Corona: Informationen für Studierende und Beschäftigte mit Familienaufgaben

Diese Seite wird nach und nach aktualisiert mit Informationen für Studierende und Beschäftigte mit Familienaufgaben.

[Letzte Änderung: 28.04., 15:30 Uhr]

Häufige Fragen für alle Hochschulangehörigen mit Familienaufgaben

Aktuell findet keine Kinderbetreuung an der ASH statt. Falls sich das ändert, werden die Eltern, denen bereits eine Betreuung in Aussicht gestellt wurde, von den Betreuer_innen kontaktiert.

Weitere Informationen wird es dann auch auf der Seite der Kinderbetreuung der ASH Berlin geben.

Informationen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: 

 

Archiv:

[Letzte Änderung: 11.05.20]

Lt. Pressemitteilung des BMFSFJ vom 07.05.2020 wurden im Bundestag folgende Regeln beschlossen, die ab März 2020 zunächst befristet bis Ende 2020 gelten: 

  • "Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes.  
  • Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant.
  • Während des Bezugs von Elterngeld sollen Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngelds nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen."

Es wurde einige Erleichterungen eingeführt, u.a. kann das Pflegeunterstützungsgeld nun 20 und nicht nur 10 Tage genutzt werden, wenn akut eine neue Pflegesituation entsteht oder die Pflege von Angehörigen plötzlich nicht mehr gewährleistet ist.

Einen guten Übersichtsartikel zu den (neuen) Möglichkeiten für Pflegende finden sie hier (Verbraucherzentrale).

Außerdem hat lt. KOBRA die Fachstelle für pflegende Angehörige eine Übersicht erstellt zu berlinweiten und bezirklichen Nachbarschaftshilfen unter Corona. Die Tabelle finden Sie: hier als Google Tabelle, die fortlaufend aktualisiert wird. Die Kollegen der Fachstelle führen aus: „Grundsätzlich scheinen uns die Seiten ‚coronaport‘ und ‚wir helfen‘ die vielversprechendsten Plattformen zu sein. Auch nebenan ist gut und dort können Anfragen vor allem auch individueller formuliert werden. Über eine Telefon Hotline (0800 866 55 44) ist das Angebot auch für nicht Internetnutzer erreichbar. […] Sollten Sie Hilfe bei der Vermittlung von Nachbarschaftshilfen benötigen, sprechen Sie uns gerne an!“

Jede Familie und jede Situation ist anders, deshalb berät Sie das Familienbüro im konkreten Fall gern!

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Häufige Fragen für Studierende mit Familienaufgaben

Informationen für Studierende (mit und ohne Familienaufgaben) zur Corona-Situation und den Auswirkungen auf den Studienbetrieb und den Semesterstart finden Sie hier.

Achtung: "Das Bevorzugte Belegen wird soweit absehbar in diesem Semester entfallen." 

(Stand: 28.04.2020, 15:30 Uhr)

Ab dem 27.04.2020 werden die Regeln zum Zugang zu Notbetreuung angepasst, umfangreiche Infos gibt es auf den Seiten der Senatsverwaltung, u.a. in der Elterninformation vom 27.04.2020.

  • Anspruchsberechtigte Personengruppen ab dem 27.04.2020 sind :
  1. Eltern, die in einem als systemrelevant anerkannten Beruf arbeiten
  2. Alleinerziehende
  3. Familien mit besonderen familiären Herausforderungen

  • Die neue Liste der systemrelevanten Berufe gilt ab dem 27.04.2020 und nennt inzwischen u.a. auch Auszubildende und Studierende im Gesundheits- und Pflegebereich.
  • Laut Information des Studierendenwerks Berlin (siehe auch deren hilfreiche FAQ zu dem Thema) sind außerdem Studierende anspruchsberechtigt, die online der in der Hochschule Präsenzzeiten erbringen müssen, damit ist gemeint, dass ein eigener aktiver Beitrag der Studierenden erfolgt, Beispiele dafür sind, dass (auch online) ein Referat gehalten werden muss oder die eigene Hausarbeit vorgestellt wird. 
  • Achtung:  

    • Bei reiner Mitverfolgung einer Veranstaltung online oder rein asynchroner Lehre ohne (auch online) präsent sein zu müssen, besteht kein Anspruch!
    • In jedem Fall muss die Organisation einer anderweitigen Betreuung nicht möglich sein, d.h. es besteht kein Anspruch auf Notbetreuung, wenn z.B. ein Elternteil zu Hause bzw. im Home Office ist oder eine andere Person zur Betreuung zur Verfügung steht.
    • Nach Information des Familienbüros legen Schulen und Kita-Träger die "Home-Office"-/Präsenzzeit-Regelung des Senats unterschiedlich aus. Anscheinend lohnt sich ein Antrag in jedem Fall!

Anträge auf Notbetreuung

  • müssen an die Träger der Schule oder Kinderbetreuungseinrichtung inkl. einer Selbsterklärung  (Kita Schule) und Nachweise über den Bedarf gestellt werden.
  • Welche Nachweise für Arbeitnehmer und Studierende nötig sind, erläutert diese Handreichung des Studierendenwerks Berlin für deren Kitas (Stand: 24.04.2020).
  • Es ist davon auszugehen, dass die Angaben des Studierendenwerks genau so (oder sehr ähnlich) auch für andere Kitas, Schulen bzw. deren Träger gelten. Im Zweifel fragen Sie bitte bei Ihrer eigenen Einrichtung nach! 
  • Lehrende können eine Präsenzzeit (siehe oben) z.B. mit diesem Formular  bescheinigen, evt. wird auch eine Mail der Lehrperson mit diesen Angaben von den Trägern und Schulen akzeptiert, ggf. bitte dort nachfragen!
  • Auch der Alleinerziehenden-Status muss nachgewiesen werden, das geht z.B. mit Steuerunterlagen (Steuerklasse II).

  • Wenn Sie aktuell als Studierende_r (mit und ohne Familienaufgaben) Beratung zum Thema Studienfinanzierung benötigen, weil z.B. ihr Einkommen wegbricht, können Sie sich weiter an die Sozialberatung des Studierendenwerks Berlin wenden. Bitte beachten Sie die Angaben zur aktuellen Erreichbarkeit des Studierendenwerks.
  • Die Bundesregierung hat bereits ein Sozialschutz-Paket auf den Weg gebracht und Regelungen beim SGB II, Kinderzuschlag und Wohngeld vereinfacht. Wann für Sie welche Beantragung von Sozialleistungen sinnvoll ist, hängt von der konkreten Situation ab, hier lohnt es, sich beraten zu lassen!
  • Außerdem bietet die Broschüre "Studieren mit Kind" des Studierendenwerks Berlin einen Überblick über evt. für Sie mögliche Finanzierungsformen, z.B.
    • ab S. 145 Informationen dazu, welche Leistungen rund um die Geburt eines Kindes beantragt werden können und
    • ab S. 148 Kombinationsmöglichkeiten von verschiedenen Sozialleistungen für Familien in typischen Situationen

[Letzte Änderung: 08.04.,16:30]

Hinweise vorab:

  • Diese Übersicht soll einen ersten Überblick geben, es kann keine Garantie für Vollständigkeit gegeben werden!
  • Beratungsmöglichkeiten sind weiter unten zusammengefasst 

BAföG

ALG-II/ SGB-II/ Hartz IV-Leistungen

  • Ein Antrag auf ALG-II-Leistungen (auch bekannt als Hartz IV) ist seit kurzem auch online möglich. Ergänzung vom 08.04.2020: Inzwischen gibt es einen vereinfachten Antrag (VA) als PDF-Datei
  • Ein Antrag lohnt sich wahrscheinlich, wenn z.B. ihr Einkommen aus einem Nebenjob wegen der Corona-Pandemie weggebrochen ist: Sie haben dann im Rahmen der Härtefallregelung nach § 27 Abs. 3 S. 1 SGB II Anspruch auf SGB II-Leistungen - Achtung, allerdings NUR auf Darlehensbasis. Der pandemiebedingte Wegfall von Jobs ist eine außergewöhnliche Situation, weswegen eine „besondere Härte“ im Sinne des § 27 Abs. 3 S. 1 SGB I vorliegt und das Jobcenter hier Leistungen zu erbringen hat. Das Darlehen muss aber erst nach Beendigung der Ausbildung zurück gezahlt werden (§ 42a Abs. 5 SGB II). (Weitere Informationen auch bei den FAQs zur Ausbildungsförderung des BMBF unter "Was müssen Studierende sonst noch wissen? >>Ich habe mein Einkommen und/oder meinen Job verloren, was kann ich tun?")

     

Kurzarbeitergeld

  • Von dieser Regelung profitieren Sie nur wenn Sie 1) neben ihrem Studium einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen/nachgegangen sind, die auch die Arbeitslosenversicherung mit einschließt und 2) bei einem Arbeitgeber arbeiten, für den Kurzarbeit erlaubt ist (ausgeschlossen ist das für staatliche Arbeitgeber)
  • Die Bundesregierung hat beschlossen, die Regelungen zum Kurzarbeitergeld zu vereinfachen, mehr Informationen gibt es hier (Antrag bei der Arbeitsagentur für Arbeit) und hier (Bundesregierung 23.03.2020).

Kinderzuschlag

  • Der Zugang zum Kinderzuschlag wurde erleichtert, mehr Informationen hier (BMFSFJ). Ob eine Beantragung sinnvoll ist, kann hier überprüft werden (KIZ-Lotse der Arbeitsagentur für Arbeit).
  • Es ist hier nicht ohne weiteres zu beantworten, ob statt dem Kinderzuschlag nicht doch Wohngeld oder SGB-II-Leistungen günstiger sind, lassen Sie sich bei Fragen hierzu unbedingt beraten! (Zusammenfassung Beratungsmöglichkeiten siehe weiter unten)

Weitere relevante neue Regelungen

  • Es gibt inzwischen weitere Entschädigungsmöglichkeiten für Eltern, die Lohnverluste aufgrund der Corona-Krise erfahren, den Gesetzestext finden Sie hier.  Voraussichtlich sind diese Regelungen aber anderen (z.B. Kurzarbeitergeld) nachrangig.
  • Es sind Änderungen beim Elterngeld  vorgesehen, bitte schauen Sie sich die entsprechende Frage und Antwort dazu weiter oben auf dieser Seite an! 
  • Vielleicht inspiriert Sie dieses Interview mit Wilfiried Schumann (Psycholog. Beratungsservice der Universität und des Studierendenwerks Oldenburg).
  • Die Psychologische Beratung des Studierendenwerks Berlin finden Sie hier
  • Einige Tipps für die Beschäftigung von Kindern im Home Office oder "Home Studium" finden Sie weitere unten auf dieser Seite!

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Häufige Fragen für Beschäftigte mit Familienaufgaben

Informationen für Beschäftigte zum Thema Corona finden Sie hier.

Allgemeine arbeitsrechtliche Fragen und Antworten in Zeiten von Corona finden Sie auch beim BMAS (Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus).

 

 

Ab dem 27.04.2020 werden die Regeln zum Zugang zu Notbetreuung angepasst, umfangreiche Infos gibt es auf den Seiten der Senatsverwaltung, u.a. in der Elterninformation vom 27.04.2020.

  • Anspruchsberechtigte Personengruppen ab dem 27.04.2020 sind:
  1. Eltern, die in einem als systemrelevant anerkannten Beruf arbeiten
  2. Alleinerziehende
  3. Familien mit besonderen familiären Herausforderungen
  • Die neue Liste der systemrelevanten Berufe gilt ab dem 27.04.2020 und nennt inzwischen u.a. auch die Lehrenden, die interaktive Lehre für Studierende durchführen, sowie Mitarbeitende, die zum Notbetrieb der Hochschulen gehören.
  • Wichtig: In jedem Fall muss die Organisation einer anderweitigen Betreuung nicht möglich sein, d.h. es besteht sonst  kein Anspruch auf Notbetreuung, wenn z.B. ein Elternteil zu Hause bzw. im Home Office ist oder eine andere Person zur Betreuung zur Verfügung steht.
  • Nach Information des Familienbüros legen Schulen und Kita-Träger die "Home-Office"-/Präsenzzeit-Regelung des Senats unterschiedlich aus. Anscheinend lohnt sich ein Antrag in jedem Fall!

Anträge auf Notbetreuung

  • müssen an die Träger der Schule oder Kinderbetreuungseinrichtung inkl. einer Selbsterklärung  (Kita Schule) und Nachweise über den Bedarf gestellt werden.
  • Welche Nachweise für Arbeitnehmer und Studierende nötig sind, erläutert diese Handreichung des Studierendenwerks Berlin für deren Kitas (Stand: 24.04.2020).
  • Auch der Alleinerziehenden-Status muss nachgewiesen werden.
  • Es ist davon auszugehen, dass die Angaben des Studierendenwerks genau so (oder sehr ähnlich) auch für andere Kitas, Schulen bzw. deren Träger gelten. Im Zweifel fragen Sie bitte bei Ihrer eigenen Einrichtung nach! 

[Letzte Änderung: 20.04.20]

Falls die Kinderbetreuung für Ihr Kind unter 12 Jahren nicht gesichert ist, kommt unter bestimmten Umständen eine (bezahlte!) Freistellung für Sie in Frage!

Am 07.04.2020 ist das neu geregelt worden: Anbei eine kurze Zusammenfassung der Regeln, die im Rundschreiben des Bundesministerium des Innern vom 07.04.2020 [Link folgt!] aufgezählt sind. Es kommt aber - wie so oft - auf den Einzelfall an. Falls Sie Fragen haben, melden Sie sich gern unter familienbuero@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu. 

1. Neue/alte Regelungen

  • Bisher galt die Regelung, dass wegen fehlender Kinderbetreuung oder notwendiger Pflege eines Angehörigen wegen der Corona-Pandemie bis zu 10 Tage bezahlte Freistellung möglich waren. Diese war bis zum 9.4.20 befristet.
  • Ab dem 10.04.2020 gilt nun bereits eine neue Regelung, wieder befristet (bis 31.12.2020): Es sind nun (weitere!) 20 Tage Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung unter Weiterzahlung von Besoldung oder Entgelt möglich.
  • Wichtige Hinweise zur Nutzung der Freistellung:

    • Haben Sie evt. bis (ggf. einschließlich) 9.4.2020 schon eine Freistellung nach der alten Regelung in Anspruch genommen, so werden diese bereits genutzten Tage auf die neuen max. 20 Tage Freistellung nicht angerechnet!  
    • Zunächst muss geklärt werden, ob mobiles Arbeiten möglich ist und ob zunächst noch positive Arbeitszeitsalden abgebaut werden können (Überstunden, Mehrarbeit, Gleitzeitguthaben), dies hat Vorrang!
    • Letztendlich entscheidet "[d]ie jeweilige Dienststelle [...] nach Maßgabe aller bekannten Tatsachen eigenverantwortlich". (Zitat aus dem Rundschreiben vom 07.04.20, siehe Seite 4 oben)
    • Sonderurlaub bzw. Arbeitsbefreiung müssen nicht am Stück genommen werden, es können einzelne und sogar halbe Tage genommen werden.
    • Bei weniger/mehr als 5 Tagen Arbeitszeit pro Woche verringert/erhöht sich der Anspruch von 20 Tagen entsprechend.
    • Bei Beamt_innen dürfen dem Sonderurlaub keine dienstlichen Gründe entgegenstehen. 

2. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein bei:

a) Freistellung für Kinderbetreuung

  • „Tatsächliche Schließung einer Gemeinschaftseinrichtung, wie Kindertagesstätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative (o.ä.) oder Schule bzw. wird das Betreten untersagt, in Reaktion auf die Ausbreitung von „COVID-19“ soweit eine Schließung nicht ohnehin wegen der Schulferien bzw. innerhalb der geplanten Schließzeiten erfolgen würde;
  • zu betreuende Kinder sind unter 12 Jahre alt oder sind behindert und auf Hilfe angewiesen;
  • eine alternative Betreuung des Kindes bzw. der Kinder kann ansonsten nicht sichergestellt werden.“ (Zitat aus dem Rundschreiben vom 07.04.20 , siehe Seite 3 unten)

b) Freistellung wegen Pflege einer/eines Angehörigen

  • "Tatsächliche Schließung einer voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtung in Reaktion auf die Ausbreitung von „COVID-19“,
  • eine alternative Betreuung des nahen Angehörigen i. S. d. § 7 Abs. 3 des Pflegezeitgesetzes kann ansonsten nicht sichergestellt werden." (Zitat aus dem Rundschreiben vom 07.04.20 , siehe Seite 5 unten)
  •  

3. Weitere Regelungen, falls 20 Tage Freistellung nicht ausreichend sind

Es existieren je nach Situation weitere Härtefallregelungen und andere gesetzliche Rahmenbedingungen, über die weitere Freistellungen für Kinderbetreuung und oder Pflege eines/einer Angehörigen möglich sind. Bei Beratungsbedarf dazu melden Sie sich gern unter familienbuero@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu.

 

___________________

Ab hier die inzwischen teilweise veralteten Details zu den Regelungen bis zum 09.04.2020:

Dazu aus den FAQs der Senatsverwaltung für Finanzen "Arbeits- und dienstrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit dem Coronavirus" (Stand: 25.03.2020)

"Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich wegen der fehlenden Kinderbetreuung meiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann? Beamtinnen und Beamte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, weil Betreuungseinrichtungen oder Schulen geschlossen wurden, können für die Dauer von bis zu zehn Arbeitstagen vom Dienst unter Fortzahlung der Bezüge freigestellt werden. Tarifbeschäftigten kann unter den gleichen Voraussetzungen wie für Beamtinnen und Beamte bis zu zehn Arbeitstage eine Freistellung von der Arbeitsleistung unter Fortzahlung des Entgelts gewährt werden. Für die Dienstkräfte kommt dann eine Freistellung zum Zwecke der Kinderbetreuung infrage, wenn nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Tatsächliche Schließung einer Gemeinschaftseinrichtung, wie Kindertagesstätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative (o. ä.), Schule usw. in Reaktion auf die Ausbreitung von „COVID-19“.
  • Die von der Schließung betroffenen Kinder haben das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet.
  • Eine alternative Betreuung des Kindes oder der Kinder kann ansonsten nicht sichergestellt werden.
  • Dienstliche Gründe stehen dem erlaubten Fernbleiben vom Dienst nicht entgegen.

Zu beachten ist, dass zunächst vorrangig die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens oder Wahrnehmung von Telearbeit, ggf. auch der Inanspruchnahme von Arbeitszeitausgleich, Erholungsurlaub, Abbau von Mehrarbeit von der Dienststelle, der Dienstvorgesetzten/dem Dienstvorgesetzten geprüft werden. Für Schlüsselpersonal, dessen Präsenz im Dienstgebäude erforderlich ist, bestehen Angebote der „Notbetreuung“ (https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv2020/pressemitteilung.906927.php). "

Ergänzung (Stand: 03.04.2020) Lt. Information des Personalrats der ASH gilt zum Procedere bei der Freistellung wegen Kinderbetreuung oder Pflege folgendes:

"Die bis zu 10 Tage Regelung "Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts" (§ 29 Abs. 3 TV-L) im Fall von Homeoffice / Betreuung von Kindern gilt bei einer Beschäftigung einer 5 Tage-Woche. Für Teilzeitbeschäftigte gilt diese Regelung entsprechend ihrer Arbeitstage / Woche (z.B. 3 Tage-Woche = bis zu 6 Tage Freistellung). 

Diesen Antrag können auch Mitarbeiter_innen stellen, die während ihres Homeoffices ihre Angehörige pflegen müssen. Diese Angehörigen müssen jedoch im Hausstand der_s Mitarbeiter_innen leben.

Diese "Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts" kann auch gesplittet werden.

Die Genehmigung der_s direkten Vorgesetzten muss in allen Fällen gegeben sein. Der Antrag muss dann an personalbuero@ash-berlin.eu gestellt werden."

[Letzte Änderung: 08.04., 16:30]

Die Bundesregierung hat das Wissenschaftszeitvertragsgesetz geändert (Pressemitteilung des BMBF vom 08.04.2020). Die Änderungen sollen rückwirkend zum 01.03.2020 in Kraft treten. Aus der Pressemitteilung:

"Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) wird aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation um eine zeitlich begrenzte Übergangsregelung ergänzt: Die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase befindet, wird um die Zeit pandemiebedingter Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs verlängert. Beschäftigungsverhältnisse zur Qualifizierung, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, können zusätzlich um sechs Monate verlängert werden.

 

 

Für den Fall, dass die COVID-19-Pandemie weiter andauern sollte, wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung ermächtigt, mit einer Rechtsverordnung die Höchstbefristungsgrenze abhängig von der Dauer der Krise höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern."

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Beschäftigung mit und für Kinder und Home-Office (nicht nur) mit Kindern

Diese Liste wird demnächst ergänzt! Weitere Tipps zu hilfreichen Ressourcen werden gern entgegen genommen unter familienbuero@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu.

Berliner Familienportal: Corona-Zeit: Kinder zu Hause beschäftigen

Altersgruppe unter 1-jährige Kinder

Weitere Links - Update am 24.04.:

Altersgruppe unter 3-jährige Kinder

Weitere Links - Update am 24.04.:

Altersgruppe 4-6-jährige Kinder / Vorschule

Weitere Links - Update am 24.04.:

 Altersgruppe Grundschulkinder 6 -10 Jahre

Weitere Links - Update am 24.04.:

 Grundschulkinder 10 - 12 Jahre

Weitere Links - Update am 24.04.:

Die folgenden Links verweisen zu Lern- Angebote, die während der Schulschließungen kostenfrei sind:

 

 

Weiter Links - Update am 24.04.:

 

 

 

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Beratung für ASH-Angehörige mit Familienaufgaben

  • Familienbüro: Beratung zur allgemeinen Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium, zu Sozialleistungen für Kinder, Eltern, Pflegebedürftige und Pflegende
  • Die Allgemeine Studienberatung berät Sie zu folgenden Themen der grundständigen Bachelor- und Masterstudiengänge: Studienangebot, Studiengangswahl / Entscheidungsberatung, Bewerbung und Zulassungsbedingungen, Studienorganisation, Soziale Beratung, Studienfinanzierung, Studium und Familie / Job / chronische Erkrankung / Behinderung,
  • außerdem gibt es bei fachspezifischen Fragen die Möglichkeit, die Studiengangkoordinationen der jeweiligen Studiengänge zu kontaktieren

Hinweise auf weitere Beratungsmöglichkeiten schicken Sie bitte gerne an an familienbuero@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

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Information und Vernetzung für Studierende mit Kind(ern)

Informationen zu Beratungs- und Vernetzungsmöglichkeiten für Studierende mit Kind(ern), u.a. in einer Moodlegruppe, finden Sie hier.

Kontakt zum Familienbüro

Kerstin Schulze

Koordinatorin

Familienbüro

Raum 312

Sprechzeiten/Beratung nach Vereinbarung (per Mail)

Ich bin telefonisch weiter unter der dienstl. Nummer erreichbar!

T 030 992 45 - 283
F 030 992 45 - 594

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