Akademischer Senat

Der akademische Senat der ASH Berlin ist zuständig für

  • die Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen
  • den Erlass von Satzungen
  • die Aufstellung von Grundsätzen für Lehre,Studium und Prüfungen
  • die Beschlussfassung über Hochschulentwicklungspläne
  • die Beschlussfassung über die Frauenförderrichtlinien
  • die Stellungnahmen zu den Berufungsvorschlägen
  • Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung
  • Beschlussfassung über den Vorschlag zu Wahl des Rektorats
  • die Stellungnahme zum Entwurf des Haushaltsplans

Der Akademische Senat kann zu seiner Unterstützung und Beratung Kommissionen einsetzen. Die Mitglieder von Kommissionen werden jeweils von den Vertretern/Vertreterinnen ihrer Mitgliedsgruppen im Akademischen Senat benannt.

Aktuelle Zusammensetzung

Hochschullehrer_innen: Marion Mayer (HV), Regina Rätz (HV), Barbara Schäuble (HV), Utan Schirmer (HV), Anja Voss (HV), Christian Widdascheck (HV), Elke Kraus (HV), Lutz Schumacher (HV), Sabine Toppe (SV), Susanne Gerull (SV), Rainer Fretschner (SV), Johannes Verch (SV), Corinna Schmude (SV), Rahel Dreyer (SV), Uwe Bettig (SV), Katja Boguth (SV)

akademische Mitarbeiter_innen: Elène Misbach (HV),  Purnima Vater (HV), Conny Bredereck (SV), Peps Gutsche (SV)

Mitarbeiter_innen aus Technik, Service und Verwaltung: Jana Ennullat (HV), Stefanie Lothert (HV),  Michael Bouzigues (SV), Christina Drachholtz (SV)

Studierende:  Ali Kalanaki (HV), Leon Barth (HV), Laura Pieperjohanns (HV), N.N. (SV), N.N. (SV), N.N. (SV)

Sonstige: Bettina Völter (Rektorin), Olaf Neumann (Prorektor/ständige Vertretung Rektorin), Dagmar Bergs-Winkels (Prorektorin) , Jana Einsporn (Kanzlerin), Hedwig Griesehop (Dekanin FB I), Uwe Bettig (Dekan FB II), Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte, Vertreter_innen Personalrat, Rechtsreferent_in, Beauftragte_r für Studierende mit Behinderung, chronischen Krankheiten und psychischen Beeinträchtigungen, AStA, StuPA

Thomas Viebranz (Protokoll)

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Termine

Die Sitzungen finden jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.

Sitzungstermine Wintersemester 2022/2023

5. Sitzung: Di, 11.10.2022
6. Sitzung: Di, 08.11.2022
7. Sitzung: Di, 13.12.2022
8. Sitzung: Di, 10.01.2023
9. Sitzung: Di, 14.02.2023

Überblick Semester- und Vorlesungszeiten

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Protokolle

Akademischer Senat Beschlussprotokoll

vom 13.01.2015, 10:00 - 13:20

Teilnehmer/innen

Stefan Dietsche (Hauptv.), Hedwig Rosa Griesehop (Hauptv.), Jutta Hartmann (Hauptv.), Ulrike Hemberger (Stellv.), Johanna Kaiser (Hauptv.), Johannes Kniffki (Stellv.), Elke Kraus (Hauptv.), Iris Nentwig-Gesemann (Hauptv.), Heinz Stapf-Finé (Hauptv.), Imke Bremer (Hauptv.), Barbara Hubig (Hauptv.), Sieglinde Machocki (Hauptv.), Birgit Scherzer (Hauptv.), Uwe Bettig (Rektor), Jana Ennullat (Protokoll), Andreas Flegl (Kanzler), Nils Lehmann-Franßen (Prorektor), Verena Meister (FB), Personalrat, Bettina Völter (Prorektorin)

Tagesordnung

1:Genehmigung der Tagesordnung
5:Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 09.12.2014
6:Bericht des Rektorats / Kanzler
7:Anfragen an das Rektorat / Kanzler
8:Berichte der An-Institute Europa-Institut für Soziale Arbeit (EISA) und Berlin Institut für Transnationale und Transkulturelle Sozialarbeit e.V. (ITTS)
9 14:Lehrplanung SoSe 2015 der Studiengänge - Bachelor Soziale Arbeit - BASA Online - Master Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik - Bachelor Gesundheits- und Pflegemanagement - Master Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen - Bachelor Erziehung und Bildung im Kindesalter - Bachelor Physiotherapie / Ergotherapie (dual) - Bachelor Physiotherapie / Ergotherapie (PQS)
10:AS Termine für das SoSe 2015
11:Richtlinie des Rektorats zu Lehrentlastungen
12:Verabschiedung einer Geschäftsordnung des Akademischen Senates !!! BITTE VORLAGE VOM 09.12.2014 BEACHTEN !!!
13:Richtlinien zur Besetzung einer Gastdozentur / Gastprofessur !!! BITTE VORLAGE VOM 09.12.2014 BEACHTEN !!!
14:Auflagebeschluss des Akademischen Senates vom 17. Juni 2014 zu den Ordnungen des weiterbildenden Kooperationsstudiengangs Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession - Master of Social Work (MSW)
15:Neuwahl von Tutorienbeauftragten
16:Nachwahl von Mitgliedern in Kommissionen und Gremien im WiSe 2014 / 2015
17:Verschiedenes
Nicht öffentlich:
2:Genehmigung des nicht öffentlichen Protokolls vom 09.12.2014
3:Forschungssemester für das WiSe 2015/2016 und SoSe2016
4:Stundenweise Reduktion der Lehre im SoSe 2015 und WiSe 2015/2016 zu Forschungszwecken

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung

Der Lehrplanung wird auf den TOP 9 vorgezogen.

Mit dieser Änderung wird die Tagesordnung einstimmig angenommen.

TOP 5: Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 09.12.2014

Das o.g. Protokoll wird mit folgenden inhaltlichen Änderungen mit 10:0:1 Stimmen angenommen.

TOP 6 Bericht des Rektorats/ Kanzlers
„Frau Völter berichtet positiv über den Hochschultag […].
[Einfügung] Frau Miersch weist außerdem darauf hin, dass die von studentischer Seite geäußerte Kritik an der Umgestaltung der Mensa aus ihrer Sicht zu stark war.
Ferner sind die Hochschultage jeweils in der nächsten Ausgabe der alice zu dokumentieren.

TOP 7 Anfragen an das Rektorat/ Kanzler
Frau Meister erkundigt sich zum Entwicklungsstand für ein Verfahren zur [Korrektur] Zuweisung der Beschäftigungsposition im Rahmen der ergänzenden Finanzierung von Drittmittelvorhaben (siehe Haushaltsplan 2015 Beschäftigungspositionen).

Zur Frage der Doppelmitgliedschaft in ASH Gremien erläutert der Kanzler, […] [Einfügung] Somit ist die Doppelmitgliedschaft im AS und Konzil neben einer Mitgliedschaft im Kuratorium zulässig.

Frau Griesehop fragt bez. der noch ausstehenden Rückmeldung zur Beschlusslage zur Ablösung des dualen BA-Studiengangs PT/ET durch den PQS und dem Nachtrag in der Präambel der Zugangs- und Zulassungsordnung.
Eine Rückmeldung dazu steht noch aus.

TOP 6: Bericht des Rektorats / Kanzler

Herr Bettig informiert zur Neuregelung der W-Besoldung in Berlin. Der aktuelle und wohl letzten Stand der Berechnung sieht vor, dass das Grundgehalt für alle W-Besoldeten einheitlich um die Hälfte des "max. Aufstockungsbetrages" von ca. 330 Euro angehoben wird, was bedeutet, dass alle ihre Leistungszulagen behielten. Die zweite Hälfte des "max. Aufstockungsbetrages" würde mit den jeweiligen Leistungsbezügen verrechnet. Er führt weiterhin aus, dass dieses Modell dazu führt, dass alle eine Gehaltsanhebung bekommen. Für alle diejenigen, deren Leistungsbezüge unter 50 % des "max. Aufstockungsbetrages" erfolgt dies durch einen individuellen Aufstockungsbetrag, der zu ihren Leistungsbezügen hinzukommt und sie damit insgesamt auf das angepeilte Mindestgehalt hebt. Diejenigen, deren Leistungsbezüge oberhalb der 50% des "max. Aufstockungsbetrages" liegen, erhalten keinen zusätzlichen individuellen Aufstockungsbetrag.

In der Frage der BAFöG-Mittel berichtet Herr Bettig, dass das Land Berlin durch Bundesmittel entlastet wird. Damit stünde für Berlin vermutlich ein jährlicher Betrag von 66 Mio. Euro bereit, von denen
32 Mio. Euro jährlich als Investitionsmittel in die Hochschulen fließen sollen,
12 Mio. Euro jährlich für investive Zwecke (insbesondere der Schulen) an die Berliner Bezirke verteilt werden und
22 Mio. Euro jährlich in Mehraufwendungen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft (z. B. für Horte) ausgegeben werden sollen.
Mit weiteren zusätzlichen Investitionsmitteln für die Hochschulen sei – möglicherweise – im Rahmen des Investitionsfonds zu rechnen, den das Abgeordnetenhaus aus Steuermehreinnahmen beschlossen habe (unabhängig von den BAFöG-Mitteln).

Frau Machocki regt an, die Rektoren sollten sich dafür einsetzten, dass die Mehraufwendungen der Senbjw (22 Mio. Euro) verstärkt. für den studentischen Wohnungsbau verwendet werden. Herr Bettig antwortet, dass darüber in der LKRP bereits diskutiert wurde und 5000 neue Wohnheimplätze geplant sind.

Herr Flegl berichtet zum aktuellen Stand des Hochschulneubaus. Das Studentenwerk zeige sich doch offen für einen möglichen Mensaneubau im geplanten Hochschulgebäude. Dieser sei aus externen Mitteln zu bestreiten. Der Bau wird so geplant, dass ein nachträglicher Mensaeinbau möglich sei.

Außerdem berichtet er, dass die Anregungen des Hochschultags zur Abschaffung der Einwegbecher im Gespräch mit dem Studentenwerk über eine Preiserhöhung geregelt wird. Diese soll 10 Cent betragen. Die Verwendung von eigenen Tassen wird dann wahrscheinlicher.

Frau Völter berichtet davon, dass das Thema Promotionsförderung in diesem Jahr zu einem Schwerpunkt der Forschungs- und Nachwuchsförderung an der ASH gehört: zum einen muss nach der Pensionierung von Ruth Grossmass über eine Nachfolge der Co-Leitung des Promotionskolloquiums nachgedacht werden und auch im Berliner Chancengleichheitsprogramm sind Umstrukturierungen in Bezug auf die Förderung von Promovierenden an der ASH zu erwarten. Zum anderen steht auch eine Umstrukturierung und Neuaufstellung des internationalen Promotionsprogramms Indosow an.
Frau Völter wurde von der Fachgruppe Promotionsförderung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit angefragt, ob eine gemeinsame Tagung zum Thema Promovieren in der Sozialen Arbeit gewünscht sei und ggf. auch an der ASH ausgerichtet werden könne. Hier stehe aber der Beschluss des Vorstands der DGSA noch aus sowie ein Treffen am 17.1. an der ASH, wo über die mögliche Mitveranstaltung unterschiedlicher Organisationen und Hochschulen, mögliche Kooperationen und ein mögliches Programm erst gesprochen werde. Frau Völter bittet darum, unter dem TOP Verschiedenes den AS fragen zu können, ob es grundsätzliche Bereitschaft zu einer Tagung an der ASH zu diesem Thema und mit den genannten Partner/-innen gibt.

Ferner berichtet Frau Völter auf Bitte der Frauenbeauftragten von der Frauen –VV im Dezember 2014. Sie gibt bekannt, dass die nächste Frauen-VV im November 2015 stattfindet. Auf der Frauen-VV im Dezember wurde auf Wunsch der Anwesenden das Thema der sexuellen Belästigung an der ASH in den Fokus genommen, einige Befunde: - In Seminaren sollte nicht ohne Expertise und Sensibilität sexuelle Gewalt als Fallbeispiel verwendet werden. Lehrende sollten sich darüber bewusst sein, dass Teilnehmende in Seminaren selbst sexuelle Gewalt erfahren haben könnten. - Besonders Studierende des ersten Semesters machen an der ASH Erfahrungen mit sexueller Gewalt resp. Belästigung, - sexuelle Belästigung findet insbesondere auch im Berufsfeld und während Praktika der Studierenden statt, was an der ASH noch nicht hinreichend in den begleitenden Veranstaltungen thematisiert wird. Die Frauenbeauftragten haben sich vorgenommen, weiter an diesem Thema zu arbeiten und sind dazu in Dialog mit der Prorektorin. Eine Reihe von Ideen, wie mit dem Thema weiter umzugehen sein könnte, wurden bereits gesammelt.

Frau Völter berichtet des Weiteren über die Aktivitäten der Hochschulleitung sowie an der ASH in Bezug auf die Demonstrationen gegen die Unterbringung von Geflüchteten und Asylbewerber_innen im Bezirk. Studierende der ASH erfuhren auf den Demonstrationen an Montagen vor Weihnachten Polizeigewalt und wandten sich an die Hochschulleitung. Sie wurden daraufhin im Jour Fixe des Rektorats gehört. Der Rektor hat auf dieser Basis vor Weihnachten für die Hochschulleitung einen Offenen Brief an den Innensenator Henkel unterzeichnet. (Dieser wird im AS verteilt.) Der Rektor hat auch mit der Einsatzleitung der Polizei telefoniert und darum gebeten, die Demonstrant_innen für Asyl und gegen Rassismus besser zu schützen.
Im Rektorat wurde die Idee eines Empowerments für Demonstrant_innen der ASH entwickelt. Nita Prasad hat sich um entsprechende Veranstaltungen gekümmert, die am 14.1. und am 22.1. stattfinden. (Diese werden im AS bekannt gegeben und sind in der ASH plakatiert.). Frau Völter berichtet, dass Frau Pohle sich öffentlich kritisch in Bezug auf Studierende der ASH und deren Positionen gegen die Unterbringungspolitik äußerte und das mangelnde konkrete Engagement der Studierenden beklagte. Frau Völter hat dagegen öffentlich Stellung für die Meinungsfreiheit der Studierenden bezogen und Frau Pohle anschließend einen Brief geschrieben, dem sie die aktuelle alice mit einem Artikel über „grenzen_weg“ beilegte. Frau Pohle bat daraufhin um ein Gespräch, das am kommenden Mittwoch stattfindet. Frau Völter plädiert dafür, mit den Bewohner_innen der Unterkünfte selbst Kontakt aufzunehmen. Die Weihnachtsfeier in der Unterkunft, die Spazierblicke und andere Veranstaltungen im und rund um die Unterkunft waren und sind dazu geeignet. In der Unterkunft findet ein critical monitoring durch die Praktikant_Innen und die Studierenden und Lehrenden vor Ort statt. Ein AK um Barbara Schäuble und Cagri Kahveci plant eine hochschulweite Ringvorlesung im SoSe 2015 mittwochs von 18-20 Uhr zu dem Themenbereich „Rassismus/Migration und Flucht/Neonazismus“. Ziel ist, sich jeweils die Frage zu stellen: „Was können wir tun?“. Am 26.1. findet von 15-18 Uhr ein Treffen zur Auswertung der Lehrerfahrungen in der Unterkunft in diesem Semester und zur Vorbereitung der RV im SoSe statt. Zur Eröffnung der neuen Unterkunft plant der Bezirk ein Fest. Frau Völter bittet die Hochschulangehörigen darum, sich selbst an den genannten Aktivitäten mit zu beteiligen und auch weiter Lehre in der Unterkunft anzubieten. Diese wird durch eine Einführung in den Kontext zu Beginn des Semesters gerahmt.

Terminankündigung:
15.1.15 Diskussionsveranstaltung des AStA "Heime, Lager, Unterbringung" Die Berliner Unterbringungspolitik für Flüchtlinge

22.1.15 Vortrag "Gewaltvorkommnisse im polizeilichen Einsatz - ein Erklärungsversuch aus der kritischen Polizeikulturforschung" mit Prof. Dr. Rafael Behr, Akademie der Polizei Hamburg:

26.1.15 Veranstaltung über die Dresdener Pegida-Mobilisierungen mit Danilo Starosta (Kulturbüro Sachsen). Neben Informationen zu den Marzahner Ereignissen soll es vor allem Zeit zur Diskussion geben.
Zuletzt informiert Frau Völter noch über zwei neue ASH-Transparente, die in Kürze an der Fassade der ASH befestigt werden. Sie lauten:
Menschenrechte – Menschenwürde – Menschlichkeit
Solidarität mit Geflüchteten, Rassismus entschieden entgegentreten

TOP 7: Anfragen an das Rektorat / Kanzler

Frau Kaiser berichtet ebenfalls aus Seminaren von Studierenden die im Zuge von Demonstrationen von Polizeigewalt betroffen waren, u.a. sprach man dort auch über die persönlichen Auswirkungen von strafrechtlicher Verfolgung aufgrund von Widerstand gegen die Staatsgewalt und welche Rolle die Hochschule in diesem Zusammenhang einnehmen könnte. Sie begrüßte die kritische Stellungnahme des Rektorats im offenen Brief sehr und regte an einen anderen Umgang mit den rassistischen Montagsdemonstrationen zu finden.

In einer anschließenden Diskussion wurden mehrere Ideen diskutiert u.a. wurde vorgebracht eine ASH-weite Gegendemonstration zu organisieren an der sich einmalig viele HS-Angehörige beteiligen könnten, anstatt jeden Montag nur auf die neonazistischen Impulse zu reagieren.

TOP 8: Berichte der An-Institute Europa-Institut für Soziale Arbeit (EISA) und Berlin Institut für Transnationale und Transkulturelle Sozialarbeit e.V. (ITTS)

Herr Kniffki berichtet von der Arbeit des ITTS im letzten Jahr, u.a. von einem Projekt zur Partizipativen Forschung „Umwege erhöhen die Ortskenntnis“ auf der Grundlage von Aktionsforschungmethoden aus Lateinamerika und Spanien, von einem Schulpatenschafts-Projekt mit dem Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain sowie vom Sozialwissenschaftlichen Forschungskolloquium in Kooperation mit dem Zentrum für soziale Ungleichheit. Die Ergebnisse sind einsehbar unter:
(http://www.itts-berlin.de/projekte-2/institut-fur-transnationale-ungleichheitsforschung/)

Herr Stapf-Finé berichtet von der Arbeit des EISA, u.a. von der jährlich stattfindenden International Summer School 2014 und der geplanten 2015 unter dem Titel Global Learning and Intercultural Education. Im Februar werden die Ergebnisse des letzten Forschungsprojekts veröffentlicht. Weitere Informationen zu EISA sind zu finden unter:
http://www.socialeurope.de einsehbar.

Herr Bettig dankt beiden für ihre Ausführungen im AS.

TOP 9 14: Lehrplanung SoSe 2015 der Studiengänge - Bachelor Soziale Arbeit - BASA Online - Master Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik - Bachelor Gesundheits- und Pflegemanagement - Master Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen - Bachelor Erziehung und Bildung im Kindesalter - Bachelor Physiotherapie / Ergotherapie (dual) - Bachelor Physiotherapie / Ergotherapie (PQS)

Frau Hemberger stellt als Vorsitzende der Lehrbetriebskommission (LBK) gemeinsam mit Frau Geerhardt vom Lehrbetriebsamt (LBA) den Antrag vor. Sie berichtet, dass die Rückmeldungen zu den Lehrveranstaltungen im SoSe 2015 zum großen Teil fristgerecht eingegangen sind und die Gastdozenturen bekannt waren, was die Arbeit im Lehrbetriebsamt sehr erleichtert hat. Die Lehrplanung liegt den AS-Mitgliedern vor. Ergänzungen werden als Tischvorlage eingereicht.

Folgende Anmerkungen werden zur vorgelegten Lehrplanung geäußert:
- S. 1. Neue Projekte in der Sozialen Arbeit: Im Projekt „Intersektionale Perspektiven auf kritische Soziale Arbeit“ kann Frau Prasad nicht mitwirken, da sie bereits in zwei anderen Projekten vertreten ist.
- S. 3 und 4. Qualitative Forschungsmethoden (U1) und Quantitative Forschungsmethoden (U2) sind sowohl im 3. und 4. Semester nur dreizügig, es wird angeregt dies zu überdenken.
- Im Rahmen der extracurricularen LV sind die ASH-IQ Projekte bez. der Anrechung der Credits noch einmal zu überprüfen und anschließend noch einmal in die LSK und abschließend am 10.2.15 noch einmal in den AS eingebracht werden.

Die Lehrplanung wird ausgenommen der außercurricularen ASH-IQ Projekte mit den o.g. Änderungen einstimmig angenommen.

Das Rektorat dankt der LBK, LSK und dem LBA für ihre umfassende Arbeit.

TOP 10: AS Termine für das SoSe 2015

Die AS Termine werden einstimmig bestätigt.

1.o. Sitzung, Dienstag 14.04.2015
2.o. Sitzung, Dienstag 12.05.2015
3.o. Sitzung, Dienstag 09.06.2015
4.o. Sitzung, Dienstag 23.06.2015
5.o. Sitzung, Dienstag 07.07.2015
6.o. Sitzung, Dienstag 21.07.2015

TOP 11: Richtlinie des Rektorats zu Lehrentlastungen

Die Übersicht zu den Lehrentlastungen liegt noch einmal aktualisiert vor. Herr Bettig erläutert auf Anfrage die Aufschlüsselung der weiteren Ermäßigungen, insbesondere die Gewährung von Entlastungsstunden für Aufgaben in Forschung und Entwicklung, die vom Rektorat, teilweise basierend auf Entscheidungen des vorhergehenden Rektorats, so beschlossen wurden.
Es wird vom Rektorat ergänzt, dass es in diesem Semester auch Lehrentlastung für die Leitung des internationalen Promotionsförderprogramms Indosow sowie für die Evaluation des PQS in im Studiengang PTET gibt.
Frau Völter bittet, ihren Wortbeitrag ins Protokoll aufzunehmen. Sie merkt an, dass bereits Veränderungen der eigenen Person schwer zu realisieren sind. Strukturelle Veränderungen innerhalb einer Organisationskultur sind ungleich schwerer zu erreichen. Kolleg/-innen, die länger im Haus sind, berichteten von einer seit Jahren gelebten Praxis der Intransparenz und teilweise von Begünstigungen an der ASH, was die Lehrentlastungen angeht.
Wenn Veränderung hin zu mehr Transparenz und Vertrauen erzielt werden solle, helfe nur Bewusstheit im Umgang mit den Entlastungsstunden. Dazu gehörte eine Sensibilisierung in Bezug auf die Kosten.

Es wird angefragt das Thema SWS noch ausführlicher zu behandeln.
"Frau Völter erläutert, dass die SWS Lehrentlastung wohl zum kostbarsten Gut in der Hochschule gehören. Den einzelnen Kolleg/-innen, die sich für Funktionen innerhalb der Selbstverwaltung, für Forschung und für Aufgaben der Hochschulentwicklung einsetzen, sei Entlastung oft wichtiger als finanzielle Vergütung, was sehr gut nachvollziehbar sei. Umgekehrt kostet die Entlastung die ASH sowohl Studienplätze für Einkläger/-innen als auch die Lehrstunden der Professor/-innen. Es gehe ihr durchaus um großzügige Entlastung und gleichzeitig um bewusste Entscheidungen, wofür Entlastung gewährt werden solle.

Frau Völter hat sich bei der Personalstelle, Frau Kallms, erkundigt, wie hoch die Realkosten für 1 SWS bei einem W-2-Besoldungsdurchschnitt von 68.000 Euro zu bemessen sind. Die Auskunft lautete: Eine SWS kostet bei einem Besoldungsdurchschnittsgehalt für ein Semester rund 1890 Euro. Im konkret vorliegenden Fall einer Entlastung über 2 Semester à jeweils 8 SWS, sind es jedoch rund 35.200 Euro, die den Wert für diese Entlastung insgesamt ausmachen.

Frau Völter erläutert, dass die ehemalige Rektorin sich die Entlastungsstunden durch die damalige Prorektorin für die Zeit nach ihrer Amtszeit zusätzlich zu den ihr per LVVO zustehenden 9 SWS Entlastung nach der Rektoratszeit hat bewilligen lassen. Erst im November 2014 stieß das jetzige Rektorat bei der Suche nach Grundlagen für die aktuellen Lehrentlastungsstunden auf dieses Bewilligungsschreiben.

Einige AS Mitglieder bringen ihr Befremden angesichts dieses unangemessenem Verhaltens zum Ausdruck. Es wird im Vergleich dazu daran erinnert, dass mehrere Anfragen nach Lehrentlastungen für den Vorsitz der LSK im Umfang einer Semesterwochenstunde (SWS), die mittlerweile genehmigt ist, mehrmals abschlägig beantwortet wurden."

Frau Völter gibt wörtlich zu Protokoll:

„Ich gebe aus Gewissensgründen und aus der Verpflichtung meinen Wählerinnen und Wählern gegenüber zu Protokoll, dass ich aus ethischen, inhaltlichen, rechtlichen sowie aus Gründen der nicht gegebenen Verhältnismäßigkeit nicht einverstanden war und bin, diese Lehrentlastung von 2 x 8 SWS nachträglich zu bewilligen. Der Rektor ist darüber informiert und damit einverstanden, dass ich meinen Dissens zu seiner Entscheidung heute im AS zu Protokoll gebe.“

Im Verlauf der Diskussion wird gefordert die Richtlinie des Rektorats und vor allem Abs. 3 erneut zu diskutieren und ggf. zu ändern.

Es wird weiterhin besprochen, dass die Gewährung von Entlastungsstunden, soweit es die Forschung betrifft, durch die FNK gewährt werden sollten. Auch mittelfristige Entscheidungen sollten in Gremien getroffen werden, da man sich der Ressourcen (Kosten und Arbeitsverdichtung) bewusst sein sollte.

Die Hochschulleitung argumentiert sie brauche einen gewissen Spielraum und flexible Entscheidungswege.

Frau Völter befindet eine differenzierte Diskussion über die Bewilligung von Lehrentlastungsstunden für weiterbildende Master für wichtig, da es darum gehe, auch über die Gesamtkosten, die weiterbildende Master für die ASH bedeuten, Bewusstheit zu erlangen.

Über die Frage der Entwicklung neuer Studiengänge und der ggf. damit verbundenen Gesamtfolgekosten, gelte es, auch den neuen AS zu sensibilisieren.

Im Falle der diskutierten 2 x 8 SWS Lehrentlastung für die ehemalige Rektorin merkt Frau Völter an, dass die Liste zeige, dass i.d.R. bis maximal 4 SWS Lehrentlastung für Besondere Aufgaben in Forschung und Entwicklung und im Falle anderer Beauftragungen gegeben werden, dass diese Bewilligung aber weit darüber hinaus gehe. Voraussetzung für eine Beauftragung müsse sein, dass es sich um Entwicklungs- und Leitungsaufgaben von personen- und studiengangsübergreifenden Interessen handele, diese mit der Hochschulleitung abgesprochen seien, ein Antrag vorliegt, die Ergebnisse dokumentiert und mit der Hochschulleitung besprochen werden. In dem vorliegenden Fall der Beauftragung von 2 x 8 SWS wurde die neue Hochschulleitung nicht informiert.

In Bezug auf die mündliche Stellungnahme des Staatssekretärs zu dem Vorgang erinnert Frau Völter daran, dass auch in einem anderen Fall eine Entscheidung des damaligen Rektorats gegen den Beschluss einer BK sowie gegen den AS, auf die ein einstimmig beschlossener Brief des AS an die Senatsverwaltung mit der Bitte um Revidierung der Rektoratsentscheidung folgte, nicht zu einem Eingreifen des Staatssekretärs oder der Behörde führte. Sie plädiert deshalb dafür, innerhalb der ASH an einer Kultur der Selbstverpflichtung zu arbeiten, bei der Transparenz sowie ein ethisch und rechtlich vertretbares Handeln zur Selbstverständlichkeit werden.

Frau Nentwig-Gesemann bittet ihre Entlastung von 4 SWS für die Aufgabe als Studiengangsleitung zu prüfen und ggf. anzupassen

Die Übersicht zu den Lehrentlastungen wird damit vom AS zur Kenntnis genommen. Die Richtlinie wird noch einmal Gegenstand der nächsten AS Sitzung.

TOP 12: Verabschiedung einer Geschäftsordnung des Akademischen Senates !!! BITTE VORLAGE VOM 09.12.2014 BEACHTEN !!!

Aus Zeitgründen verschoben.

TOP 13: Richtlinien zur Besetzung einer Gastdozentur / Gastprofessur !!! BITTE VORLAGE VOM 09.12.2014 BEACHTEN !!!

Aus Zeitgründen verschoben.

TOP 14: Auflagebeschluss des Akademischen Senates vom 17. Juni 2014 zu den Ordnungen des weiterbildenden Kooperationsstudiengangs Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession - Master of Social Work (MSW)

Aus Zeitgründen verschoben.

TOP 15: Neuwahl von Tutorienbeauftragten

Aus Zeitgründen verschoben.

TOP 16: Nachwahl von Mitgliedern in Kommissionen und Gremien im WiSe 2014 / 2015

Aus Zeitgründen verschoben.

TOP 17: Verschiedenes

Frau Griesehop bringt dankenswerterweise Obst mit.
Die Moderation übernimmt die Hochschulleitung.
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