Vorstellung der Präsenzstudienform (Inhalt, Umfang, Bewerbungsmodalitäten)

 

Zugangsvoraussetzungen

Alle Bewerber_innen benötigen den Nachweis der allgemeinen Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung.

Für die Bewerbung ist der Nachweis über ein Vorpraktikum von dreimonatiger Dauer bei Vollzeitbeschäftigung (bei Teilzeit entsprechend länger, insgesamt mindestens 462 Stunden) gemäß der tarifüblichen Arbeitszeit in einer pädagogischen Einrichtung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 13 Jahren erforderlich.

Bei Bewerber_innen, die ein Fachabitur an einer Fachschule für Sozialwesen abgeschlossen haben, wird das Praktikum (welches Teil des Fachabiturs ist) als Vorpraktikum anerkannt.

Das Vorpraktikum muss bei der Bewerbung vollständig abgeschlossen sein. Die Bescheinigung der Praxiseinrichtung muss zusammen mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.

Sozialpädagogische oder sozialarbeiterische Berufsausbildungen bzw. Dienste (z.B. FSJ) in sozialpädagogischen Einrichtungen, die Kinder bis max. 13 Jahre betreuen, werden als Vorpraktikum anerkannt.

Ein Au-Pair-Aufenthalt wird als Vorpraktikum NICHT anerkannt!
Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt praxisbezogene Vorbildung.

Bewerbung

Das Bachelorstudium "Erziehung und Bildung in der Kindheit - Präsenzstudienform" startet zum Sommersemester (Beginn: 1. April) und zum Wintersemester (Beginn: 1. Oktober), mit jeweils ca. 40 bis 45 Studienplätzen.

Sie können sich für das Sommersemester ab 1. Dezember bis 15. Januar und für das Wintersemester ab 01. Juni bis 15. Juli über die Homepage der ASH Berlin bewerben.

Die Bewerbung für den B.A. "Erziehung und Bildung in der Kindheit" erfolgt in drei Schritten:

  • Online-Registrierung bei hochschulstart.de
  • Bewerbung über das Portal hisconnect
  • Postalische Zusendung der Bewerbungsunterlagen

Wenn Sie sich für den Studiengang Erziehung und Bildung in der Kindheit zum 1. Fachsemester bewerben möchten, ist zunächst eine Online-Registrierung über das Bewerbungsportal von hochschulstart.de erforderlich. Dort geben Sie Ihre persönlichen Daten ein und erhalten nach der erfolgreichen Registrierung eine Bewerber-Identifikations-Nummer (BID) und eine Bewerbungs-Authentifizierungs-Nummer (BAN).

Sobald ein Zulassungsangebot vorliegt, können Sie dieses annehmen und erhalten dann einen Zulassungsbescheid.

Im Anschluss an die Registrierung über hochschulstart.de verläuft die weitere Bewerbung dezentral, d.h. dass die Bewerbung im zweiten Schritt direkt über das Bewerbungsportal hisconnect erfolgt. Hierzu benötigen Sie die BID und BAN, die Sie bereits bei der Registrierung auf hochschulstart.de erhalten haben.  

Das Bewerbungsportal ist für alle Bewerber_innen verbindlich zu verwenden. Hierbei sowohl für deutsche als auch für ausländische Studienbewerber_innen sowie für Bewerber_innen nach gesetzlichen Sonderquoten.

Bitte lesen Sie vorher die Bewerbungsinformation (Präsenzstudienform).

Im Anschluss an Ihre Onlinebewerbung müssen alle Bewerbungsunterlagen zusammen mit dem von Ihnen unterschriebenen Anmeldeformular form- und fristgerecht an der ASH Berlin postalisch eingegangen sein.

Es gelten folgende Fristen:

  • bis zum 15.01. (Ausschlussfrist) für das Sommersemester
  • bis zum 15.07. (Ausschlussfrist) für das Wintersemester

Der aktuelle Bearbeitungsstatus der Bewerbung an der ASH Berlin kann auf hochschulstart.de eingesehen werden.

Hinweis für Bewerber_innen, die eine Assistenz bei der elektronischen Registrierung benötigen

Für Bewerber_innen, die glaubhaft machen, sich nicht selbstständig auf elektronischem Wege registrieren oder bewerben zu können, besteht die Möglichkeit der Unterstützung durch die Allgemeine Studienberatung und die Immatrikulationsverwaltung der ASH Berlin.

Hinweise zur Bewerbung

Ein Studienplatzwechsel setzt ein Studium im gleichen Studiengang (z.B. Pädagogik der Kindheit, Elementarpädagogik, Vorschulpädagogik o.ä.) sowie das Erfüllen der erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen voraus. Bitte lesen Sie sich die Informationsbroschüre für Studienplatzwechsler gründlich durch, bevor Sie den Zulassungsantrag für Studienplatzbewerber_innen in höhere Fachsemester ausfüllen. Vermerken Sie auf dem Antrag unbedingt die Studienform (Präsenzstudienform).

Zulassungen für Studienplatzwechsler_innen können nur in dem Umfang erteilt werden, wie Studienplätze im entsprechenden Fachsemester frei geworden sind. Ob und wie viele Plätze im jeweiligen Semester frei werden, steht nach den Rückmeldungen der immatrikulierten Studierenden des Studiengangs fest. Die Rückmeldungen erfolgen jeweils bis Mitte Januar für das Sommersemester und bis Mitte Juli für das Wintersemester.

Die Bewerbung als Studienplatzwechsler_in kann nur im Bewerbungszeitraum erfolgen: Für das Sommersemester ab 1. Dezember eines Jahres bis 15. Januar des Folgejahres und für das Wintersemester ab 01. Juni bis zum 15. Juli eines Jahres.

Den Antrag auf Studienplatzwechsel reichen Sie bitte zusammen mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen im Bewerbungszeitraum bei der Immatrikulationsverwaltung ein.

Sie sind Zweitstudienbewerber_in, wenn Sie bereits ein grundständiges (Erst-)Studium an einer deutschen Hochschule oder an einer Hochschule eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgreich abgeschlossen haben. Für Zweitstudienbewerber_innen sind nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 Berliner Hochschulzulassungsverordnung (BerlHZVO) mind. 3 Prozent der Studienplätze vorgesehen.

Hatten Sie das Studium bis zum 30. September 1991 abgeschlossen, dann gelten Sie als Erststudienbewerber_in.

Bitte bewerben Sie sich in den o.g. drei Schritten über hochschulstart.de und hisconnect und lesen Sie vorher das Merkblatt für Zweitstudienbewerber_innen auf der Seite der Immatrikulationsverwaltung.

Gast- und Nebenhörerschaft

Generell kann eine Gast-/Nebenhörerschaft nur in dem Umfang erteilt werden, wie Plätze im entsprechenden Fachsemester frei werden. Regulär immatrikulierte Studierende haben Vorrang. Sollten Seminare bereits voll belegt sein, steht es den Lehrpersonen frei, Gast-/Nebenhörer_innen nicht zum Seminar zuzulassen.

Die Beantragung erfolgt im Rahmen der geltenden Regelungen innerhalb der ersten vier Wochen nach Semesterstart (bis Ende April bzw. bis Ende Oktober eines Jahres) bei der Immatrikulationsverwaltung.

Die Zulassung erfolgt jeweils für ein Semester und soll 7 Semesterwochenstunden (SWS) nicht überschreiten. Es können nur Seminare belegt werden, wenn es freie Plätze gibt und die Lehrenden dem Antrag zustimmen.

 

Nebenhörerschaft: Studierende, die an einer anderen Hochschule immatrikuliert sind, können auf Antrag gem. § 14 der Satzung für Studienangelegenheiten als Nebenhörer_innen geführt werden.

Nebenhörer_innen sind keine Mitglieder der ASH Berlin, d.h. sie erhalten keinen Studierendenausweis und können keine Studien-Visa beantragen. Diesbezüglich fallen keine Verwaltungsgebühren an, vgl. § 14 Abs. 3 Satzung für Studienangelegenheiten. Nebenhörer_innen müssen mit der Anmeldung an der ASH Berlin eine für das jeweilige Semester gültige Immatrikulationsbescheinigung ihrer Herkunftshochschule vorlegen.

Gasthörerschaft: Die Anmeldung zur Gasthörer_innenschaft gem. § 15 der Satzung für Studienangelegenheiten ist gebührenpflichtig. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Anzahl der belegten Lehrveranstaltungen. Gasthörer_innen haben keinen Studierendenstatus.

 

Das Vorlesungsverzeichnis (LSF) steht ab ca. Ende August/Mitte September für das kommende Wintersemester und ab Ende Februar/Mitte März für das kommende Sommersemester zur Verfügung. Dort können die Seminare des Studiengangs innerhalb der Präsenzstudienform semesterweise aufgerufen werden.

Die Lehrperson muss das Einverständnis zur Teilnahme per E-Mail erteilen oder den Antrag persönlich unterschreiben. Die Kontaktdaten der Lehrpersonen sind dem LSF zu entnehmen.

Antragsteller_innen senden den Antrag auf Gast-/Nebenhörerschaft gemeinsam mit der E-Mail-Bestätigungen der Lehrperson als Scan (PDF) bei der Immatrikulationsverwaltung ein und überweisen die Gebühren.

Der Antrag auf Gast-/Nebenhörerschaft (inklusive Infos über Gebühren) sowie der Teilnahmenachweis ist zu finden bei der Immatrikulationsverwaltung.

Besondere Aufnahmevoraussetzungen gelten darüber hinaus für Antragsteller_innen, die aufgrund eines Antrages auf Gleichstellung eines im Ausland erworbenen Bildungsabschlusses (Erzieher_innen, Pädagog_innen) die von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft auferlegten Anpassungsmaßnahmen absolvieren müssen:

Ausländische Bewerber_innen werden zur Anpassungsmaßnahme nur dann zugelassen, wenn sie den Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse erbringen. Es gilt hier als Qualifikationsnachweis das Sprachniveau Level C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Ohne die erforderlichen weiteren Nachweise ist eine Aufnahme als Gasthörerin mit Gleichstellungsantrag bei der Senatsverwaltung nicht möglich.

Kompetenzerwerb im Studium

Zu den Kompetenzen, die Studierende im Laufe ihres Studiums erwerben, zählen:

  • Theoretisches Grundlagenwissen in verschiedenen Fachdisziplinen,
  • Allg. und bildungsbereichsspezifische didaktische Kompetenzen (z.B.: Wie machen wir naturwissenschaftliche Experimente mit Kindern im Vorschulalter),
  • Pädagogische Methoden: Bildungseinrichtung gestalten, Spielaktivitäten ermöglichen und unterstützen, Projekte planen und durchführen, pädagogische Räume gestalten, pädagogische Arbeit dokumentieren, Lern- und Bildungsgeschichten von Kindern dokumentieren
  • Der Bereich der Ästhetische Bildung (Musik, Kunst, Tanz und Theater) und die Wahlseminare (z.B. Erlebnispädagogik, Natur- und Waldpädagogik, Sexualpädagogik) ermöglichen den Studierenden eine individuelle Spezialisierung in Ergänzung zu den Pflicht- und Wahlpflichtangeboten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch.

Zum Seitenanfang

Berufsfeldphasen

In das Studium sind zweimal zehn Berufsfeldtage und zwei projektorientierte Berufsfeldphasen integriert, die eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleisten. Die Berufsfeldtage und Berufsfeldphasen ermöglichen den Studierenden, die unterschiedlichen Rahmenbedingungen für die Berufsausübung in pädagogischen und sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern der Elementarpädagogik, der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bildungs- und Gesundheitswesen kennen zu lernen, zu reflektieren und ein eigenes kindheitspädagogisches professionelles Selbstverständnis zu entwickeln.

Bei der Suche und Organisation unterstützen die Kolleg_innen des Praktikumsverwaltung.

Zum Seitenanfang

Anerkennung und Anrechnung

Anerkennung von hochschulisch erworbenen Kompetenzen

Immatrikulierte Studierende können die Anerkennung von bereits erbrachten Prüfungsleistungen (z.B. durch ein vorangegangenes Studium) innerhalb von zwei Semestern nach Studienbeginn beim Prüfungsamt beantragen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir dies nicht im Vorfeld von allen Bewerber_innen prüfen können.

Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen

Immatrikulierte Studierende können die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen (z.B. durch eine Ausbildung oder Weiterbildung) innerhalb von zwei Semestern nach Studienbeginn beantragen. 

Studierende, die über eine erfolgreich abgeschlossene studienrelevante Berufsausbildung gem. Qualifikationsniveau DQR 6 verfügen (z.B. staatlich anerkannte Erzieher/staatlich anerkannte Erzieherin, staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger/staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin, staatlich anerkannte Heilpädagoge/staatlich anerkannte Heilpädagogin) können einen Antrag auf pauschale Anrechnung gem. § 12 (6) RSPO und § 8 SPO stellen.

Auf diese Weise können pauschal die 1. Berufsfeldphase (mit 15 Credits) und der gesamte Wahlbereich (mit 15 Credits), also insgesamt 30 CP angerechnet werden!

Sprachkurse des ASH Sprachzentrums können ebenfalls pauschal auf eine Wahlveranstaltung des Studiengangs angerechnet werden.

Die Beantragung der Anrechnung erfolgt in der Anrechnungsverwaltung.