Akademischer Senat

Der akademische Senat der ASH Berlin ist zuständig für

  • die Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen
  • den Erlass von Satzungen
  • die Aufstellung von Grundsätzen für Lehre,Studium und Prüfungen
  • die Beschlussfassung über Hochschulentwicklungspläne
  • die Beschlussfassung über die Frauenförderrichtlinien
  • die Stellungnahmen zu den Berufungsvorschlägen
  • Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung
  • Beschlussfassung über den Vorschlag zu Wahl des Rektorats
  • die Stellungnahme zum Entwurf des Haushaltsplans

Der Akademische Senat kann zu seiner Unterstützung und Beratung Kommissionen einsetzen. Die Mitglieder von Kommissionen werden jeweils von den Vertretern/Vertreterinnen ihrer Mitgliedsgruppen im Akademischen Senat benannt.

Aktuelle Zusammensetzung

Hochschullehrer_innen: Marion Mayer (HV), Regina Rätz (HV), Barbara Schäuble (HV), Utan Schirmer (HV), Anja Voss (HV), Christian Widdascheck (HV), Elke Kraus (HV), Lutz Schumacher (HV), Sabine Toppe (SV), Susanne Gerull (SV), Rainer Fretschner (SV), Johannes Verch (SV), Corinna Schmude (SV), Rahel Dreyer (SV), Uwe Bettig (SV), Katja Boguth (SV)

akademische Mitarbeiter_innen: Elène Misbach (HV),  Purnima Vater (HV), Conny Bredereck (SV), Peps Gutsche (SV)

Mitarbeiter_innen aus Technik, Service und Verwaltung: Jana Ennullat (HV), Stefanie Lothert (HV),  Michael Bouzigues (SV), Christina Drachholtz (SV)

Studierende:  Ali Kalanaki (HV), Leon Barth (HV), Laura Pieperjohanns (HV), N.N. (SV), N.N. (SV), N.N. (SV)

Sonstige: Bettina Völter (Rektorin), Olaf Neumann (Prorektor/ständige Vertretung Rektorin), Dagmar Bergs-Winkels (Prorektorin) , Jana Einsporn (Kanzlerin), Hedwig Griesehop (Dekanin FB I), Uwe Bettig (Dekan FB II), Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte, Vertreter_innen Personalrat, Rechtsreferent_in, Beauftragte_r für Studierende mit Behinderung, chronischen Krankheiten und psychischen Beeinträchtigungen, AStA, StuPA

Thomas Viebranz (Protokoll)

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Termine

Die Sitzungen finden jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.

Sitzungstermine Wintersemester 2022/2023

5. Sitzung: Di, 11.10.2022
6. Sitzung: Di, 08.11.2022
7. Sitzung: Di, 13.12.2022
8. Sitzung: Di, 10.01.2023
9. Sitzung: Di, 14.02.2023

Überblick Semester- und Vorlesungszeiten

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Protokolle

Akademischer Senat Beschlussprotokoll

vom 07.11.2017, 10:00 - 13:00

Teilnehmer/innen

Susanne Gerull (Hauptv.), Jutta Hartmann (Hauptv.), Ulrike Hemberger (Hauptv.), Peter Hensen (Hauptv.), Esther Lehnert (Hauptv.), Lutz Schumacher (Hauptv.), Anja Voss (Stellv.), Imke Bremer (Hauptv.), Nadja Damm (Hauptv.), Inka Seidel (Stellv.), Rosa Felicitas Wellenbrink (Hauptv.), Michael Bouzigues (Hauptv.), Berthe Khayat (Stellv.), Birgit Scherzer (Hauptv.), Debora Antmann (Frauenbeauftragte), Andreas Flegl (Kanzler), Elke Kraus , Nils Lehmann-Franßen (Prorektor), Lucia Mirjam Maack (Referentin), Iris Nentwig-Gesemann (Studiengangsleitung), Katrin Tepper (Personalrat), Dagmar Wilde (Protokoll)

Tagesordnung

1:Genehmigung der Tagesordnung
7:Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 24.10.2017
8:Bericht der Hochschulleitung
9:Anfragen an die Hochschulleitung
10:Verabschiedung Ausschreibungstext
11:Entwurf des Haushaltsplanes 2018
12 010:Personalsituation/Arbeitssituation im Computerzentrum (ComZ)
13 004:Anerkennung vom Institut (IFMBK-Berlin e. V.) als An-Institut der ASH Berlin auf Grund des Berichtes der Institutsleitung (Bitte Vorlage vom 24.10.2017 beachten)
14:Besetzung der Gemeinsamen Kommission für den konsekutiven Masterstudiengang Public Health im Rahmen der BSPH (Bitte Vorlage vom 24.10.2017 beachten)
15 009:Zusammensetzung der Auswahlkommission des weiterbildenden Masterstudiengang „Kinderschutz – Dialogische Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz“
16:Wahl/Nachwahl von Mitgliedern in Kommissionen
17:Verschiedenes
Nicht öffentlich:
2:Genehmigung des nicht öffentlichen Protokolls vom 24.10.2017
3:Liste der nicht berücksichtigten Vorschläge für die Gestaltung der Südfassade
4:Berufungsliste für die Professur für Gesundheits-/Rehabilitationswissenschaft, mit Schwerpunkt anwendungsorientierte Versorgungsforschung (BK 06/2017)
5:Anhörungsliste für die Professur für Pädagogik der Kindheit (BK 16/2017)
6:Wahl von Berufungskommissionsmitgliedern

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung

Herr Prof. Dr. Nils Lehmann-Franßen begrüßt alle anwesenden Mitglieder des Akademischen Senats und fragt nach Änderungswünschen bzgl. der Tagesordnung.

Änderung: TOP 4 „Berufungsliste für die Professur für Gesundheits-/Rehabilitationswissenschaft, mit Schwerpunkt anwendungsorientierte Versorgungsforschung (BK 06/2017)“ im nicht-öffentlichen Teil wird von der Tagesordnung gestrichen.

Die geänderte Tagesordnung wird einstimmig genehmigt.

TOP 7: Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 24.10.2017

Änderung in TOP 5 : Bericht der Hochschulleitung
Absatz Südfassade; 3. Satz:
Verschiedene akademische Mitarbeiter_innen und Lehrende haben in den Lehrveranstaltungen die Erfahrungen gemacht, dass die Studierenden relativ weit wenig von der Debatte wissen, daher sind umfangreiche Diskussionen in den Lehrveranstaltungen wichtig. Es ist wünschenswert, dass jede_r an der Hochschule zum Thema Auskunft geben kann. Ein Besuch bei Herrn Gomringer ist geplant. Derzeit warte man noch auf eine Terminbestätigung. Teilnehmende werden Frau Hartmann, zwei Studierende, Frau Völter und Frau Lehnert Schäuble sein.

Absatz IFAF: Das IFAF hat einen parlamentarischen Lunch veranstaltet und den Parlamentarier_innen die Arbeit des IFAF vorgestellt.

Änderung in TOP 6 : „Anfragen an die Hochschulleitung“
Ergänzung bei der Antwort zur Frage, ob das Papier von Herrn Wünscher verteilt werden kann: Es wird daher nicht den Gremienmitgliedern zur Verfügung gestellt.
Anlässlich einer aktuellen Beantragung von Drittmitteln beim BMBF wird folgende Frage gestellt: Wie wird die beantragte Gegenfinanzierung von Lehrermäßigung für Hochschullehrer_innen gegengerechnet mit der prozentual veranschlagten Arbeitszeit in einem Forschungsprojekt im Verhältnis zur Arbeitszeit eines_r wissenschaftlichen Mitarbeiters_in, dies angesichts der Ausgangssituation, dass Hochschullehrer_innen 18 SWS lehren, daneben aber qua Arbeitsauftrag auch noch in der Selbstverwaltung und in der Forschung aktiv sein müssen. Die 18 SWS Lehre können also nicht allein als Vollzeitäquivalent zum Ausgang für die Berechnung genommen werden: Es wird die Anfrage zum Thema „Berechnung von Hochschullehrenden-Arbeitszeit, konkret zur Umrechnung von SWS in Wochenarbeitsstunden im Rahmen der Beantragung von Drittmittelprojekten gestellt: Wie setzt sich die Hochschulleitung gegen die problematische Umrechnungspraxis ein, bei der 18 SWS als Gesamtarbeitszeit und damit 100% (= 40 pro Woche) gesetzt wird unbesehen der Tatsache, dass 18 SWS lediglich 100% der professoralen Lehrkapazität, nicht jedoch der professoralen Arbeitskapazität darstellt. Frau Hartmann erläutert folgenden Hintergrund: Zum Aufgabengebiet von Professor_innen an Fachhochschulen zählt zwar keine Forschungstätigkeit – daher werden Professor_innen für diese zusätzlich von der Lehre freigestellt – jedoch sehr wohl Selbstverwaltungstätigkeiten wie Akademischer Senat, Berufungskommissionen, Modulverantwortung, Vertretung der ASH in Gremien außerhalb der ASH wie der Tiburtiuskommission, Kooperationen mit Praxiseinrichtungen – alles Beispiele, für die es keine Freistellung von der Lehre gibt.

Änderung in TOP 7: Entwurf des Haushaltsplans 2018
3. Absatz: Ziel für die nächsten Jahre soll die Umwandlung befristeter in dauerhafte Stellen sein. Beschäftigungspositionen sind aufgeführt. In 2017 gab es über knapp 10 BePos, durch Entfristungen und Umwandlungen konnten die BePos auf 7,3 reduziert werden. Im Bereich der Professuren wird es in 2018 - bedingt durch eine Pensionierung – eine Umwandlung von C3 auf W2-Professuren geben.

5. Absatz: Die Herausforderung ist die mittel- bis langfristige Personalplanung zu integrieren. Man habe sich Gedanken über die Fortführung / Zuweisung von Stellen über bis 2022 hinaus gemacht.

Stellungnahme der Haushaltskommission (2. Absatz)
Der Teil der Veranstaltungsorganisation wurde zu hoch eingruppiert, dies wurde unter Erhöhung des Stellenanteils geändert, allerdings zu Lasten des Stellenanteils, daher ist die Position der Veranstaltungsorganisation noch diskutabel.

Das Protokoll wird mit den zuvor genannten Änderungen mit 9 : 0 : 3 genehmigt.

TOP 8: Bericht der Hochschulleitung

Rektoratswahlen: Am Freitag, den 10.11.2017 um 12:00 Uhr läuft die Frist für die Wahlvorschläge zu den Rektoratswahlen ab. Eine Erinnerung über den Ablauf der Frist wurde an die Hochschullehrenden versandt. Auskunft über das laufende Bewerbungsverfahren erfolgt nicht.

Podiumsdiskussion: Am 07.11.2017 ab 18:00 Uhr findet unter vorheriger Anmeldung die Podiumsdiskussion zum Thema: Die Kunst und die Macht der Worte im Audimax statt. Bedingt durch die große Anzahl von Anmeldungen gibt es eine Übertragung in das Minimax.

TOP 9: Anfragen an die Hochschulleitung

Frage: Die Anzahl der Professor_innen an der Hochschule ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Hochschullehrenden haben die Möglichkeit, nach 7 Semestern einen Antrag auf Forschungssemester zu stellen, die jedoch nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen. Welche Berechnungsgrundlage liegt dem zugrunde? Denkt die Hochschulleitung darüber nach, die Anzahl zu erhöhen?

Antwort: Berechnungsgrundlage ist das zur Verfügung stehende Haushaltsvolumen. Die ASH hat sich vor langer Zeit für die Vollkompensation entschieden. Dafür wird ein weiteres Forschungssemester zur Verfügung gestellt.


Frage: Gibt es eine Aufteilung im Rektorat bzgl. der Auseinandersetzung im Hinblick der Anwürfe der Fassadengestaltung? Wie wird die Prorektorin entlastet? Die ASH Berlin ist derzeit im Fokus, daher wird angeregt, die Vertreter_innen der Hochschulkommunikation einzuladen, um die Situation auszuwerten.

Antwort: Auch die Hochschulkommunikation ist permanent in Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung im Einsatz. Derzeit muss sichergestellt werden, dass die normalen Aufgaben der Hochschule weiterhin bearbeitet werden. Bis zum Ende des Semesters ist die Aufgabe/das Programm der Hochschulleitung anderweitig klar definiert. Der Vorschlag wird aber aufgegriffen und weitergegeben. Hinsichtlich der Entlastung von Bettina Völter sieht es derzeit so aus, dass die Aufgaben, bedingt durch den Ausfall des Rektors, neu strukturiert wurden. Seitens der Hochschulleitung werden neben Frau Völter Herr Flegl und Herr Lehmann-Franßen an der Podiumsdiskussion teilnehmen.

Es hat eine sehr gute Begegnung mit Herrn Gomringer gegeben. Zwei der Studierenden, die den ursprünglichen Brief verfasst haben, waren bei der Begegnung dabei gewesen. Im Dialog war man sich einig, weiterhin in einem engen Austausch bleiben zu wollen. Die mediale Darstellung ist eine sehr verkürzte und verzerrte Darstellung der Ereignisse.


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Frage: Ist der Hochschulleitung folgender Sachverhalt bekannt? In der letzten Woche war Abgabefrist für die Bachelor-Arbeiten war. Mehrere Studierende konnten ihre Arbeiten nicht persönlich im Prüfungsamt abgeben, da dies nicht besetzt war. Zudem erhielten sie keinen Eingangstempel. Mindestens ein Antrag auf Verlängerung wegen Krankheit wurde seitens des Prüfungsamtes nicht beschieden. Offensichtlich waren die für den BA Soziale Arbeit zuständigen Kolleg_innen des Prüfungsamtes nicht anwesend.

Antwort: Der Hochschulleitung und dem Prüfungsausschuss ist dieser Vorfall nicht bekannt. Im Prüfungsamt deuten sich (leichte) Umstrukturieren an. Herr Lehmann-Franßen wird die Problematik prüfen.


Frage: Kann die Hochschulleitung perspektivisch eingreifen, dass die Mensa erst nach 15:00 Uhr schließt? Gibt es die Möglichkeit auf das Studierendenwerk hinzuwirken?

Antwort: Die Hochschulleitung nimmt das zur Kenntnis. Kann dazu aber jedoch keine Auskunft geben.


Frage: Es wird mit Ende der Amtszeit ein Personalentwicklungskonzept geben, welches dem AS und der EPK vorgelegt wird. Da es sicher auch um Personalausgaben und haushaltsrelevante Sachen handelt wird dies auch der Haushaltskommission vorgelegt?

Antwort: Die Weiterleitung an die Haushaltskommission ist nicht vorgesehen, die notwendigen Informationen werden durch den Kanzler an die Kommission weiter gegeben.

TOP 10: Verabschiedung Ausschreibungstext

Frau Prof. Nentwig Gesemann stellt den Ausschreibungstext als Studiengangsleiterin vor. Es handelt sich dabei um eine erneute Ausschreibung. Nachdem im ersten Berufungsverfahren beide Listenplatzierte den Ruf nicht angenommen haben, ist eine erneute Ausschreibung der Professur (Nachfolge Prof. Dr. Wedekind) erforderlich. Die EPK hat den vorliegenden Ausschreibungstext genehmigt.

Übergangsweise wird hier Herr Prof. Dr. Wedekind mit der Hälfte der regelmäßigen Lehrverpflichtung für ein Semester weiterbeschäftigt.
Der Ausschreibungstext wird wie folgt geändert:

Bei Voraussetzungen, letzter Spiegelstrich: Bereitschaft zur wissenschaftlichen Begleitung des Kinder- und Jugendforscherzentrums HELLEUM (mit der Möglichkeit einer Anrechnung auf das Lehrdeputant).
Frauen und Angehörige ethnischer Minderheiten und Bewerber_innen mit Migrationsgeschichte werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben, da die Hochschule deren Anteil bei den Professuren erhöhen möchte.

Die Ausschreibung wird mit den zuvor genannten Änderungen einstimmig angenommen.

TOP 11: Entwurf des Haushaltsplanes 2018

Anknüpfend an die Beratungen zum Haushalt in der letzten AS Sitzung wurden Prüfungsbitten des AS aufgenommen und in der Hochschulleitung beraten. Herr Flegl führt hierzu folgendes aus:

Die Vorwürfe hinsichtlich der Stagnation innerhalb des Verwaltungsbereichs werden zurückgewiesen. Der Anteil der unbefristeten Stellen innerhalb des Verwaltungsbereichs wurde in den letzten Jahren verstärkt. 2018 wird die ASH knapp 75 % unbefristet Verwaltungskräfte mit den entsprechenden Stellenanteilen haben. Dies entspricht einer Steigerung von 40 % seit 2010 und somit in etwa der Steigerung der Studierendenzahl. Die Kritik bzgl. des Verwaltungsbereichs kann somit entkräftet werden.

Bei den Hochschullehrer_innen ist die Stellenentwicklung dagegen nicht so günstig. Im Jahr 2010 waren es 55 Stellen und 2018 werden es dann 65 Stellen sein, so dass hier lediglich eine Steigerung von knapp über 18 % erfolgt. Unter Berücksichtigung der Steigerung der Studierenden von knapp 45 %, der Steigerung im Verwaltungsbereich mit knapp 40 % und bei den Hochschullehrer_innen um 18 % sollte vernünftig über den Haushalt nachgedacht werden.

Zeitprofessuren zur zwischenzeitlichen Deckung hauptamtlichen Lehrbedarfs müssen daher in entsprechenden Gremien diskutiert werden.
Dem Vorschlag des Personalrats, die geplante Stelle „Veranstaltungsmanagement“ in das Immatrikulationsamt zu verlagern, wird vom Rektorat nicht gefolgt. Aufgrund der Vielzahl der an der ASH zu betreuenden Veranstaltungen wird die Notwendigkeit einer dauerhaften Lösung gesehen. Ziel ist es u.a. auch, hier Hochschullehrer_innen entlasten.

Im Immatrikulationsamt verbleibt es daher bei einer befristeten Stelle, wobei gleichzeitig eine Entfristung eines bestehenden Arbeitsvertrages in diesem Bereich in 2018 geplant ist.

Für die mediendidaktische Unterstützung der Lehre ist ein strategisches Konzept vorhanden. Der Bereich muss gestärkt und präsent gehalten werden. Zum 01.09.2018 wird daher eine 0,75 Stelle der Entgeltgruppe 13 eingerichtet, deren konkrete inhaltliche Ausgestaltung ist aber noch offen ist. Für diese Stelle wird eine klare inhaltliche Abgrenzung zum Bereich ASH IQ vorgenommen, um die befürchteten Parallelstrukturen auszuschließen. Der AS wird diesbezüglich zu gegebener Zeit informiert.
Für das ComZ werden im Haushalt 2018 aktuell 1,75 zusätzliche Stellen vorgesehen. Zur Finanzierung werden neben den Einsparungen aus der verzögerten Besetzung der Stelle für Mediendidaktik auch Gelder aus dem Sachmittelbereich für die dann nicht mehr notwendige externe „Moodle“-Betreuung herangezogen. In diesem Zusammenhang wurde auch darüber informiert, dass für das ComZ noch Stellenbewertungsverfahren laufen, die nach einem letzten Klärungsgespräch mit dem beauftragten Dienstleistungsunternehmen zum Abschluss gebracht werden sollen. Auch ist beabsichtigt, für diesen Bereich eine externe Organisationsuntersuchung zu beauftragen.

Der Personalrat sieht sehr wohl den Aufwuchs innerhalb der Stellen im Verwaltungsbereich und würdigt die Arbeit des Rektorates ausdrücklich. Ein ausgewogenes Verhältnis innerhalb der Verwaltung zwischen Personal mitwissenschaftlichem Hintergrund und Kräften im administrativen Bereich sieht der Personalrat für erforderlich/notwendig an.

Der AS nimmt die Vorlage für das Kuratorium zum Haushalt wohlwollend mit 8 : 0 : 3 zur Kenntnis.

TOP 12 010: Personalsituation/Arbeitssituation im Computerzentrum (ComZ)

Herr Gorling stellt als Leiter des ComZ den Bericht zur Personalsituation vor. Er berichtet, dass es derzeit 8,7 unbefristete Stellen gibt, bis Ende 2017 sollen zusätzlich 0,75 befristete Stellenanteile sowie bis 2020 0,25 befristete Stellenanteile geben. Darüber hinaus berichtet er, dass eine Stelle im nächsten Jahr im ComZ ausläuft und nicht verlängert wird.

Im IT-Bereich ist jedoch ein größerer Bedarf. Daher war geplant, die Tutor_innen-Stellen aufzulösen und in eine feste Stelle umzuwandeln.
Herr Flegl antwortet: Die gestrichenen Tutor_innen Stellen sind nicht eingespart, da diese im Haushalt enthalten sind. Es entsteht eine Belastung für den Gesamthaushalt. Stellen wurden daher an anderer Stelle verplant.

Fragen zum Antrag werden beantwortet. Das ComZ befindet sich in einer Situation, keine neuen Aufgaben übernehmen zu können; bevorstehende neue Aufgaben können aktuell nicht abgedeckt werden.

Der AS nimmt den vorliegenden Bericht des ComZ zur Kenntnis.

TOP 13 004: Anerkennung vom Institut (IFMBK-Berlin e. V.) als An-Institut der ASH Berlin auf Grund des Berichtes der Institutsleitung (Bitte Vorlage vom 24.10.2017 beachten)

Frau Prof. Dr. Voss stellt stellvertretend für Herrn Prof. Dr. Wedekind den Bericht vor. Ein Flyer zum IFMBK wird den AS Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Es geht um die Verlängerung des seit 2012 existierenden Kooperationsvertrages zwischen der ASH Berlin und dem Institut für Förderung der MINT-Bildung in der frühen Kindheit. Übergeordnet geht es darum, die MINT-Bildung in der frühen Kindheit zu fördern über wissenschaftliche Begleitforschung und Kooperationen. Neben dem Kinderforscherzentrum soll in den nächsten Jahren das Jugendforschungszentrum weiter ausgebaut werden. Daher die Bitte, der Verlängerung des Kooperationsvertrages / der weiteren Anerkennung als An-Institutes zu zustimmen.

Der AS stimmt der Verlängerung des Kooperationsvertrages der weiteren Anerkennung einstimmig zu.

TOP 14: Besetzung der Gemeinsamen Kommission für den konsekutiven Masterstudiengang Public Health im Rahmen der BSPH (Bitte Vorlage vom 24.10.2017 beachten)

Folgende Mitglieder werden gemäß der Vorlage vom 24.10.2017 – ohne Gegenvorschlag – vorgeschlagen; ein Gegenvorschlag gibt es nicht:
Hochschullehrer_innen:
Frau Prof. Dr. Tezcan-Güntekin (HV) Frau Prof. Dr. Bär (HV)
Frau Prof. Dr. Kraus (SV)
Frau Prof. Dr. Voss (SV)

Die Hochschullehrer_innen werden von den Vertreter_innen im AS einstimmig gewählt.

sonstige Mitarbeiter_innen:
Frau Weisgerber (HV)
Herr Dr. Lorenz (SV)

Die sonstigen Mitarbeiter_innen werden von den Vertreter_innen im AS einstimmig gewählt.

akademischen Mitarbeiter_innen:
Herr Kuck (HV)
Frau Schaefer (SV)

Die akademischen Mitarbeiter_innen werden von den Vertreter_innen im AS einstimmig gewählt.

TOP 15 009: Zusammensetzung der Auswahlkommission des weiterbildenden Masterstudiengang „Kinderschutz – Dialogische Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz“

Frau Prof. Dr. Rätz stellt als Studiengangsleiterin den Antrag vor. Die Zulassungssatzung regelt, dass eine Auswahlkommission bestellt werden soll. Die Studiengangsleitung sowie die Studiengangskoordination sind per Zulassungssatzung bereits Mitglied in der Auswahlkommission.

Zu wählen ist das zweite Mitglied aus Hochschullehrer_innen. Herr Prof. Dr. Brodowski stellt sich zur Wahl.

Herr Prof. Dr. Brodowski wurde einstimmig in die Auswahlkommission gewählt.

TOP 16: Wahl/Nachwahl von Mitgliedern in Kommissionen

Kommission für Lehre und Studium
Studierende: Amelie Maier (SV)

Weiterbildungskommission
Studierende: Jennifer Bollig (SV)

TOP 17: Verschiedenes

Frage: Warum wurde das Mittelbaukonzept nicht in die EPK gereicht? Die Vorsitzende der EPK hatte bereits eine Diskussion angeregt.

Grundsätzlich sollten Fragen, bevor sie im AS thematisiert werden, in den entsprechenden Kommissionen besprochen werden. Ursprünglich war die EPK geplant gewesen, jedoch wird die Zuständigkeit bei der FNK gesehen, so dass das Konzept dort diskutiert und thematisiert wird. Eine gemeinsame Sitzung von EPK und FNK zu diesem Thema ist geplant.
Angemerkt wird, dass die Kommission der akademischen Mitarbeiter_innen ebenfalls nicht in den Prozess mit einbezogen wurde. – Hier wird auf Frau Prof. Dr. Völter verwiesen.


Zur nächsten Sitzung des Akademischen Senats am 5. Dezember 2017 bringt Frau Esther Lehnert Obst mit. Die Moderation dieser Sitzung übernimmt die Hochschulleitung.
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