden. So werden gute Lehransätze sichtbar gemacht, gewürdigt und weiterentwickelt und der Transfer in die Lehre gefördert.
Studierende sind zentrale Akteur*innen des Lehrpreises:
- Sie initiieren das Verfahren durch Nominierungen
- Ihre Perspektiven fließen in die Auswahl der ausgezeichneten Lehrveranstaltungen ein
- Sie sind gleichberechtigt stimmberechtigte Mitglieder in der Jury
- Sie tragen zur Sichtbarmachung und Weiterentwicklung guter Lehre bei
- Sie wirken am Tag der Lehre aktiv mit, z. B. durch Laudationen oder eigene Beiträge und Formate
Alle Informationen sowie den Link zum Nominierungsformular in Moodle finden Sie auf der Website: ➡️ Lehrpreis 2026
Abteilung QME SuL
ℹ️ Urte Böhm: boehm@ash-berlin.eu (bis einschließlich 18.05.2026 und dann wieder ab 02.06.2026)
ℹ️ Franziska Müller: franziska.mueller@ash-berlin.eu (Stellvertretung in der Zeit 19.05.-01.06.2026)
Arbeitsbereich Innovation und Hochschuldidaktik
Arbeitsschwerpunkte
- Begleitung und Beratung von Strategie- und Entwicklungsprozessen im Bereich Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre
- Leitbild Lernen und Lehren
- Studiengangsentwicklung
- Hochschuldidaktik
- Beratung und Begleitung bei der Entwicklung innovativer Bildungsformate
- Leitung von Arbeitsgruppen
- Austausch- und Kommunikationsformate
- Drittmitteleinwerbung
- Projekt- und Programmkoordination für die Projekte der Berliner Qualitäts- und Innovationsoffensive (QIO) an der ASH Berlin
Ich unterstütze und berate Sie gerne bei der Weiterentwicklung von Studium und Lehre und erarbeite mit Ihnen gemeinsam Lösungen und Wege, z.B., wenn Sie
- neue Ideen zur Weiterentwicklung Ihrer Lehrveranstaltung entwickeln und innovative Bildungsformate erproben möchten,
- einen neuen Studiengang entwickeln oder einen bestehenden Studiengang z.B. im Zuge einer Re-Akkreditierung anpassen möchten,
- das Leitbild Lernen und Lehren in Ihre Strukturen und Prozesse einbeziehen und zu dessen Umsetzung beitragen möchten,
- eine Arbeitsgruppe oder Austausch- und Kommunikationsformate zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre einrichten möchten,
- wenn Sie einen Antrag auf Drittmittel im Rahmen von Förderprogrammen für Lehrinnovationen und Qualitätsentwicklung stellen möchten.
Inhaltliche Schwerpunkte im Bereich Hochschuldidaktik und Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre
- Diversityorientierte Gestaltung von Studium und Lehre
- Inter- und transdisziplinäre sowie studiengangsübergreifende Bildungsformate
- Lehren und Lernen in Campus-Community-Partnerschaften - Critical Service Learning
Diversityorientierte und diskriminierungskritische Gestaltung von Studium und Lehre
Die diversityorientierte und diskriminierungskritische Gestaltung von Lehre mit einem breiten Verständnis von Hochschuldidaktik, welches die verschiedenen Gestaltungsebenen (individuelles Lehr-/Lernhandeln, curriculare Ebene und organisationskulturelle wie -strukturelle Ebene) einbezieht, gehört als integraler Bestandteil mit zu den Entwicklungsperspektiven und Aufgaben der Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre.
Lehren und Lernen in Campus-Community-Partnerschaften - Critical Service Learning
Die Unterstützung und Begleitung bei der Weiterentwicklung des Themas Lehren und Lernen in Campus-Community-Partnerschaften an der Hochschule gehört mit zu dem Angebots-Portfolio des Arbeitsbereichs.
Die ASH Berlin ist Mitglied im Netzwerk Bildung durch Verantwortung
Förderung und Unterstützung bei der Realisierung interdisziplinärer und studiengangsübergreifender innovativer Lehrkonzepte
Der Arbeitsbereich unterstützt und begleitet bei der Entwicklung und Implementierung interdisziplinärer und studiengangsübergreifender Lehrkonzepte.

