Vita

Abschlüsse & Auszeichnungen

  • Promotion Gesundheitswissenschaften/Public Health (Universität Bielefeld)
  • Diplom Soziologie (Freie Universität Berlin)
  • International Graduate School (Universität Stockholm)

Außerdem:

  • Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Alumna des DAAD/Swedish Institute

Preise:

  • 23.09.2015 Disserationspreis 2015 der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention
  • 4.12.2015 AOK-Förderpreis für Dissertationen an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld

Kurzvita

seit 2015 Professur für "Partizipative Ansätze in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften"

2015 Wissenschaftliche Mitarbeit im BMBF-Projekt ElfE "Eltern fragen Eltern: Wege in die Kita"
2014-2015 Vertretung der Professur "Partizipative Ansätze in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften"
2010-2014
Vertretung der Professur „Sozialmedizinische/medizinsoziologische Grundlagen der Sozialen Arbeit“
2009-2010
Wissenschaftliche Mitarbeit bei Gesundheit Berlin Brandenburg (Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit)
2006-2009
Wissenschaftliche Mitarbeit am Deutschen Institut für Urbanistik (DIfU)
2000-2006
Wissenschaftliche Mitarbeit beim Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber + Partner

Zum Seitenanfang

Interessen

  • Gesundheitliche Ungleichheit
  • Sozialraum und Stadtteilentwicklung
  • Gesundheitsförderung in Lebenswelten
  • Partizipative Ansätze und Partizipative Qualitätsentwicklung

Zum Seitenanfang

Funktionen / Mitgliedschaften / Netzwerke

Zum Seitenanfang

Forschung

Interessen und Schwerpunkte

  • Partizipative Forschung und Qualitätsentwicklung
  • Gesundheitliche Ungleichheit
  • Gesundheitsfördernde Stadtteilentwicklung
  • Gesundheitsförderung in Lebenswelten
  • Inklusionsmöglichkeiten in der Wohnumgebung

Aktuelle Forschungsprojekte

Pilotstudie zur Konzeption, Produktion und Evaluation von deutschsprachigen Videos zu partizipativen Methoden der Sozial- und Gesundheitsforschung

Projektlaufzeit: 15.03.2017 bis 31.08.2018

Projektleitung: Prof. Dr. Gesine Bär

Projektmitarbeiter_innen: Silke Geers, Dr. Christine Clar

Kooperationspartner_innen: 

Unser Ziel ist, die Formate „Lernvideo“ sowie „How-To Videos“ zur Vermittlung der partizipativen Methode „Fokusgruppe“ für den deutschen Sprachraum wissenschaftlich zu fundieren. Es werden zwei Videos mit unterschiedlicher Zielsetzung produziert sowie ein bereits vorhandenes englischsprachiges Video für den deutschsprachigen Raum untertitelt. Zusammen mit Nutzer_innen der Videos wird das Projekt abschließend evaluiert.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Forschungsprojekt.

Projeklaufzeit: 01.02.2018 bis 31.01.2021 

Projektleitung: Prof. Dr. Gesine Bär

Projektmitarbeiter_innen: Ina Schäfer, Azize Kasberg

Kooperationspartner_innen:

Beschreibung: ElfE2  wird von der Alice Salomon Hochschule Berlin durchgeführt. Als Kooperationspartner wirken der Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin und das Jugendwerk Aufbau Ost JAO gGmbH mit. Weiterhin sind in der Steuerungsgruppe mitforschende Eltern aus dem ersten Förderzentrum sowie Vertreter_innen der kommunalen Verwaltung, der lokalen Fachkräfte, Elternbeiräte und andere, für das Thema relevante, Akteur_innen beteiligt.

In drei Projektbausteinen werden folgende Ziele verfolgt:

  1. Weiterentwicklung von Strategien und Strukturaufbau für die regelmäßige Partizipation von Eltern an bezirklichen Planungsprozessen
  2. Erarbeitung eines Handlungsleitfadens für die kommunale Verankerung von Elternpartizipation an bezirklichen Planungs- und Entwicklungsprozessen
  3. Etablierung von Dialogformaten, um die Ergebnisse der ElfE-Forschung aus der ersten Förderphase "in die Fläche" zu bringen und zur Weiterentwicklung kommunaler/einrichtungsbezogener Strukturen zu nutzen.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Forschungsprojekt.

Projeklaufzeit: 01.02.2015 - 31.01.2018

Projektleiter/-in: Prof. Dr. Gesine Bär, Prof. Dr. Theda Borde

Projektmitarbeiter/-in: Ina Schäfer

Beschreibung: Im Projekt ElfE wollen wir, die Alice-Salomon-Hochschule und Gesundheit Berlin-Brandenburg, gemeinsam mit den Kommunen Marzahn-Hellersdorf in Berlin und Lauchhammer in Brandenburg die Gestaltungsmöglichkeiten für gelingende Übergänge in die Kindertagesstätte untersuchen und weiterentwickeln. ElfE ist Partner im Forschungsverbund PartKommPlus - Gesunde Kommunen durch integrierte, partizipative Strategien der Gesundheitsförderung. PartKommPlus ist ein Projekt des Netzwerks Partizipative Gesundheitsforschung (PartNet) und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Forschungsprojekt.

Projektlaufzeit: 15.06.2016 - 14.11.2016

Projektleitung: Prof. Dr. Gesine Bär, Prof. Dr. Anja Voss 

Projektmitarbeiter-/innen: Dr. Michael Noweski, Maria Ihm (M.A.), Laura Fricke

In der gesundheitlichen Prävention vollzieht sich derzeit ein Standardisierungsprozess der Maßnahmenqualität durch Setzung neuer Qualitätsstandards. Ziel des Projektes ist die Analyse der Voraussetzungen eines Träger übergreifenden Verständigungsprozesses zu gemeinsamen Standards in der Übergewichtsprävention bei Kindern.
Das Vorhaben basiert auf dem Projekt QuAK (01.06.2015 - 31.01.2016), welches eine Bestandsaufnahme bereits vorhandener Standards erstellte. Das Projekt QuAK konnte einerseits einen Grundkonsens zwischen wissenschaftlichen Publikationen und praxisrelevanten Akteur*innen in der Qualitätssicherung im oben genannten Handlungsfeld identifizieren, andererseits zeigte sich jedoch noch Entwicklungsbedarf vorhandener Kriterienkataloge und eine wenig ausgeprägte Rezeption untereinander.
Das Folgeprojekt PräKiT schließt an diese Ergebnisse an. Ziel ist es, die notwendigen Vorrausetzungen für die gezielte Entwicklung von Qualitätsstandards zu ermitteln. Dabei ist ein vertiefendes Wissen um die Problemlagen, Einstellungen, Bedürfnisse und Handlungspotentiale der Akteurinnen und Akteure entscheidend, da ihre Perspektiven das Feld entscheidend prägen. Im Rahmen des Projekts führt das Team Interviews mit Expert*innen relevanter Kosten- und Maßnahmenträger durch. Das Projekt PräKiT analysiert auf der Basis dieser Interviews die Einstellungen und Handlungsressourcen in den Organisationen und formuliert Empfehlungen zur Gestaltung des Verständigungsprozesses. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, unter welchen Bedingungen eine Vereinheitlichung der Qualitätsstandards unterstützt wird und wie sich dieser Konsensprozess aus der Perspektive der Akteur*innen konkret gestalten könnte.

Projektlaufzeit: 01.06.2015 - 31.01.2016

Projektleitung: Prof. Dr. Gesine Bär, Prof. Dr. Anja Voss 

Projektmitarbeiterinnen:
 Dr. Michael Noweski, Maria Ihm

In der gesundheitlichen Prävention vollzieht sich derzeit ein Standardisierungsprozess der Maßnahmenqualität durch Setzung neuer Qualitätsstandards. Ziel des Projektes ist eine aktuelle Bestandsaufnahme der Qualitätsstandards für Maßnahmen der primarpräventiven Übergewichtsprävention bei Kindern. Die Datenerhebung erfolgt durch eine systematische Literaturrecherche in relevanten Datenbanken und Suchmaschinen (Medline, Springer Link, Thieme Connect, Google Scholar), sowie eine Analyse der relevanten Dokumente aus Wissenschaft und Praxis. Obgleich verschiedene Organisationen und Fachdisziplinen an der Standardisierung der Maßnahmenqualität beteiligt sind, wird erwartet, dass neben unterschiedlichen Konzepten auch inhaltliche Übereinstimmungen bestehen. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme sollen Wege zur Entwicklung gemeinsamer Standards aufzeigen, die im Rahmen eines bundesweiten Konsensprozesses etabliert werden können.

 

 

 

Zum Seitenanfang

Publikationen (Auswahl)

Bär, Gesine (2017): Gesundheitsförderung als sozialraumbezogenes Handlungsfeld. In: Kessl, Fabian; Reutlinger, Christian (Hrsg.): Handbuch Sozialraum. Wiesbaden: Springer Fachmedien, S. 1-18.

Noweski, Michael; Bär, Gesine; Voss, Anja; Ihm, Maria; Fricke, Laura (2017): Qualitätsstandards in der Primärqualifikation - Die Expertenbefragung PräKit. In: Prävention und Gesundheitsförderung. Berlin/Heidelberg: Springer Verlag, doi.org/10.1007/s11553-017-0630-1

Bär, Gesine; Schäfer, Ina (2016): Partizipation strukturell verankern und systematisch entwickeln. Die Adaption eines Stufenmodells der Partizipation als Reflexionsinstrument in der partizipativen Forschung. In: Das Gesundheitswesen 78 (8/9), S. 576.

Bär, Gesine; Noweski, Michael; Ihm, Maria; Voss, Anja (2016): Übergewichtsprävention bei Kindern: Standard setzende Dokumente. In: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung- Gesundheitsschutz. Berlin/Heidelberg: Springer-Verlag, DOI 10.1007/s00103-016-2450-4.

Schäfer, Ina; Bär, Gesine (2016): Qualitätskriterien für die Peer-Forschung. Entwicklung der Planungs-, Struktur- und Prozessqualität in partizipativen Forschungsprozessen am Beispiel des Projekts ElfE: Eltern fragen Eltern. In: Gesundheitswesen 78 (8/9), S. 576.

Fehren, Oliver; Bär, Gesine (2015): Partizipation im Stadtteil: Ausgrenzung oder Teilhabe? In: Impulse für Gesundheitsförderung 88: S. 14-15.

Bär, Gesine (2015): Gesundheitsförderung lokal verorten. Räumliche Dimensionen und zeitliche Verläufe des WHO-Setting-Ansatzes im Quartier. Wiesbaden: Springer VS.

Bär, Gesine (2014): Gesundheitsförderung im Raum. Dimensionen und Verläufe in stadtteilbezogenen Setting-Analysen. Dissertationsschrift. Universität Bielefeld.

Voss, Anja; Bär, Gesine; Baeumer, Friederike (2014): Salutogenese als integrierendes Konzept für die Gesundheits-, Sozial- und Bildungsberufe? Ein Blick auf Lehre und berufeliche Praxis an der Alice Salomon Hochschule Berlin. In: Der Mensch. Zeitschrift für Salutogenese und anthropologische Medizin, 49 (2), S. 49-53.

Bär, Gesine (2013): Wissenschaftliche Begleitung, formative Evaluation und partizipative Forschung - methodische Fußangeln für Wissenschafts-Praxis-Partnerschaften. In: Prävention und Gesundheitsförderung 8 (3), S. 155-162.

Bär, Gesine (2012): Partizipation im Quartier – Gesundheitsförderung mit vielen Adressaten und Dynamiken. In: Rosenbrock, Rolf; Hartung, Susanne (Hrsg.): Handbuch Partizipation und Gesundheit. Bern: Huber, S. 172-181.

Bär, Gesine; Schaefer, Ina; Wright, Michael T. (2012): Umweltgerechtigkeit in der partizipativen Gesundheitsforschung. Partizipative Implementation von Strategien zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit. In: Bolte, Gabriele; Bunge, Christiane; Hornberg, Claudia; Köckler, Heike; Mielck, Andreas (Hrsg.): Umweltgerechtigkeit. Chancengleichheit bei Umwelt und Gesundheit: Konzepte, Datenlage und Handlungsperspektiven. Bern: Huber, S. 295-306.

„Partizipation – von Prinzipien zu Praktiken“: Vortrag im Rahmen des Gesunde Städte-Fachsymposiums „Partizipation und Gesundheitsförderung in der Kommunalpolitik“ des Gesunde Städte-Netzwerkes am 05. September 2018 in Marburg.

„Kommunale Gesundheitsförderung und Prävention. Wirkt schon was?“: Vortrag im Rahmen des zweiten Präventionsforums der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) am 23. Oktober 2017 in Berlin.

„Qualität in der Gesundheitsförderung. Das Ziel ist klar, aber wer ist auf welchem Weg?“: Vortrag auf der 13. Landesgesundheitskonferenz „Gesundheitsförderung ja! Aber wie? Was wir gemeinsam für mehr Qualität, Nachhaltigkeit und Angebotsvielfalt tun wollen“ der Landesgesundheitskonferenz (LGK) am 12. Oktober 2016 in Berlin.

Bär, Gesine; Voss, Anja; Noweski, Michael; Ihm, Maria (2016): Qualitätsstandards der Übergewichtsprävention bei Kindern- Eine Bestandsaufnahme (QuAK). In: Gesundheit BerlinBrandenburg e.V. (Hrsg.): Dokumentation Armut & Gesundheit, Berlin. (online unter:http://www.armut-und-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/Kongress_A_G/A_G_16/A_G_16__Material/Dokumentation/Baer__G._et_al_10.pdf, abgerufen am 28.9.2016).

Kaplan, Petek; Clar, Christine; Bär, Gesine (2015): Instrumente zur Unterstützung von Wissenschafts-Praxis-Partnerschaften im Setting Kommune (IWiPP). Internationale Literaturanalyse und lokale Erhebung. In: Gesundheit Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Dokumentation des 20. Kongress Armut und Gesundheit. Berlin, 1-6. [online verfügbar unter: www.armut-und-gesundheit.de]

Thiel, Sebastian; Bär, Gesine (2015): Peer-Forschung für integrierte kommunale Strategien nutzen. Auswahl von Peer-Forschenden unter Berücksichtigung von sozialer Exklusion und Vulnerabilität. In: Gesundheit Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Dokumentation des 20. Kongress Armut und Gesundheit. Berlin, 1-6. [online verfügbar unter: www.armut-und-gesundheit.de]

Bär, Gesine (2014): Von räumlichen Strukturierungen und Vermittlungsarbeiten. Untersuchungen zur gesundheitsfördernden Stadtteilentwicklung. In: ipp info. Newsletter des IPP Bremen, 2014, 10 (12), S. 13-14.

"Wir brauchen bessere Erklärungsmodelle"in: ARL Nachrichten. Magazin der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. 2014, 44 (4), S.18-21.

Bär, Gesine; Janella, Maren; Kilian, Holger; Möllmann-Bardak, Andrea; Wagner, Cornelia (2014): Wer sagt, was gut ist? Das Konzept der Partizipativen Qualitätsentwicklung für mehr gesundheitliche Chancengleichheit. eNewsletter „Wegweiser Bürgergesellschaft“ 08/2014 vom 25.04.2014.

Bär, G.; Fehren, O. (2014): Sozialraumorientierung, integrierte Stadtteilentwicklung und Gesundheitsförderung: Von Schnittmengen zu Synergien!? Dokumentation des Vortrags beim Kongress „Pakt für Prävention – gemeinsam für ein gesundes Hamburg!“ am 10.09.2014 im Bürgerhaus Wilhelmsburg. Online unter: www.hamburg.de/contentblob/4415210/data/vortrag-baer-fehren-kongress-pfp-2014.pdf (abgerufen am 10.03.2015)

Zum Seitenanfang