Akademischer Senat

Der akademische Senat der ASH Berlin ist zuständig für

  • die Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen
  • den Erlass von Satzungen
  • die Aufstellung von Grundsätzen für Lehre,Studium und Prüfungen
  • die Beschlussfassung über Hochschulentwicklungspläne
  • die Beschlussfassung über die Frauenförderrichtlinien
  • die Stellungnahmen zu den Berufungsvorschlägen
  • Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung
  • Beschlussfassung über den Vorschlag zu Wahl des Rektorats
  • die Stellungnahme zum Entwurf des Haushaltsplans

Der Akademische Senat kann zu seiner Unterstützung und Beratung Kommissionen einsetzen. Die Mitglieder von Kommissionen werden jeweils von den Vertretern/Vertreterinnen ihrer Mitgliedsgruppen im Akademischen Senat benannt.

Aktuelle Zusammensetzung

Hochschullehrer_innen: Marion Mayer (HV), Regina Rätz (HV), Barbara Schäuble (HV), Utan Schirmer (HV), Anja Voss (HV), Christian Widdascheck (HV), Elke Kraus (HV), Lutz Schumacher (HV), Sabine Toppe (SV), Susanne Gerull (SV), Rainer Fretschner (SV), Johannes Verch (SV), Corinna Schmude (SV), Rahel Dreyer (SV), Uwe Bettig (SV), Katja Boguth (SV)

akademische Mitarbeiter_innen: Elène Misbach (HV),  Purnima Vater (HV), Conny Bredereck (SV), Peps Gutsche (SV)

Mitarbeiter_innen aus Technik, Service und Verwaltung: Jana Ennullat (HV), Stefanie Lothert (HV),  Michael Bouzigues (SV), Christina Drachholtz (SV)

Studierende:  Ali Kalanaki (HV), Leon Barth (HV), Laura Pieperjohanns (HV), N.N. (SV), N.N. (SV), N.N. (SV)

Sonstige: Bettina Völter (Rektorin), Olaf Neumann (Prorektor/ständige Vertretung Rektorin), Dagmar Bergs-Winkels (Prorektorin) , Jana Einsporn (Kanzlerin), Hedwig Griesehop (Dekanin FB I), Uwe Bettig (Dekan FB II), Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte, Vertreter_innen Personalrat, Rechtsreferent_in, Beauftragte_r für Studierende mit Behinderung, chronischen Krankheiten und psychischen Beeinträchtigungen, AStA, StuPA

Thomas Viebranz (Protokoll)

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Termine

Die Sitzungen finden jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.

Sitzungstermine Wintersemester 2022/2023

5. Sitzung: Di, 11.10.2022
6. Sitzung: Di, 08.11.2022
7. Sitzung: Di, 13.12.2022
8. Sitzung: Di, 10.01.2023
9. Sitzung: Di, 14.02.2023

Überblick Semester- und Vorlesungszeiten

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Protokolle

Akademischer Senat Beschlussprotokoll

vom 08.11.2016, 10:00 - 13:00

Teilnehmer/innen

Susanne Gerull (Hauptv.), Jutta Hartmann (Hauptv.), Ulrike Hemberger (Stellv.), Elke Kraus (Hauptv.), Johannes Verch (Stellv.), Hartmut Wedekind (Hauptv.), Christian Widdascheck (stellv.), Imke Bremer (Hauptv.), Amina El Bajati (Hauptv.), Nicole Pankoke (Stellv.), Rosa Felicitas Wellenbrink (Stellv.), Sieglinde Machocki (Hauptv.), Birgit Scherzer (Stellv.), Katrin Tepper (Personalrat), Andreas Flegl (Kanzler), Nils Lehmann-Franßen (Prorektor), Kerstin Miersch (Personalrat) , Lucia Mirjam Vachek (Referentin), Dagmar Wilde (Protokoll)

Tagesordnung

1:Genehmigung der Tagesordnung
7:Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 25.10.2016
8:Bericht der Hochschulleitung
9:Anfragen an die Hochschulleitung
10 009:Haushalt 2017 (Vorlage vom 25.10.2016 beachten!)
11 014:Ausschreibung der Professur für Gesundheits-/Rehabilitationswissenschaft, insb. angewandte Versorgungsforschung in Physio-/Ergotherapie und Pflege
12 012:Kooperation der ASH, Studiengang BASA-online mit Kiron Open Higher Education gGmbH
13 008:Bericht über den konsekutiven Masterstudiengang Public Health an der BSPH (Vorlage vom 25.10.2016 beachten!)
14:Wahl / Nachwahl von Mitgliedern in Kommissionen
15:Verschiedenes
Nicht öffentlich:
2:Genehmigung des nicht öffentlichen Protokolls vom 25.10.2016
3 010:Anhörungsliste Professur für Theorie und Praxis Sozialer Arbeit Schwerpunkt Jugend- und Schulsozialarbeit, Kennzahl: 03/2016
4 011:Berufungsliste Professur Ethik und Sozialphilosophie in der Sozialen Arbeit, Kennziffer 10/2015
5 013:Berufungsliste Professur Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik, Kennziffer 1/2015
6:Wahl von Berufungskommissionsmitgliedern

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung

Herr Prof. Dr. Nils Lehmann-Franßen eröffnet die Sitzung und fragt nach Änderungen sowie Ergänzungen bei der Tagesordnung.

Die Tagesordnung wird wie folgt geändert:
Es wird der Antrag gestellt, den TOP 11 „Ausschreibung der Professur für Gesundheits-/Rehabilitationswissenschaft, insb. angewandte Versorgungsforschung in Physio-/Ergotherapie und Pflege“ von der Tagesordnung zu nehmen, da der Ausschreibungstext dem Antrag nicht beigefügt wurde.

Der Ausschreibungstext liegt als Tischvorlage dem AS vor. Allerdings benötigen die AS-Mitglieder eine gewisse Zeit, um den Text zu lesen und ggf. Änderungsvorschläge unterbreiten zu können. Für die Antragstellerin ist es nicht nachvollziehbar, dass der unveränderte Ausschreibungstext auf die kommende AS Sitzung im Dezember verschoben werden soll, und somit eine Zeitverzögerung von einem Monat in Kauf genommen wird. Es findet eine Diskussion über den Antrag der Vertagung des TOP 11 statt.

Es wird nach einer Bedarfsplanung für diese Professur nachgefragt, da der vorherige Stelleninhaber nur ausgelastet gewesen sei, weil er im Bereich „Quantitativen Methoden“ gelehrt habe. Daher ist eine Bedarfsplanung erforderlich. Da keine Bedarfsplanung dem AS vorliegt, könne nicht über die Ausschreibung gesprochen werden.

Es folgt eine Abstimmung darüber, den TOP 11 von der Tagesordnung zu nehmen.

Der AS stimmt dem Antrag mit 4 : 2 : 4 zu, so dass der TOP 11 von der Tagesordnung genommen wird.

Der TOP 12 „Kooperation der ASH, Studiengang BASA-Online mit Kiron“ wird von der TO genommen, da die Antragstellerin nicht anwesend ist und demzufolge den Vertrag nicht erläutern kann. Angeregt wird, den 40-seitigen englischsprachigen Vertragstext den AS-Mitgliedern in Deutsch vorzulegen.

Es wird darauf hingewiesen, dass im Hochschulbereich durchaus mit der englischen Sprache gearbeitet wird und es demzufolge als 2. Sprache in Betracht gezogen werden muss.

Da in der Gruppe der studentischen Vertreter_innen eine Stellvertreter_in, Frau Nicole Pankoke, nachgerückt sowie eine neue Frauenbeauftragte im AS ist, erfolgt eine kurze Vorstellungsrunde der AS-Mitglieder.

Der TOP 5 „Berufungsliste Professur Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik, Kennziffer 1/2015“ wird nach TOP 2 „Genehmigung des nicht-öffentlichen Protokolls vom 25.10.2016“ als neuer TOP 3 behandelt, da der Vortragende, Herr Prof. Dr. Günter Thiele in eine Lehrveranstaltung muss.

Die geänderte Tagesordnung wird einstimmig angenommen.

TOP 7: Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 25.10.2016

Das geänderte/überarbeitete Konzept „Antrag zur Umsetzung des vorliegenden Konzepts zur Neugestaltung der Südfassade“ der Studierenden wird den AS-Mitgliedern als Anhang für das Protokoll vom 05.07.2016 verteilt.

Folgende Änderungen werden im Protokoll vom 25.10.2016 vorgenommen:
TOP 7 : Zusammensetzung der Evaluationskommission
Ergänzung im Satz: Sieglinde Machocki stellt im Namen der sonstigen Mitarbeiter_innen den Antrag zur Beteiligung der Mitgliedergruppen der sonstigen Mitarbeiter/-innen in der Evaluationskommission vor.

TOP 9 : Beratung über Haushalt 2017
2. Absatz: „So sollen u. a. insgesamt 7,05 9,86 Beschäftigungspositionen befristet bis zum 31.12.2017 eingerichtet werden“.

Ergänzung der Anfrage von Herrn Verch: Die Frage zur Finanzierungsdarstellung der weiterbildenden Master im Haushalt 2017 wird beantwortet. Die im Haushaltsplan veranschlagten Einnahmen aus Studiengebühren beruhen sowohl auf der Anzahl der aktuell vorhandenen Studierenden als auch auf einer Hochrechnung der Auslastung der jeweiligen Studiengänge anhand der tatsächlichen Entwicklungen in den letzten Semestern. Die Ausgaben sind der Einnahmesituation entsprechend auf ein realistisches Maß angepasst worden, wobei bestimmte Kosten aus den Vorgaben der Vollkostenrechnung (z.B. fiktive Mieten) im Haushaltsplan nicht ausgewiesen werden.

Ergänzung der Funktion im Absatz: Frau Kerstin Miersch (Vertreterin des Personalrates) äußerte im Rahmen dieser Diskussion Zweifel an der durchgehenden Einhaltung des Tarifrechts an der ASH.

TOP 12 : Verschiedenes
Ergänzung: Birgit Scherzer und Sieglinde Machocki bringen bringt zur nächsten Sitzung Obst mit.
Es erfolgt der Hinweis, dass im AS ein Ergebnisprotokoll gewünscht wurde und kein Verlaufsprotokoll. Eine Diskussion über die Protokollierung findet statt. Die Nennung der Namen in den Protokollen wurde vom AS vor geraumer Zeit nicht gewünscht. Ebenfalls diskutiert wird über den Absatz im TOP 9: „Frau Miersch äußerte im Rahmen …[…] weitere Schritte zu prüfen.“.

Das Protokoll wird mit den zuvor genannten Änderungen und mit Ausnahme eines Absatzes im TOP 9 mit 8 : 0 : 2 angenommen. Der Absatz im TOP 9 wird in der 2. Dezember AS-Sitzung in Gegenwart des Rektors aufgerufen, bis dahin wird das Protokoll nicht veröffentlicht.

Es erfolgt nochmals der Hinweis auf die Geschäftsordnung des Akademischen Senats, in der festgehalten wurde, dass von den Sitzungen ein Ergebnisprotokoll anzufertigen ist.

TOP 8: Bericht der Hochschulleitung

Die Hochschulleitung ist über den Stand der Koalitionsverhandlungen informiert und hat mit einigen Vertreter_innen der Parteien in einer Sondersitzung am 3.11.2016 darüber diskutiert. Die 3,5 % Aufwuchs im gesamten Wissenschaftssektor über die nächsten Jahre werden nicht in dem Ausmaß bei der ASH Berlin ankommen. Für die Zukunft hofft man aber, dass deutlich mehr als 3,5% ankommen werden. Die nächsten Hochschulverträge haben einen Vertragszeitraum von 5 Jahren, statt bisher 4 Jahre. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter an Fachhochschulen sollen in den Vertragsverhandlungen berücksichtigt werden. Des Weiteren ist eine Klausel bzgl. des Promotionsrechts für Fachhochschulen vorgesehen. Die Gesamt-LKRP thematisierte diesen Punkt mit den Vertreter_innen der Universitäten; letztere haben in den vergangenen Jahren heftig Widerstand geleistet.

TOP 9: Anfragen an die Hochschulleitung

Die postalisch zugestellten Unterlagen zur AS-Sitzung erreichen nicht alle AS-Mitglieder. Da die Unterlagen zu spät oder gar nicht zugestellt werden, scheint die PIN AG in dieser Hinsicht kein zuverlässiger Partner zu sein. Es wird nachgefragt, ob man das überprüfen könne und angeregt, den Zustellungspartner zu wechseln.

Die Hochschulleitung berichtet, dass es in der Vergangenheit Testsendungen gegeben habe, die ohne Beanstandungen zugestellt wurden. Da diese Testsendungen bereits eine gewisse Zeit zurück liegen, könne man gern einen erneuten Testlauf durchführen.

Es wird nach dem Bericht zur genderrechten Schreibweise/Sprache gefragt.

Frau Gerull hat als Hochschullehrerin in der AG Gendergerechte Schreibweise zur konstituierenden Sitzung eingeladen. Es sind zwar nicht alle Posten besetzt, jedoch sei eine ausreichende Mitgliederzahl vorhanden, um sich konstituieren zu können. Eine entsprechende Terminabfrage wurde versendet. In Kürze wird dann eine Sitzung stattfinden.

Es wird nachgefragt, wann der Bericht über die weiterbildenden Master den AS-Mitgliedern zur Verfügung gestellt wird.

Da es bei der EPK/LSK Anwesenheitsprobleme hinsichtlich der Beschlussfähigkeit gegeben habe, verzögerte sich der Entscheidungsprozess. Der Bericht sei fertig und man hoffe, dass er im Dezember 2016 in den AS eingebracht werden kann.

TOP 10 009: Haushalt 2017 (Vorlage vom 25.10.2016 beachten!)

Es wird auf die Vorlage der letzten AS-Sitzung verwiesen. Darüber hinaus wird eine Anlage zum Haushalt als Ergänzung verteilt. Diese Anlage wird vom Kanzler der Hochschule erläutert. Gemäß § 61 Abs. 1 Satz 1 BerlHG ist der Akademische Senat für eine Stellungnahme zum Entwurf des Haushalts zuständig. Den Umfang der Stellungnahme bestimmen die Mitglieder des AS. Die neue Haushaltskommission hat bereits eine Diskussionsgrundlage erstellt, die der AS übernehmen und/oder ergänzen kann.

Koalitionsverhandlungen: Derzeit befinde man sich im letzten Jahr der derzeit gültigen Hochschulverträge. Es gibt Abzüge in Höhe von 140.000 €, die mit der Nichterreichung von Absolventen in der Regelstudienzeit zusammenhängt. Derzeit erhält die ASH Berlin jedes Jahr 3,5% mehr an Zuwendungen. Entgegen der derzeitigen Gepflogenheit und Programmaussagen wird keine neue Professur im Bereich Soziale Arbeit aus Haushaltsmitteln geschaffen. Die Beschäftigungspositionen wurden aus dem Überschuss aus 2015 geschaffen, d. h. diese Ressourcen sind auf ein Jahr begrenzt. Aufgrund unterschiedlicher Mittelzuweisungen ist es nicht möglich, aus zwei Stellen eine Professur zu schaffen. Die ASH Berlin hat im Rahmen der Pensionslasten ein enormes Problem. D.h. die ASH erhält Landesmittel in Höhe von 14,3 Millionen ohne Drittmittel und dergleichen, davon werden ca. 2 Millionen veranschlagt. Dieser Punkt wird bei der Ausschreibung von Professuren eine wichtige Rolle spielen.
Es erfolgt eine kurze Erläuterung zur Übersicht der Professuren seit 2011, die aus Haushaltsmitteln geschaffen bzw. übergeleitet wurden. Diese Übersicht beinhaltet keine Stellen im Bereich der Pflege und Gesundheit, es handele sich um eine haushaltsmäßige Aufstellung. Die auftretenden Fragen zur Übersicht werden beantwortet.

Die Übersicht der aktuellen Studierenden in der Regelstudienzeit in absoluten Zahlen wird vom Kanzler erläutert, dabei geht er auch auf die prozentuale Verteilung der Studierenden ein. Im Hinblick auf die Versorgungslasten kann keine weitere Professur für das Haushaltsjahr geschaffen werden. Fragen zu dieser Übersicht werden beantwortet.

Zu bedenken sei, dass neue Professuren nicht nur in der Sozialen Arbeit lehren, sondern auch in BASA-Online, in PSP sowie in anderen Studiengängen. Im Bereich der professoralen Lehre ist die Soziale Arbeit gegenüber den anderen Bereichen im Rückstand. Aufgrund der Freistellungen von Professor_innen, die die Leitung Weiterbildungsmaster übernehmen, befindet sich der Studiengang in der Situation, pro Semester eine Professor_in für die Lehre zu verlieren. Die Lehreinheit Soziale Arbeit ist auf die Neueinrichtung der Professuren angewiesen ist.

In der Verantwortung der Pensionszahlen und unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung hat die ASH Berlin einen Ausgabenanstieg um 1,8%, was eine monatliche Belastung von 150.000 € für die Pensionen bedeute.

Die Punkte, die in der letzten AS-Sitzung angesprochen und kritisiert wurden, sind eingearbeitet. Im Bereich der Beschäftigungspositionen wurde der Aufwuchs für die Weiterbildungen dargestellt. In der Vollkostenrechnung ist der Bereich Weiterbildung auf gutem Wege. Es gibt dort noch einen Zuschussbereich. Die Entwicklungen in diesem Bereich werden weiter beobachtet, um den Bedarf entsprechend zu ermitteln.

Bei den Honoraraufträgen im Bereich der „Moodle“ Betreuung gibt es hohe Kosten. Im ComZ gibt es eine Anstellung im Servicebereich, externe Dienstleister wurden als Unterstützung zu Rate gezogen und sollen sukzessive abgebaut werden. Ein weiterer Punkt ist die Einzelanalyse der Positionen des ComZ, die hinsichtlich des Tarifrechtes geprüft werden, um Ansprüche auf Höhergruppierung aufzuschlüsseln.

Es wird erwogen, eine Sondersitzung zur Berechnung des Haushalts durchzuführen, um alle Fragen verständlicher zu beantworten. Im nächsten Schritt wird die Stellungnahme des AS im Kuratorium beraten. Es wird an die Stellungnahme des vergangenen Jahres erinnert und angeregt, die diesjährige Stellungnahme analog der Stellungnahme von 2015 zu schreiben. Beide Vorschläge finden im AS Zustimmung.

Seitens des Personalrates wird folgendes angesprochen:
Die Mittel der Berliner Qualitäts- und Innovationsoffensive wurden in der Haushaltskommission nicht beschlossen. Es ist vorgesehen, Mittel in das Projekt ASH-IQ für die Information und Beratung von Studierenden nach § 11 fließen zu lassen. Aus Sicht des Personalrates gibt es an der ASH Berlin sehr gut funktionierende Beratungsstrukturen zu diesem Thema. Es wird dafür plädiert, keine Doppelstrukturen zu schaffen, sondern die Mittel für den Schwerpunkt Karriereplanung/Karriereförderung einzusetzen, da hier eine Stelle wegfallen soll.

Am 3.11.2016 wurde der Personalrat darüber informiert, dass es eine neue Stelle im Rektorat „Referentin Strategische Ansätze“ gibt, eine solche Stelle jedoch nicht im Haushaltsplan vorgesehen ist. Eine Stellenbeschreibung für diese Stelle liegt ebenfalls nicht vor. Darüber hinaus hätte die Stelle öffentlich ausgeschrieben werden müssen, da es sich um eine neue Stelle handele.

Der Kanzler erläutert, dass für den zuvor angesprochenen Punkt Zusatzmittel zur Verfügung stehen in der Fortsetzung des Masterplanes, die innerhalb des Projektes mit dem Rektorat besprochen wurden. Es handele sich dabei um eine konkrete Abstimmung mit dem Projekt. Eine Verlagerung ist nicht möglich, da einzelne Positionen gegeneinander abgeschottet sind.

Bei der Stelle handele es sich um eine Wiedereingliederungsmaßnahme einer Kollegin. Man ist sehr froh, dass sie wieder an der Hochschule ist. Es wird darauf verwiesen, dass die Stelle nicht aus Mitteln des Haushaltes, sondern aus Mitteln der BSPH finanziert wird.

Der Personalrat erläutert, dass er in Bezug auf diese Stelle nicht beteiligt wurde. Es findet eine Diskussion über die Herkunft der Beschäftigungsposition „Referentin Strategische Ansätze“ statt, da es sich hierbei um eine zusätzliche halbe Stelle für das Rektorat handele, die im Haushalt nicht abgebildet war.

Die Frage zum § 11 bzgl. der Doppelstruktur der Beratung wird geprüft.
In den Maßnahmenentwicklungen sei die Beratung jedoch berücksichtig gewesen. Hier droht eine Doppelfinanzierung, einmal über ASH-IQ und einmal über den Masterplan.

Es wird vorgeschlagen, die diesjährige Stellungnahme von der Haushaltskommission erstellen zu lassen, die auf eine deutliche Formulierung achtet.

Es erfolgt der Hinweis, den Entwurf der Stellungnahme des AS der Haushaltskommission zu übertragen. Frau Prof. Dr. Gerull bietet an, als AS Mitglied und Mitglied im Kuratorium die Stellungnahme im Kuratorium vorzutragen. Die Stellungnahme des AS wird als Tischvorlage für das Kuratorium vorbereitet und zuvor am 6.12.2016 im AS beschlossen.

Herr Prof. Dr. Neumann, als Vorsitzender der Haushaltskommission, und Frau Sieglinde Machocki erklären sich bereit, eine Stellungnahme für das Kuratorium auszuarbeiten und im Umlaufverfahren den AS-Mitgliedern zu zusenden.

Der AS stimmt einstimmig dafür, die Stellungnahme am 6.12.2016 im AS für das Kuratorium zu beschließen und als Tischvorlage vorzubereiten.

TOP 11 014: Ausschreibung der Professur für Gesundheits-/Rehabilitationswissenschaft, insb. angewandte Versorgungsforschung in Physio-/Ergotherapie und Pflege

Dieser TOP wird vertagt auf die kommende AS-Sitzung am 6.12.2016.

TOP 12 012: Kooperation der ASH, Studiengang BASA-online mit Kiron Open Higher Education gGmbH

Dieser TOP wird vertagt auf die kommende AS-Sitzung am 6.12.2016.

TOP 13 008: Bericht über den konsekutiven Masterstudiengang Public Health an der BSPH (Vorlage vom 25.10.2016 beachten!)

Zwei Professuren wurden ausgeschrieben, wo die Anhörungen stattgefunden haben und derzeit die Berufungsliste erstellt wird.

Herr Kuck gibt einen kurzen Überblick über den konsekutiven Masterstudiengang Public Health, der zum Wintersemester 2016/2017 die Arbeit aufgenommen hat. Es gab 112 Bewerbungen von denen 64 Studierende, darunter 12 Studierende der ASH, nun an der BSPH studieren.

Den von der ASH Berlin zu leistenden Teil der Lehre wird von Frau Prof. Dr. Bär sowie von Herrn Prof. Dr. Braun-Thürmann durchgeführt.
Es gibt einen Aufbaukurs „Statistik“ für die Studierenden. Das Forschungskonzept der ASH Berlin bzgl. der BSPH wurde verabschiedet und bewilligt. Es gibt eine Beschränkung der Professuren auf 9 SWS. Ein Bescheid der Senatsverwaltung über zwei zusätzliche befristete E13 Stellen zur Aufstockung des Forschungsreferates und für die BSPH liegt vor.

Die Fragen der AS-Mitglieder werden von Herrn Kuck beantwortet.
Es wird nach der Finanzierung der BSPH Projekte gefragt. Die Bescheide wurden bis Ende 2017 ausgestellt. Ab 2018 gelten die neu ausgehandelten Hochschulverträge.

Es wird nachgefragt, ob der Aufbaukurs „Statistik“ jedes Semester angeboten wird. Derzeit steht es noch nicht fest, ob er turnusmäßig stattfinden kann. Der Bedarf wird geprüft.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, was dieser Kurs der ASH Berlin bringt und auch kostet.

Herr Kuck, der über die BSPH finanziert wird, bietet diesen Aufbaukurs an. Eine Beteiligung der ASH Berlin ist derzeit nicht vorgesehen. Gegenwärtig ist die BSPH bis 2017 ausfinanziert. Es besteht ein Interesse daran, den Kurs zu verstetigen, allerdings ist es abhängig von den Studienplänen und der Anzahl der Interessent_innen.

TOP 14: Wahl / Nachwahl von Mitgliedern in Kommissionen

Die Amtsperiode von Frau Dr. Ines-Petra Scheibe, Vertreterin einer Organisation, die die Interessen von Frauen vertritt, ist abgelaufen. Der Rektor schlägt sie für eine weitere Amtsperiode vor.

Der AS stimmt einstimmig einer weiteren Amtsperiode zu.

Bei den Lehrbeauftragten fehlt ein Hauptvertreter_in im Kuratorium.
Die Hauptvertretung übernimmt nach Mitteilung der Vertreter_innen Herr Constantin Pirjol.

Die Studierenden haben derzeit keine Interessierte. Die studentischen Vertreter_innen bitten die Professor_innen und Lehrbeauftragten die Studierenden in ihren Seminaren anzufragen.

Herr Prof. Dr. Günter Thiele tritt aus der LSK zurück. Herr Prof. Dr. Lutz Schumacher wird Hauptvertreter in der LSK.

Die Hochschullehrer_innen sind mit der Wahl einverstanden.

TOP 15: Verschiedenes

Frau Kerstin Miersch bringt zur nächsten Sitzung Obst/Plätzen mit.

Die Moderation der nächsten AS-Sitzung übernimmt die Hochschulleitung.
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